Wichtige Informationen zur Aktuellen Situation: COVID-19 (Coronavirus)

Sehr geehrte Bürger:innen, der Pandemiestab des Bezirksamtes Lichtenberg diskutiert regelmäßig in seinen Sitzungen über die Maßnahmen zur Eindämmung des COVID-19 (Coronavirus). Im Ergebnis gelten vorerst folgende Regelungen:
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Verleihung der Lichtenberger Bürgermedaille

Verleihung der Bürgermedaille 2020

12 Mal Gold für ehrenamtliches Engagement

Alles ist anders dieses Jahr. Die offizielle Veranstaltung zur Verleihung der Bürgermedaille muss wie viele Veranstaltungen leider ausfallen. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) will es sich trotzdem nicht nehmen lassen, die Ehrungen individuell über die nächsten Wochen vorzunehmen: „Im Bezirk Lichtenberg hat das ehrenamtliche Engagement eine lange Tradition. Zur Anerkennung dieses Engagements werden nach guter Tradition auch in diesem Jahr besonders engagierte Lichtenberger und Lichtenbergerinnen mit der Bürgermedaille ausgezeichnet. Das Engagement im Bezirk ist vielfältig und stellvertretend für die vielen Engagierten bedankt sich das Bezirksamt Lichtenberg und der Freiwilligenrat mit der Bürgermedaille für persönlich geleistetes Engagement. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wären wir nicht der familienfreundliche und vielfältige Bezirk, der wir sind!“

In diesem Jahr werden 12 ehrenamtlich Tätige ausgezeichnet.

Die Geehrten 2020

Axel Vorpahl

Axel Vorpahl
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Fair und sportlich

Axel Vorpahl ist die gute Seele der Freizeitsportanlage im Fennpfuhl. Im Sommer kümmert er sich um die Reparaturen und sorgt für Ordnung und Sauberkeit auf dem Platz am Weißenseer Weg 100. Und die kostenlose Ausleihe von Sportgeräten an Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit dort verbringen, sowie an Gruppen aus den umliegenden Schulen und Klubs wird von ihm gemanagt. Damit nicht genug. Er initiiert Fußballturniere um Mannschaftsgeist und Freude am Sport zu fördern, nicht ganz uneigennützig, denn im Winter trainiert er eine Fußballgruppe in der Schule am Roederplatz. Durch sein Engagement und Einfühlungsvermögen, aber auch klare Regeln, hat er schnell Zugang zu den Nutzer:innen der Sportanlage bekommen, darunter viele Jugendliche mit Migrationshintergrund. Immer wieder animiert er sie zur Beteiligung, etwa an der gemeinsamen Putzaktion in jedem Frühjahr.
Der faire sportliche Umgang zwischen den Altersgruppen und Geschlechtern und die Einhaltung der Sportplatzordnung gehören zu den Herausforderungen, die Axel Vorpahl zu meistern versteht. Ohne sein Engagement wären viele Projekte nicht umsetzbar gewesen.

Michael Ahr

Michael Ahr
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Sein Rat wird geschätzt

Seit 32 Jahren ist Michael Ahr Vorsitzender der Kleingartenanlage „Hochspannung“ e.V. und hat seinen Anteil daran, dass die Kleingartenanlage als eine der besten der Lichtenberger Gartenfreunde e.V. gilt. Als geprüfter Schätzer (heute Wertermittler) leistet er ehrenamtlich eine unabdingbare Arbeit für Pächter: innen eines Kleingartens. Durch seinen Sachverstand, seine ruhige besonnene Art sowie sein höfliches und kompetentes Auftreten, wird sein Rat von den Schätzer: innen, den Lichtenberger Kleingärtner: innen und darüber hinaus bis zur Landesebene gerne angenommen. Seine qualifizierte ehrenamtliche Arbeit führte 2011 zur Berufung als Schätzobmann und zur Wahl in den Gesamtvorstand des Bezirksverbandes.
Seine Meinung ist gefragt und seine selbstlose Mitarbeit im Gesamtvorstand und im Vorstandsbüro des Bezirksverbandes sind beispielhaft.

Nicole Engelmann

Nicole Engelmann
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Wo immer ihre Hilfe gebraucht wird

Nicole Engelmann bringt sich neben ihrer Vollzeitbeschäftigung seit über fünf Jahren in gleich mehreren Bereichen im Stadtteil Karlshorst ein.
Den Potpourri Karlshorst e.V., die Seeparkfamilie sowie das iKARUS Stadtteilzentrum unterstützt sie bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen. So war es in diesem Jahr selbstverständlich für sie, tatkräftig im Planungsteam des Projekts „Kino für Karlshorst“ tätig zu werden. Darüber hinaus ist Nicole Engelmann aktiv als Elternvertreterin und Mitglied des Fördervereins in der Karlshorster Schule ihres Sohnes. Auch im sportlichen Bereich organisiert sie Sommerfeste, Spielertrikots und Wochenendfahrten für das Trainerteam einer Fußballmannschaft. Nicole Engelmann packt zu, wo immer ihre Hilfe gebraucht wird.

