Sucht ist eine Krankheit, die jeden Menschen in jedem Lebensalter treffen kann. Sie hat immer mehrere Ursachen und entsteht meist allmählich – in einem längeren Prozess.
Wir wissen, dass es keine Patentrezepte gibt, aber wir wissen auch, dass bestimmte Einstellungen und Verhaltensweisen eine Sucht eher verhindern können, wohingegen andere eher suchtfördernd sind.
Die bezirklichen Kinder- und Jugendeinrichtungen haben als Ziel ihrer inhaltlichen Arbeit:
- die Lebenssitutation von Kindern und Jugendlichen durch unterstützende Maßnahmen zu verbessern
- Fähigkeiten zu eigenverantwortlicher Lebensgestaltung zu fördern
- persönliche Kompetenzen und soziale Integration zu erhöhen
- Lebenskompetenzen zu stärken und
- Risikofaktoren zu verringern.
Längerfristig wirksame Prävention kann jedoch niemals in vereinzelten Aktionen liegen. Sie kommt vielmehr im persönlichen wie auch gesellschaftlichen Verhalten aller Menschen zustande, die privat wie beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
In der Jugend- und Familienförderung hat der Bereich Suchtprävention einen hohen Stellenwert und wird als Bestandteil der gesetzlichen Aufgaben im Rahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes betrachtet.