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Hinweis Es gilt weiterhin die Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Dienstgebäuden und Einrichtungen des Bezirksamtes Lichtenberg.

Lichtenberger Unternehmen des Jahres - Preisträger

2021:

Kategorie: Soziale Verantwortung und Arbeitnehmer:innenfreundlichkeit

Hauptpreis: SozDia Stiftung Berlin

Soziale Verantwortung und Arbeitnehmer*innenfreundlichkeit zeichnet die SozDia Stiftung Berlin aus. Das stellt die seit 1990 in Lichtenberg und mittlerweile auch darüber hinaus wirkende sozialdiakonische Trägerin nicht zuletzt beim Umgang mit den aktuellen Herausforderungen und bei deren Bewältigung unter Beweis. Die Übernahme von sozialer Verantwortung und ein unterstützender Umgang mit den Mitarbeitenden kennt keinen Lockdown, sondern spornte die Stiftung und die hier tätigen Fachkräfte aus den sozialen sowie pädagogischen Tätigkeitsfeldern wie auch ihre Kolleg:innen aus der Verwaltung zu weiteren Anstrengungen an, um ihrem Anspruch „Gemeinsam Leben Gestalten“ trotz der herausfordernden Aufgaben weiterhin gerecht zu werden.
Bestehend aus drei Töchtergesellschaften, die alle gemeinnützig tätig sind, leistet die SozDia Stiftung Berlin seit drei Jahrzehnten einen Beitrag zum Gemeinwohl und auch zur Familienfreundlichkeit Lichtenbergs. Als Trägerin von nunmehr über 50 Einrichtungen der sozialdiakonischen Kinder-, Jugend-, Familien- und Gemeinwesenarbeit sowie in der Eingliederungs- und Wohnungsnotfallhilfe und Arbeitgeberin von derzeit 554 Beschäftigten sowie 21 Auszubildenden und 9 FSJlern übernimmt die SozDia soziale und gesellschaftliche Verantwortung und zeigt überdies ökologischen und politischen Einsatz.

Sonderpreis: DRK Kreisverband Müggelspree e.V.

Der DRK-Kreisverband Müggelspree e.V. hat in der aktuellen Corona-Pandemie als soziales Unternehmen eine herausragende und bedeutsame Arbeit für die Gesellschaft und die Menschen in Lichtenberg und Berlin geleistet.
Mit hoher Professionalität und beispielhaftem Engagement wurden die anstehenden Aufgaben umgesetzt: u.a. die Sondertransporte von Corvid-19 Erkrankten, Einrichtung einer Krisenhotline für die Nachbarschaftshilfe, Sorgentelefon, Sondereinsätze zur Verteilung von Masken.
Der Kreisverband hat im Dezember 2020 die Verantwortung für den kurzfristigen Aufbau und den Betrieb der Impfzentren „Arena“ und „Tegel“ übernommen. Dabei wurden zwischen dem 20.12.2020 und 01.02.2021 zusätzlich 560 Mitarbeitende neu eingestellt – davon waren knapp 300 Mitarbeitende vorher arbeitssuchend, davon 60 aus dem SGB II.

Kategorie: Innovation und kreative Ideen vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Pandemie

Hauptpreis: StadtFarm – TopFarmers GmbH

Hier wird mit einem geschlossenen Kreislauf („Aquaterraponik“) gearbeitet, in dem Fische eine besondere Rolle spielen. Die Ausscheidungen der afrikanischen Welse in den Becken werden mit dem Wasser durch Bakterien in Dünger umgewandelt, dann durch Becken in Erde geleitet, auf der Gemüse wächst, und zum Schluss, gereinigt, den Fischen zurückgegeben. So stehen am Ende des Kreislaufs für den Endverbraucher frische Fische und ebenso frisches Gemüse als regionale Produkte mit kürzestmöglichen Wegen. Durch diesen Kreislauf kommt die StadtFarm bei ihrer Produktion mit etwa 80 Prozent weniger Wasser, 80 Prozent weniger Fläche und 85 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid-Ausstoß aus, als bei konventioneller Produktion in gleicher Größenordnung. Jährlich werden etwa 50 Tonnen Fisch und 30 Tonnen Gemüse erzeugt. In der Pandemie stellte das Unternehmen auf digitale Abo-Produkte um. Mittlerweile beziehen mehr als 800 Kunden die emissionsfrei gelieferten Kisten mit Gemüse und Fischboxen. Die Stärke des Unternehmens liegt darin, die gesamte Wertschöpfungskette zu integrieren – vom Saatgut über Anzucht, Ernte und Verarbeitung bis zur Auslieferung – alles in einer Hand.

