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Umweltbezogener Gesundheitsschutz

Das Aufgabengebiet Umweltbezogener Gesundheitsschutz unterstützt die Behörden bei der Bewertung von Gesundheitsrisiken. Im Vordergrund steht dabei das Vorsorgeprinzip, das durch vielfältige Präventionsmaßnahmen dazu beträgt, Risiken und Gefahren für die menschliche Gesundheit rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu verhindern.

So werden u.a. auch Stellungnahmen gemäß § 14 h des Umweltverträglichkeitsgesetzes bei Bauleitplänen wahrgenommen.

Freizeitlärm

In Diskotheken und Musikgroßveranstaltungen sind Musikschallpegel (Mittelungspegel über die Dauer der Veranstaltung) von weit mehr als 100 dB(A) üblich. Pegelmessungen in Berliner Diskotheken ergaben in der Mitte der Tanzfläche Musikschallpegel zwischen 92 und 110 dB(A). Der Maximalpegel erreicht in der Nähe der Lautsprecher nicht selten 120 dB(A), ein Pegel, der bei einer Exposition von 10 Sekunden zu irreversiblen Innenohrschäden führen kann. Die Konzertveranstalter, Diskotheken- und Clubbetreiber sind aufgefordert, zunächst auf freiwilliger Basis die Lärmpegel zu messen und den Mittelungspegel auf unter 100 dB(A) zu senken. Weitere Quellen des Freizeitlärms (z.B. MP3 Player) sind kritisch zu hinterfragen, denn Kinder und Jugendliche sind sich der Gefahr nicht immer bewusst. Nachfolgende Links geben auszugsweise einen Überblick zur Problematik:

Bundesärztekammer(Externer Link)
Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit zum Thema Lärm(Externer Link)
  • Lärmpegel in Clubs und Diskotheken

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    (138881 Bytes)
  • Laut Ist Out

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    ((Flyer), 506347 Bytes)
  • Antrag auf Verleihung des Qualitätssiegels

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    (Freiwillig kontrollierte Lautstärke, 28383 Bytes)

Innenraumlufthygiene

Hohe Feinstaub-Konzentrationen in der Außenluft sind mit gesundheitlichen Folgen wie Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems und der Atemwege und damit verbunden erhöhter
Mortalität assoziiert. Entsprechend wurden Grenzwerte für die Außenluft-Konzentration von Feinstaub entwickelt. Da Menschen einen Großteil ihrer Zeit in Innenräumen verbringen,
könnte die Feinstaub-Konzentration in Innenräumen von noch größerer gesundheitlicher Relevanz sein als die Konzentration in der Außenluft. Insbesondere die Luftqualität in
Schulen ist von Interesse, da sich Kinder im schulpflichtigen Alter, die als besonders empfindlich gegenüber Umweltfaktoren einzuschätzen sind, ungefähr 30 % ihrer Tageszeit
in Schulinnenräumen aufhalten. Die bisher vorliegenden Studien in diesem Bereich zeigen, dass in Schulen vergleichsweise hohe Konzentrationen an Feinstaub vorliegen.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hatte das Landeslabor Berlin-Brandenburg beauftragt, bei dem länderübergreifenden Untersuchungsprogramm "Interventionsstudie zur Verminderung der Feinstaubkonzentration in Grundschulen" mitzuwirken. Das Ergebnis ist im nachfolgenden Kurzbericht nachzulesen."
  • Interventionsstudie zur Verminderung der Feinstaubkonzentration in Grundschulen

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    (222766 Bytes)

Elektromagnetische Felder

Obwohl die Form der mobilen Kommunikation inzwischen vielen Menschen sowohl im Berufs- als auch im Privatleben unverzichtbar erscheint, löst die dabei eingesetzte Technik bei vielen Bürgern auch Bedenken über damit möglicherweise verbundene gesundheitliche Gefahren aus.
  • Mobilfunksendeanlagen und Handys

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    (73186 Bytes)

Schimmelbefall in Wohnungen

Grundlagen der sind Feuchtigkeitsschäden in unseren Wohnräumen, die durch unser Wohnverhalten oder durch Mängel am Mauerwerk verursacht sind bzw. begünstigt werden.
  • Schimmelpilze im Wohnbereich

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UV - Bestrahlungsgeräte

Die Benutzung von UV-Bestrahlungsgeräten allein für kosmetische Zwecke, zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und zur nicht medizinischen Gesundheitsprophylaxe ist generell nicht zu empfehlen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie beim Bundesamt für Strahlenschutz(Externer Link)
  • Besuch von Solarien

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Bodennahes Ozon

Bodennahes Ozon wird mit der Umgebungsluft eingeatmet und ruft Wirkungen am Respirationstrakt hervor.
  • Gesundheitliche Wirkungen des Ozons aus pathophysioloischer Sicht

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    (246574 Bytes)

Ambrosia artemisiifolia

Ambrosia artemisiifolia - eine stark allergieauslösende Pflanze - breitet sich bereits auch in Berlin aus.
Berlin hat dazu ein Aktionsprogramm gestartet...(Externer Link)

  • Ambrosia

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    (76939 Bytes)
  • Ambrosia Erkennen

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Eichenprozessionsspinner sind nicht nur Baumschädlinge.

Eichenprozessionsspinner sind nicht nur Baumschädlinge. Die in den Nachtstunden fliegenden Falter sind unscheinbar. Aber ihre Raupen haben es in sich. Die Fraßschäden an den Bäumen sind bei diesem Insekt nicht immer gravierend. Dafür sind es die für den Menschen giftigen Härchen der älteren Raupen, die bei Hautkontakt oder beim Einatmen zu allergischen Reaktionen führen. Ein Spaziergang durch den Wald kann in den Befallsgebieten - vor allem in trocken-warmen Gegenden - zu einem sehr unangenehmen Erlebnis werden. Auch Bäume in Parkanlagen und anderen städtischen Bereichen sind befallen. Gesundheitlich bedenklich ist, dass auch die Haare der abgestreiften Raupenhülle noch bis zu einem Jahr ihre allergene Wirkung besitzen.

(PDF Dokument) Informationen zu Eichenprozessionsspinnern(Externer Link)
Weiterführende Links

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Den Dienstgebäuden in der Turmstraße 21 wurde das Signet "Berlin barrierefrei" verliehen

Weitere Infos zum Signet finden Sie beim Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung

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