Drucksache - 1535/VIII  

 
 
Betreff: Kinderfreundliche Kommune Marzahn-Hellersdorf
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion der SPDüberfraktionell
Verfasser:1. Hübner, Jennifer
2. Tielebein, Björn
3. Streich, Cordula
 
Drucksache-Art:AntragAntrag
   Beteiligt:Fraktion DIE LINKE
   Gruppe Bündnisgrüne
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Vorberatung
13.06.2019 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf überwiesen   
Jugendhilfeausschuss Beschlussempfehlung
21.08.2019    Öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag PDF-Dokument
2. Überfraktioneller Antrag (SPD, LINKE, GRÜNE) PDF-Dokument

Die BVV möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention im Bezirk Marzahn-Hellersdorf zu qualifizieren. Dazu soll sich der Bezirk an dem Programm „Kinderfreundliche Kommune“ der Deutschen Unicef-Organisation beteiligen und sich zu einer der Deutschen Modellkommunen entwickeln. Kinder, Jugendliche, Familien und Akteure der bezirklichen Kinder- und Jugendhilfe sind daran zu partizipieren.

Besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit aller im Bezirksamt vorhandenen Ressorts. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen, ist eine Querschnittsaufgabe. Fragen rund um die Entwicklung von Grünflächen, Straßenland, Bau von neuen Einrichtungen oder die Versorgung von Freizeit- und Sportmöglichkeiten sind exemplarische und zentrale Anliegen von Kinderfreundlichkeit, die neben vielen anderen eine Rolle spielen soll.


Begründung:

Kinderrechte sind Menschenrechte. Neben diesem zentralen normativen Anliegen braucht es auch operative Elemente auf kommunaler Ebene. Spielplätze, die Öffnungszeiten von Schwimmbädern, der Neubau von Schulen oder die Frage, wie kindergerechter öffentlicher Raum gestaltet sein muss, gehören als Indikatoren zum Diskurs dazu.

Das Programm Kinderfreundliche Kommune“ der Deutschen UniCef-Organisation begleitet Kommunen bei der Entwicklung von neuen und innovativen Arbeitsansätzen, evaluiert aber zugleich aber auch das bereits Vorhandene. Beteiligt man sich als Kommune an dem Programm, erhält man ein Siegel zur Berücksichtigung von Kindergerechtigkeit. In Berlin gibt es derzeit noch keinen Bezirk, der sich an dem Programm beteiligt.

 
 

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