Sonderpreis: Bärlin Team Eventdesign GmbH

Die Bärlin Team Eventdesign GmbH wurde 1996 von Dan Wittke und Stefan Blei gegründet und zählt heute zu einer der führenden deutschen Eventagenturen – auch im Bereich digitaler Events. 2002 wurde aus der Startup-Idee ein gesund wachsendes Unternehmen, das auf die Themen Eventdesign und -produktion spezialisiert ist. In Kooperation mit einem internationalen Netzwerk stemmt das Bärlin-Team Veranstaltungen jeder Größe. Um weiterhin arbeitsfähig in der Pandemie zu sein, setzte das Unternehmen auf virtuelle Events als Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit im Eventbusiness. Es organisiert hybride oder komplett virtuelle, digitale Events mit einer eigenen virtuellen internetbasierten Eventplattform. Bärlin Team hat sich in der Pandemie zur führenden deutschen Eventagentur auf diesem Gebiet entwickelt.

2019: Ökotopia

Die Ökotopia Handels- und Verlagsgesellschaft mbH wurde am Mittwoch, 25. September 2019, zum „Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2019“ gekürt. Geschäftsführerin Franziska Geyer nahm die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen des jährlichen Unternehmerabends im Theater an der Parkaue von der Lichtenberger Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD), dem Vorstandsvorsitzenden des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V., Karsten Dietrich und dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg, Martin Schaefer (CDU), entgegen.
„Seit es Bio gibt, gibt es Ökotopia!“ – Das Urgestein im Fair-Trade und im Handel mit Bio-Produkten hat sich bereits vor 35 Jahren auf die Fahne geschrieben, die Welt und die Wirtschaft gerechter zu gestalten. Auch heute ist dieser Ansatz bei Ökotopia noch lebendig. „Bei Ökotopia fühlt sich jeder mitverantwortlich und setzt sich mit seiner Arbeitskraft dafür ein, dass der Gedanke, nachhaltig und fair zu handeln, überall auch an zukünftige Generationen weitergegeben wird“, erklärt Franziska Geyer.

2018: ABACUS Tierpark Hotel GmbH

Das moderne 4* Hotel verfügt über 278 auf 10 Etagen, 14 Konferenzräume, einem Hotelrestaurant und einem Wellness- und Fitnessbereich. Das Unternehmen beging 2018 sein 25-jähriges Firmenjubiläum. „Mit viel Mut und Unternehmergeist gehört das inhabergeführte Haus zu einer festen Größe in der Region und begeistert jährlich zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland“, erklärt Birgit Monteiro.

Sonderpreis 2018: DaPhi GmbH

Die beiden Geschäftsführer gründeten mit je 100 DM Startkapital im Jahr 2000 die DaPhi GbR. 2009 erfolgten die Umfirmierung und der Umzug nach Lichtenberg. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen der Informationstechnologie. Die 26 Mitarbeiter sind kompetente Partner für mittelständische IT-Projekte und IT-Systembetreuung. Kunden sind u.a. A & O Hostels und Hotels und die Meininger Hotels.

Für besondere Erfolge bei der Ausbildung und Nachwuchsförderung, das große Engagement bei der Mitarbeiterfürsorge und für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes erhielt die DaPhi GmbH im Wettbewerb „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ den mit 400 EURO dotierten Sonderpreis.

2017: dopa Entwicklungsgesellschaft für Oberflächenbearbeitungs-technologie mbH

Das 1990 in Lichtenberg gegründete Familienunternehmen entwickelt und fertigt mit 40 Mitarbeitern unter anderem Diamantwerkzeuge. Es ist spezialisiert auf die Bearbeitung von optischen Gläsern, Sonderkeramiken und Kristallen. Die innovativen Produkte brachten den wirtschaftlichen Erfolg, der zu stetig wachsenden Mitarbeiterzahlen führte. Kunden aus den In- und Ausland wissen die Präzision und Qualität zu schätzen.

