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Beschaffung von weiterem Zaunmaterial zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

Pressemitteilung Nr. 9674 vom 21.04.2021
Bildvergrößerung: BzStR Maack präsentiert den neuen E-Zaun
BzStR Maack präsentiert den neuen E-Zaun
Bild: BA Reinickendorf

Am Freitag trafen im Ordnungsamt Reinickendorf zusätzliche 10 km Elektrozaun zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ein.

Auf Initiative des Reinickendorfer Bezirksstadtrates Maack (AfD) hatten sich im vergangenen Jahr alle 12 Berliner Bezirke zu einer Kooperationsgemeinschaft zusammengeschlossen, um auf einen möglichen Ausbruch der ASP im Stadtgebiet gut vorbereitet zu sein. Deshalb wurde bereits im September 2020 Zaunmaterial beschafft, welches bei Bedarf von allen Bezirken genutzt werden kann. Es besteht aus einem Elektrozaun und einem Knotengitterzaun, mit denen im Ausbruchsfall die Weiterverbreitung der Seuche eingedämmt werden kann. Ebenfalls im September brach die Tierseuche erstmals in Deutschland im Grenzgebiet zu Polen aus. Die Erfahrungen in den betroffenen Landkreisen in Brandenburg und Sachsen haben gezeigt, dass es nötig ist, sich auch auf größere und mehrere Ausbruchsherde vorzubereiten. Die Berliner Bezirke haben mit der Beschaffung des zusätzlichen Elektrozauns darauf reagiert. Insgesamt verfügen die Bezirke nun über 20 km Elektrozaun und 5 km Knotengitterzaun. Weiteres Material halten die Berliner Forsten vorrätig.

Bei der ASP handelt es sich um eine Viruserkrankung, die ausschließlich Schweine befällt und für Menschen ungefährlich ist. Für Schweine jedoch verläuft sie stets tödlich. Wird die Seuche in Schweine haltende Betriebe eingeschleppt, entstehen nicht nur dem betroffenen Betrieb hohe Verluste. Durch international verhängte Handelsbeschränkungen drohen auch immense volkswirtschaftliche Schäden.

Bezirksstadtrat Sebastian Maack zeigt sich zufrieden: „Wir sind gut gerüstet für einen Ausbruch der ASP. Die Anschaffung von zusätzlichem Elektrozaun zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Bezirken auch weiterhin gut funktioniert. Die Kooperation erspart den Steuerzahlern ca. 900.000 € pro Ausbruchsfall, was die Beauftragung externer Dienstleister gekostet hätte.“