Sterberegister

Aktuelle Hinweise für Kundinnen und Kunden des Standesamtes Reinickendorf

Als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus gelten ab dem 08.06.2020 folgende Einschränkungen:

Eine Bedienung spontan vorsprechender Kundinnen und Kunden erfolgt nicht.

Bereits vereinbarte Termine finden statt.

Eheschließungen finden ausschließlich mit dem Brautpaar sowie höchstens 5 weiteren Personen statt. Die Teilnehmerzahl muss aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, unter Berücksichtigung der Abstandsregelungen im Trauzimmer, in den Fluren sowie in den Wartebereichen leider auf höchstens 7 Personen (inklusive Brautpaar) beschränkt werden. Weitere Gäste erhalten leider keinen Zutritt in das Rathaus Reinickendorf.

Die Anzeige von Hausgeburten im Bezirk Reinickendorf sowie die notwendigen persönlichen Vorsprachen zur Erstbeurkundung eines im Vivantes Humboldt-Klinikum geborenen Kindes sind ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Anmeldung zur Eheschließung ist ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Anzeige von Sterbefällen ist für die an dem „Postsortierschrank-Verfahren“ teilnehmenden Bestattungsunternehmen weiterhin über den Postsortierschrank möglich.
Alle anderen nutzen bitte ausschließlich den Postweg. Bitte legen Sie jedem Sterbefall 2 rückfrankierte und mit der Anschrift versehene Umschläge bei. Sie erhalten die Bestattungsgenehmigung per Post.
Mit der Bestattungsgenehmigung erhalten Sie eine Rechnung, die dann per Überweisung zu begleichen ist. Bitte berücksichtigen Sie bei der Vergabe der Bestattungstermine, die sich dadurch ergebenden längeren Bearbeitungszeiten.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anliegen grundsätzlich den Postweg. Anträge und Unterlagen können auch in den Briefkasten des Rathauses Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin, eingeworfen werden.
Schreiben Sie bitte Ihre gesamten Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) auf!

Gegebenenfalls zur Bearbeitung erforderliche Rücksprachen, z.B. Nachreichung notwendiger Unterlagen, erfolgen ausschließlich telefonisch, per Mail oder per Post.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gesundheit!
Ihr Reinickendorfer Standesamtsteam

Frau steht auf einer Beerdigung mit Rose in der Hand vor einem Sarg
Bild: Kzenon / Fotolia.com

Bitte haben Sie Verständnis, dass diese Öffnungszeiten vorrangig für die persönliche Vorsprache eingerichtet sind und daher die telefonische Erreichbarkeit zu diesen Zeiten eingeschränkt sein kann.

Für Ihre Fragen steht Ihnen folgende Ansprechpartnerin zur Verfügung:

Standesbeamtin Zuständigkeit Telefonnummer Zimmer
Frau Fänrich Beurkundung aktueller Sterbefälle (030) 90294-2155 240

Aufgaben

  • Ausstellung von Bestattungsscheinen
  • Bearbeitung von Sterbefallanzeigen, auch Sterbefälle im Ausland

Das Sterberegister des Standesamts Reinickendorf von Berlin ist für die Beurkundung von Sterbefällen zuständig, die sich im Bezirk Reinickendorf ereignet haben.

Seit dem 01.01.2009 werden auch Sterbefälle im Ausland beurkundet, wenn der/die Verstorbene seinen/ihren letzten Wohnsitz in Berlin-Reinickendorf hatte und die deutsche Staatsangehörigkeit besaß.

Sterbefälle müssen innerhalb von drei Tagen beim Standesamt angezeigt werden.

Falls Sie den Tod eines nahen Angehörigen zu bedauern haben, können Sie sich zunächst an ein Bestattungsunternehmen wenden, welches alle erforderlichen Behördengänge für Sie erledigt.

Falls Sie sich persönlich darum kümmern möchten, sprechen Sie bitte mit folgenden Unterlagen während der genannten Sprechzeiten im Standesamt vor:
  • Sterbefallanzeige der Einrichtung/des Krankenhauses; diese muss ausgefüllt, unterschrieben und mit dem Stempel der Einrichtung versehen sein (Religionsangabe, ob diese eingetragen werden soll oder nicht, Anzahl der Kinder, Angabe des Auskunftsgebers, ggf. Anschrift des Hinterbliebenen Ehegatten/Lebenspartners und Anzahl der gewünschten Sterbeurkunden nicht vergessen).
  • Leichenschauschein: ein Exemplar “nicht vertraulicher Teil” sowie zwei Exemplare “vertraulicher Teil” (verschlossen in einem Umschlag)
  • Ausweisdokument der Verstorbenen/des Verstorbenen
  • Meldebescheinigung mit Familienstand (nur notwendig, wenn die oder der Verstorbene nicht mit Hauptwohnsitz in Berlin gemeldet war)
Urkunden sind immer im Original vorzulegen. Diese richten sich nach dem jeweiligen Familienstand des/der Verstorbenen:
  • ledig: Geburtsurkunde, erhältlich beim Geburtsstandesamt
  • verheiratet: beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister oder Eheurkunde, erhältlich beim Eheschließungsstandesamt (gehen aus der Eheurkunde die Geburtsstandesämter der Ehegatten nicht hervor müssen auch die Geburtsurkunden vorgelegt werden)
  • verwitwet: beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister oder Eheurkunde jeweils mit Vermerk über den Tod des Ehegatten oder zu den Heiratsunterlagen die Sterbeurkunde (gehen aus der Eheurkunde die Geburtsstandesämter der Ehegatten nicht hervor müssen auch die Geburtsurkunden vorgelegt werden)
  • geschieden: beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister oder Eheurkunde mit Eintrag über die Scheidung oder zu den Heiratsunterlagen das rechtskräftige Scheidungsurteil (gehen aus der Eheurkunde die Geburtsstandesämter der Ehegatten nicht hervor müssen auch die Geburtsurkunden vorgelegt werden)
  • Ausländische Urkunden, wenn Sie nicht in internationaler Form ausgestellt wurden, sind mit einer Übersetzung vorzulegen. Diese muss gefertigt sein von einem für Deutsche Behörden und Gerichte beeidigten Dolmetscher.
  • Hinterlässt der/die Verstorbene minderjährige Kinder, sind die Geburtsurkunden der Kinder vorzulegen.

Sterbefälle im Ausland

Ist ein deutscher Staatsangehöriger, der in Berlin-Reinickendorf gemeldet war, im Ausland verstorben, kann hier ein Antrag auf Nachbeurkundung gestellt werden. Antragsteller können der hinterbliebene Ehegatte/Lebenspartner, die Kinder oder die Eltern sein. Die erforderlichen Unterlagen sind dem vorhergegangenen Text zu entnehmen. Wichtig ist, dass die ausländische Sterbeurkunde vorgelegt werden muss. Sofern weitere Unterlagen vorhanden sind, die den Sterbezeitpunkt betreffen, sind diese vorzulegen. Die Unterlagen sind falls nicht international ausgestellt, mit einer Übersetzung vorzulegen, gefertigt von einem beeidigten Dolmetscher.

Gebühren

Folgende Gebühren fallen an:

  • Sterbeurkunde/Internationale Sterbeurkunde 12,— Euro
  • jeder weitere gleichzeitig ausgestellte Sterbeurkunde 6,— Euro
  • Antrag auf Nachbeurkundung eines Sterbefalles aus dem Ausland ab 40,— Euro

Bei weiteren Fragen können Sie uns unter den o.g. Telefonnummern erreichen.