Marita Füßler

Marita Füßler
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Beständige

Marita Füßler ist seit mehreren Legislaturperioden Mitglied des Bezirksbeirates von und für Menschen mit Behinderungen Lichtenberg. In dieser ehrenamtlichen Funktion hat sie einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung und der Arbeit des Bezirksbeirates geleistet. Mit ihrer hohen Zuverlässigkeit und Kompetenz in behindertenpolitischen Fragen ist sie aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit des Beirates. So wirkte sie bei der Erarbeitung der Broschüre „Lieblingsorte in Lichtenberg und Hohenschönhausen“ mit und ist aktiv bei der Standbetreuung des Beirates zu unterschiedlichsten Anlässen dabei. Mit ihrer ruhigen und besonnenen Art bringt sie sich nachhaltig in die Arbeit des Beirates ein und trägt somit zur positiven die Außenwirkung des Beirates bei.

Helmut Hahn

 Helmut Hahn
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Der Allrounder

Helmut Hahn ist ein Allorunder, wenn es um ehrenamtliches Engagement geht. In der Bezirksverordnetenversammlung hat er sich mit Nachdruck für einen Kulturentwicklungsplan eingesetzt, der bildende und darstellende Kunst – wie die Kinderoper Lichtenberg oder die Nacht der Bilder – fördert.
In der Bürgerinitiative „Gensinger Kiez“ mischt er mit und macht sich für einen lebenswerten Kiez stark. Ein Ergebnis ist der Erhalt des Koggebrunnens. Auch die Jüngeren wie die Jugendeinrichtung „Haus der 2 Türen“ verliert er nicht aus dem Blick, wenn es um das Kiezleben geht.
In der Seniorenvertretung setzt sich Helmut Hahn seit Jahren für die Interessen der älteren Generation und ihre kulturellen Aktivitäten stark. Ein Meilenstein auf diesem Weg war die erste „Lichtenberger Woche der älteren Menschen“ im Jahr 2014.

Manfred Krause

Manfred Krause
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Sponsorensucher

Manfred Krause engagiert sich seit 15 Jahren für Kinder aus benachteiligten sozialen Verhältnissen. Unter dem Motto “Wir wollen Kinder in Armut etwas Gutes tun und mit einigen Kleinigkeiten eine Freude bereiten” begann er 2004 Sponsoren aus ganz unterschiedlichen Branchen zu gewinnen – darunter Baumärkte, Kaufhäuser, Reiseunternehmen oder Apotheken. Der Anfang war sichtlich schwer, doch Manfred Krause gab nicht auf, suchte Unternehmen persönlich auf, schickte Briefe, E-Mails und telefonierte so lange bis dies zum Erfolg führte. So kam in den Jahren viel für die Kinder zusammen – Bücher, Schreibhefte und Stifte für Schulanfänger, Buddeleimer, Bälle, Kuscheltiere, kleine Spiele für Vorschulkinder. Und es ist ihm mit Hilfe namhafter Sponsoren gelungen, 100 Warnwesten für die Verkehrssicherheit von Kita-und Hortkindern zu besorgen.

Prof. Michael Laschke

Prof. Michael Laschke
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Ein ausgewiesener Geschichtsfreund

Geschichte ist für Prof. Michael Laschke eine Lebensaufgabe. Dabei geht es dem Leiter der Geschichtsfreunde im Kulturring e.V. vor allem darum, die geschichtlichen Erkenntnisse über Karlshorst und Lichtenberg zu vertiefen und sie breiten Kreisen der Bevölkerung zur Kenntnis zu bringen. Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit zur Geschichte des Oskar-Ziethen-Krankenhauses sowie die von ihm initiierte Reihe „Karlshorster Beiträge zur Geschichte und Kultur“, in der bereits 14 Broschüren erschienen sind. Zudem ist er Mitglied im Förderkreis des Museums Lichtenberg sowie in der Denkmalkommission des Bezirksamtes aktiv.
Außer der Organisation der Arbeit der Geschichtsfreunde initiiert Prof. Laschke ein breites Spektrum an öffentlichen Veranstaltungen wie Vorträge und Führungen. Sein persönliches Spezialgebiet ist dabei die Entwicklung der Trabrennbahn. Neben der ehrenamtlichen Erforschung der Regionalgeschichte Lichtenbergs publiziert Professor Laschke in verschiedenen Medien.

