Dachsbau - Jugendstadtrat auf Sommertour durch die bezirkseigenen Jugendfreizeiteinrichtungen

Pressemitteilung Nr. 9436 vom 21.07.2020
Bildvergrößerung: Boote in der Bootswerkstatt des Dachsbau, Tobias Dollase Jugendstadtrat (vor dem Werkstatttor) und Bastian Weber Leiter des Dachsbau
Boote in der Bootswerkstatt des Dachsbau, Tobias Dollase Jugendstadtrat (vor dem Werkstatttor) und Bastian Weber Leiter des Dachsbau
Bild: BA Reinickendorf

Die fünfte Station auf der Sommertour von Jugendstadtrat Tobias Dollase (parteilos für CDU) war der Dachsbau in Heiligensee in der Heiligenseestraße 112/114.

Hier fand für die Kinder ein dreiwöchiges Ferienangebot mit Segeln, Kanufahren und Basteln statt. Leider konnte Dachsbauleiter Bastian Weber in diesem Jahr wegen coronabedingter Gruppengrößenbeschränkungen insgesamt nur 45 statt 60 Plätze anbieten. Bei gutem Wetter fuhren Erzieherinnen und Erzieher mit den Ferienkindern jeden Tag mit dem Rad zum Club de Pêche e. V. an den Tegeler-See. Der Wassersport hat Tradition im Dachsbau. In einer Bootswerkstatt können Kinder ihre eigenen Segelboote bauen. Der Förderverein Halle MV e.V. ist mit im Haus und stellt unter anderem Boote, Material und Personal bereit.

Bildvergrößerung: Tiermotive als Vorlagen für die Glasgravur, Susanne Fabian (links) und Dachsbauleiter Bastian Weber (rechts) mit zwei Kindern die gerade Gläser gravieren
Tiermotive als Vorlagen für die Glasgravur, Susanne Fabian (links) und Dachsbauleiter Bastian Weber (rechts) mit zwei Kindern, die gerade Gläser gravieren
Bild: BA Reinickendorf

Während des Besuchs des Stadtrats fand ein Ferienkurs in Glasgravur statt. Die 8- bis 12-jährigen bedienten eifrig die Schleifgeräte, um filigrane Tiermotive auf Trinkgläser zu übertragen. Eine anspruchsvolle Arbeit die vollste Konzentration voraussetzt. „Die Kinder machen das prima“, sagte Erzieherin Susanne Fabian, die seit 38 Jahren fürs Jugendamt arbeitet. Jugendstadtrat Dollase sagte: „Solche Angebote zeigen, dass unsere Jugendfreizeiteinrichtungen wichtige Bildungseinrichtungen sind. Die Kinder können hier ohne Druck neue Dinge lernen und ausprobieren. Dieses Wissen hält dann ein ganzes Leben lang.“

Dass der Bedarf nach außerschulischem Lernen groß ist, zeigte sich auch nach den coronabedingten Schließung des Dachsbaus im Frühjahr. Eltern und Kinder waren nach der Wiedereröffnung dankbar für alle Freizeitangebote. „Die Kinder wollten nach unserer Wiedereröffnung einfach nur stundenlang Tischtennis spielen. Darüber waren sie schon glücklich“, berichtete Einrichtungsleiter Bastian Weber. Für ihn war die Zeit der Schließungen zudem eine gute Gelegenheit die Werkstatt zu streichen, etwas auszumisten und zu entrümpeln. Nach den Ferien wird es im Dachsbau wieder alle üblichen Angebote geben. Allerdings nach wie vor in Kleingruppen, meist draußen und mit Voranmeldung. Weitere Infos unter: www.dachsbau-berlin.de