„Besonderes Engagement für den Bezirk gab ebenso den Ausschlag, wie die auszeichnungswürdige Mitarbeiterfürsorge.“ sagte Frau Monteiro.
Im Mai konnte das Unternehmen seinen mit viel Anstrengung und unternehmerischen Mut errichteten neuen Firmenstandort an der Pablo-Picasso-Str. / Zu den Krugwiesen beziehen.

Laudator Herr Frank Neubert, Geschäftsführer der KTF-Berlin GmbH und Preisträger des Vorjahres, lobte die Arbeit und das Engagement des Unternehmens „Wie ich finde ein tolles und würdiges Unternehmen für den Bezirk Berlin Lichtenberg und ein großartiges Aushängeschild für eine erfolgreiche, wirtschaftliche Entwicklung von Familienbetrieben in diesem Land.“

2016: KTF - Berlin GmbH

Preisträger des Unternehmen des Jahres 2016 – Laudator Dr. Frank Wild, Geschäftsführer der Zementwerk Berlin GmbH & Co. KG und Preisträger des Vorjahres (von re. nach li.), Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro, Rainer Bosse, Vorsteher der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und Karsten Dietrich vom Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V.

Das Unternehmen wurde 1976 gegründet und hat seinen Firmensitz seit 2003 in der Lichtenberger Josef-Orlopp-Straße. Aus einem kleinen Handwerksbetrieb entwickelte es sich zu einem Marktführer im Bereich der Technologieumrüstung mit aktuell 90 Mitarbeitern. Das Leistungsangebot umfasst die Bereiche IT-Technik, Datennetze, Telekommunikationsanlagen, Schwachstrom-, Sicherheits- sowie Starkstromtechnik.
Die Firmenphilosophie: „Wir verkaufen nicht nur ein Produkt, sondern auch eine Lösung!“ hat sich bewährt.

„Die Erfolge basieren auf harter Arbeit und sind das Ergebnis eines hohen Anspruchs an die eigene Leistung, die Qualität und die Zufriedenheit der Kunden. So machte sich das Unternehmen vor rund zwei Jahren einen Namen bei der bundesweiten Ausrüstung der Bundesagentur für Arbeit mit etwa 150.000 Internettelefonen. Weitere renommierte Kunden sind Banken, Institute, Großunternehmen und Bundesbehörden.“ sagte Dr. Frank Wild, Geschäftsführer der Zementwerk Berlin GmbH & Co. KG und Preisträger des Vorjahres, in seiner Laudatio und weiter „Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie hat auch dafür gesorgt, dass in den vergangenen sieben Jahren 45 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden; besonders erfreulich: 15 hiervon waren ehemals selbst ausgebildete Lehrlinge.“

Gute Arbeitsatmosphäre, fairer Umgang miteinander und gemeinsame Freizeitaktivitäten stärken das Teamgefühl des Unternehmens. Dazu gehört auch soziales Engagement zum Beispiel als Sponsor von Lichtenberg 47, der Jugendabteilung des SC Berlin-Siemensstadt und dem KSC Berlin.

2015: Spenner Zementwerk Berlin GmbH & Co. KG

Seit 1949 wird an der Rummelsburger Bucht Zement produziert. 2015 feiert die Zementwerk Berlin GmbH & Co. KG das 25-jährige Firmenjubiläum. Auf 20.000 Quadratmetern ist in den letzten Jahren ein neues, leistungsfähiges Werk entstanden, das mit modernsten Anlagen effizient und umweltfreundlich produziert. Die Lage des Zementwerkes direkt an der Spree mit eigener Kaianlage ermöglicht den Antransport von 90 Prozent der Rohstoffe per Schiff. Wann immer möglich wird der Wasserweg auch für die Auslieferung genutzt. So auch für den Beton zum Bau des Berliner Stadtschlosses. Mit seinen 80 Mitarbeitern steht die Zementwerk Berlin GmbH für erfolgreiche Bauvorhaben wie z.B. den Hauptbahnhof, IKEA oder das Ring Center III. Facharbeiter werden ausgebildet sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich.

Geschäftsführung und Belegschaft engagieren sich im Bezirk, wirken aktiv mit an der Profilierung des Wirtschaftsstandortes und unterstützen u.a. als Sponsor den SV Lichtenberg 47.