Inge Makarinus

Inge Makarinus
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Organisatorin

Inge Makarinus ist die Vorsitzende der Ortsgruppe 57 der Volkssolidarität Berlin Lichtenberg, und das seit Jahren mit großem persönlichen Engagement. Durch ihr herzliches und energisches Auftreten hat sie einen guten Kontakt zu den Mitgliedern und findet, wenn nötig, aufmunternde Worte für die Senior:innen. Bei den monatlichen Kaffeerunden, Ausflügen ins Umland und jährlichen Dampferfahrten sorgt sie für Begeisterung unter den Senior: innen, regt Diskussionen an und stimmt schon mal zum gemeinsames Singen an.
Auf ihre Anregung hin wurde für Flüchtlingskinder Spielzeug gesammelt und Spendensammlungen für Schulanfänger sowie für die Kita „Kleine Traber“ organisiert.

Traude Schulz

Traude Schulz
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Zeitzeugin

Traude Schulz ist seit 1995, ein Jahr nach der Gründung, im Karlshorster Erzählkreis, aktiv. tätig. Als Leiterin des Erzählkreises sieht sich selbst nicht. Sämtliche Aufgaben werden auf alle Schultern verteilt – wobei Traude Schulz einen bemerkenswert großen Teil selbst übernimmt. Ihre Lebenserinnerungen und die Gleichgesinnter sowie eine Bilanz der jahrelangen Erzählrunde von Karlshorster Senior:innen wurden in Broschüren veröffentlicht. Durch ihre Tätigkeit als Redaktionsmitglied der Kiezzeitung „Karlshorster “ in den Jahren 2003 -2012, bot sich für den Karlshorster Erzählkreis die Gelegenheit, einen Teil der gesammelten Zeitzeugenberichte in gedruckter Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Karlshorster Erzählkreis bleibt durch Lesungen zu den verschiedensten Themen stets präsent. Aktuell ist wieder eine Broschüre in Arbeit.

Anna-Margareta Sommerfeld

Anna-Magareta Sommerfeld
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Pflegerin für geschundene Füße

Seit 2010 engagiert sich Anna-Margareta Sommerfeld ehrenamtlich im Tagestreff für Wohnungslose und Bedürftige ein. Als zertifizierte medizinische Fußpflegerin behandelt sie die meist geschundenen Füße von obdachlosen Menschen, die in der Regel den ganzen Tag auf den Beinen sind, um sich etwas zu Essen oder einen Schlafplatz sichern zu können. Ihre Füße sind besonders strapaziert und behandlungsbedürftig. Hinzu kommt, dass die obdachlosen Menschen in der Regel nicht krankenversichert sind und ihre hygienischen Bedingungen nicht die besten sind.
Das Team des Tagestreffs und insbesondere die Besucher:innen der Einrichtung sind unglaublich froh und dankbar, dass Anna-Margareta Sommerfeld seit Jahren ihre Fußpflege anbietet. Ihr ehrenamtliches Angebot setzt sie dabei völlig vorbehaltlos und wertfrei den obdachlosen Besucher:innen gegenüber um.

Joachim Thärig

Joachim Thärig
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Einmal Judo, immer Judo

Joachim Thärig brennt seit Jahrzehnten für den Sport. Er war Trainer, später Cheftrainer bei Dynamo Hoppegarten. Beim SC Berlin leitete er lange Zeit die Abteilung Judo/Karate/Tae Kwon Do. In dieser Funktion organisierte er unter anderem viele Jahre die Judo-Bundesligamannschaft des SC Berlin. Mittlerweile trainiert der Vizepräsident des Vereins eine Judo-Kindergruppe.
Seit vielen Jahren organisiert er erfolgreich für den Deutschen Judo-Bund den Junior European Judo Cup der U21. Der jährliche Judo Cup, mit über 500 Teilnehmer: innen aus fast 40 Ländern Europas, Asiens und Südamerikas, ist eines der wichtigsten Turniere im Judo, bei dem spätere Weltklasseathleten aufeinandertreffen.

Dieter Treffurt

Dieter Treffurt
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Zweimal wöchentlich Deutsch

Seit der Gründung der Kiezspinne FAS e.V. unterstützt Dieter Treffurt diese bei Elektroinstallationen und Malerarbeiten. Das seit nunmehr mehr als 25 Jahren.
Seit März 2016 bietet er Deutschkurse in der Kiezspinne an, mit zwei wöchentlichen Terminen a zwei Stunden und unterrichtet ca. 20 bis 35 Teilnehmer: innen. Die Lehrgangsunterlagen werden von ihm selbstständig weiterentwickelt und an digitale Standards angepasst. In seinen Deutschkursen bringt er seine übrigen Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch mit ein, denn seine Kursteilnehmer: innen sind meist geflüchtete Menschen aus Afghanistan.