Friedhof Reinickendorf

Friedhofsgeschichte

Bildvergrößerung: Friedhof Reinickendorf Kapelle
Bild: BA Reinickendorf

Bereits im Jahre 1886 begann die Reinickendorfer Gemeinde, einen weiteren Friedhof an der Humboldtstraße anzulegen. Dieser neue Gemeindefriedhof wurde 1890 eröffnet. Durch die spätere Erweiterung der Friedhofsanlage umfasst der im Osten durch die
Brusebergstraße begrenzte Friedhof heute die Grundstücke Humboldtstraße 74-90.
Das gesamte Gelände gehörte ursprünglich zum Besitz der Bauernfamilie Bruseberg. In den 20er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Friedhof nach
Süden hin erweitert, so dass heute die gesamte Fläche zwischen Humboldt- und Gotthardstraße von der Friedhofsanlage bedeckt ist.

Der Friedhof Reinickendorf ist mit 15,5 ha der flächenmäßig größte landeseigene Friedhof in Reinickendorf. Der älteste Teil des Friedhofs liegt entlang der Brusebergstraße und zeigt noch heute im Grundriss die ursprüngliche, für die Kaiserzeit typische geometrische Gliederung in Haupt- und Queralleen. An einem Kreuzpunkt dieser Alleen, welche sich dort zu einer Platzanlage erweitern, steht die Friedhofskapelle.

Der Friedhof ist parkähnlich angelegt.

Die überwiegend rechteckigen Grabfelder erschließen sich über ein vorwiegend rechtwinkliges Wegesystem. Verschiedenartige immergrüne Heckenbepflanzungen sowie einander abwechselnde Strauch- und Nadelgewächse grenzen die Grabfelder voneinander ab. Ein zum Teil noch alter Baumbestand aus Laub- und Nadelbäumen, locker entlang der Wege zwischen den Grabfeldern gepflanzt, betont den Parkcharakter ebenso wie großzügige Rasenflächen.

Mögliche Grabstätten

Bildvergrößerung: Friedhof Reinickendorf Pfeilerhalle
Bild: BA Reinickendorf
  • Urnengemeinschaftsanlage
  • Urnenwahlgrabstellen
  • Urnenreihengrabstellen
  • Erdgemeinschaftsanlage
  • Erdwahlgrabstellen
  • Erdreihengrabstellen

Lageplan Friedhof Reinickendorf

PDF-Dokument (14.0 kB)

Ehrengrabstätten

  • Fritz Hausberg (1880-1959)
    Techn. Zeichner, Politiker. Bezirksabgeordneter in Wedding, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
  • Meta Omankowsky (1902-1984)
    Politikerin. Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
  • Klaus Brueske (1938-1962)
    Maueropfer

Adresse

Landeseigener Friedhof Reinickendorf
Humboldtstraße 74–90
13403 Berlin
Tel.: (030) 49851777

Fahrverbindung:
Bus 122 Bushaltestelle Friedhof Reinickendorf
Bus 127 Bushaltestelle Septimerbecken (Eingang Gotthardstraße)

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