2014 : APONEO Deutsche Versand-Apotheke

Foto Medienbüro Gäding

1995 hatte der Lichtenberger Apotheker Konstantin Primbas begonnen, in seinem Keller eine Versandapotheke aufzubauen. Damals war Onlinehandel noch ein Novum, von den Computerprogrammen bis zur Logistik musste der Unternehmer alles entwickeln.

Die APONEO Deutsche Versand-Apotheke zählt heute zu den zehn größten Internetapotheken Deutschlands und beschäftigt in Berlin ein rund 80-köpfiges Team, das aus Apothekern sowie pharmazeutisch ausgebildeten Fachkräften besteht. Seit Gründung im Jahr 2006 ist die Zahl der Kunden von 40.000 auf heute über 550.000 gewachsen – ein Beweis der herausragenden Leistung. Wurden zu Beginn noch zehn Pakete pro Tag verschickt, sind es heute täglich rund 2.500 Pakete, die die Versandapotheke verlassen.

„Wir freuen uns, dass wir mit Aponeo einen bundesweit bekanntes Unternehmen mit Sitz in Lichtenberg auszeichnen können“, so Andreas Geisel. „Aponeo ist innovativ, schafft feste Arbeitsplätze, bezahlt sie fair und wirkt somit dem Fachkräftemangel aktiv entgegen. Konstantin Primbas steht mit Aponeo für eine vorbildliche Unternehmenskultur. Das wollen wir mit dem Preis würdigen.“

2013: APE Angewandte Physik und Elektronik GmbH

Zwei Ingenieure und ein Physiker gründeten 1992 die APE GmbH und verfolgen seitdem den Kurs einer soliden Expansion. Die inzwischen umfangreiche Produktpalette von Zubehör für den Ultrafast-Lasermarkt wird stetig weiterentwickelt. Ultrakurzzeit-Pulsdiagnostik, Wellenlängenkonversion, Frequenzshifter – das sind weltweit gefragte Technologien und Produkte. Das Unternehmen vertreibt seine Geräte in über 40 Ländern

Entwicklung, Konstruktion und Fertigung der Geräte aus einer Hand: das führt zu der außergewöhnlichen Flexibilität, mit der APE auf die Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen vermag. Ausschlaggebend für den Erfolg von APE sind neben der Qualität der Produkte und dem engen Kontakt zu den Kunden das breitgefächerte Know-how und der engagierte Einsatz der 55 Mitarbeiter/innen.

„APE ist stolz auf seine Mitarbeiter/innen und stolz darauf, mit führenden Universitäten und Forschungsinstituten in weltweit mehr als 40 Ländern zusammenzuarbeiten. Wir genießen ihr Vertrauen,“ sagt Jan Popien, einer der 3 Geschäftsführer.

Helmut Pinger, Geschäftsführer der PanTrac GmbH, des „Lichtenberger Unternehmens des Jahres 2012“, hob in seiner Laudatio den wirtschaftlichen Erfolg der APE hervor und ebenso die außerordentlichen Verdienste bei der Mitarbeiterfürsorge und besonderen Initiativen bei der Nachwuchsförderung.

2012: PanTrac GmbH

Die heutige PanTrac GmbH wurde vor über 145 Jahren als Fa. Gebrüder Siemens & Co gegründet und war lange Jahre als VEB Elektrokohle Lichtenberg (EKL) bekannt. Sie fertigt Produkte auf Kohle- und Graphitbasis. In den letzten zwei Jahren verzeichnete die PanTrac GmbH wieder eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent, was sie zum zweitgrößten Klebeschleifleistenhersteller der Welt macht. Mehr als 60 Prozent der Produkte werden exportiert. Rund um den Globus fahren Bahnen und Hochgeschwindigkeitszüge mit PanTrac-Leisten. Zu den Kunden gehören auch die BVG und die Deutsche Bahn.

„Die PanTrac GmbH überzeugte durch richtige unternehmerische Entscheidungen und stabile wirtschaftliche Entwicklung, verbunden mit sozialer Verantwortung für die Mitarbeiter und dem Engagement für das Gemeinwohl. Dieses Unternehmen strahlt das positive Image Lichtenbergs als Wirtschaftsstandort aus. Mit einer in diesem Jahr begonnenen Investition in Höhe von 5 Millionen Euro wird die PanTrac die eigene Produktionskapazität erweitern und weitere Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze schaffen. Die Standortentscheidung fiel eindeutig gegen Niedriglohnländer, für Lichtenberg“, sagte Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) in seiner Laudatio.