Noteingang Lichtenberg

Hauptmotiv der Aktion Noteingang Lichtenberg
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Was ist das?

Mit der Aktion “Noteingang Lichtenberg” wollen die Lichtenberger Bürger:innen zeigen, dass sie Anfeindungen und Menschenfeindlichkeit in ihren Kiezen nicht tolerieren und sich für ihre Mitbürger:innen einsetzen. An der Aktion nehmen unterschiedliche Akteur:innen aus dem Bezirk teil. Neben Sozial- und Jugendeinrichtungen sind auch Geschäfte, Bars und Cafés vertreten.

Wie kann ich mitmachen?

Wir freuen uns, dass auch Sie an der Aktion Noteingang teilnehmen möchten und damit ein sichtbares Zeichen gegen Intoleranz im öffentlichen Raum setzen. Was müssen Sie dafür tun? Sie bringen an der Tür oder im Fenster einen Aufkleber oder ein Plakat der Aktion Noteingang an und signalisieren damit Menschen, die von physischer oder verbaler Gewalt betroffen sind oder sein könnten, dass Sie ihnen eine Anlaufstelle bieten. Sie zeigen damit, dass Sie im Falle von Anfeindungen im öffentlichen Raum bereit sind, den Betroffenen zur Seite zu stehen. Auf welche Weise Sie dabei am besten reagieren können, haben wir für Sie zusammengefasst.

Motiv- und Material-Vorschau

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Wo bekomme ich Material?

Die Materialien (Aufkleber, Plakate, Info-Flyer) erhalten Sie im Rathaus Lichtenberg in der Pressestelle (R. 112/113) oder im Bereich Integration (R. 10)

oder
in einer der beiden kommunalen Einrichtungen:

  • Hohenschönhausen:
    Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel,
    Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin
  • Lichtenberg:
    Nachbarschaftshaus ORANGERIE,
    Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin

Oder zum Herunterladen:

Aufkleber der Aktion Noteingang Lichtenberg

PDF-Dokument (68.6 kB)

A4-Plakat der Aktion Noteingang Lichtenberg

PDF-Dokument (761.1 kB)

Falblatt der Aktion Noteingang Lichtenberg

PDF-Dokument (192.9 kB)

A3-Plakat der Aktion Noteingang Lichtenberg

PDF-Dokument (807.7 kB)

Was können Sie tun, wenn jemand akut bedroht wird?

1. Bleiben Sie ruhig!

Indem Sie selbst ruhig bleiben, tragen Sie dazu bei, die Situation zu deeskalieren.

2. Handeln Sie sofort!

Reagieren Sie rasch, warten Sie nicht, dass jemand anderes hilft. Je länger Sie
zögern, desto schwieriger wird es einzugreifen.

3. Rufen Sie die Polizei!

Alarmieren Sie die Polizei oder fordern Sie jemand anderes auf, es zu tun. Nummer: 110

4. Halten Sie zum Opfer!

Nehmen Sie Blickkontakt zum Opfer auf. Sprechen Sie das Opfer direkt an: »Ich helfe Ihnen«.

5. Erzeugen Sie Aufmerksamkeit!

Sprechen Sie andere Zuschauer:innen persönlich an: »Sie in der gelben Jacke,
helfen Sie uns bitte«. Sprechen Sie laut. Die Stimme gibt Selbstvertrauen und
ermutigt andere zum Einschreiten.

6. Wenden Sie keine Gewalt an!

Begeben Sie sich nicht unnötig in Gefahr. Fassen Sie den/ die Täter:in nicht
an. Lassen Sie sich nicht provozieren.

7. Seien Sie aufmerksam!

Beobachten Sie genau und merken Sie sich Gesichter, Kleidung und Fluchtwege der Täter:innen. Bieten Sie Opfern an, Anzeige zu erstatten oder als Zeug:in aufzutreten.

8. Seien Sie vorbereitet!

Überlegen Sie schon im Vorfeld, was genau Sie in einer Situation tun würden, in der ein Mensch belästigt, bedroht oder angegriffen wird.

Was können Sie als Zeuge nach einem Angriff tun?

Schreiben Sie ein Gedächtnis-Protokoll mit Ihren eigenen Erinnerungen:
  • Notieren Sie Datum, Ort, Zeit
  • Machen Sie sich Notizen zum Ablauf
  • Machen Sie sich Notizen zu den Täten:innen
  • Notieren Sie auch Kleinigkeiten, die Ihnen aufgefallen sind
  • Dokumentieren Sie Verletzungen und Schäden
  • Bitten Sie weitere Zeug:innen um einen Kontakt

Melden Sie den Vorfall auch dem Lichtenberger Register:
Mail: register@licht-blicke.de
Web: berliner-register.de/lichtenberg
Adresse: Einbecker Str. 85, 10315 Berlin