Bezirk Reinickendorf dankbar für die Unterstützung der Bundeswehr im Corona-Lagezentrum

Pressemitteilung vom 10.06.2020
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Dienstaufsicht im Gesundheitsamt Reinickendorf
Bild: BA Reinickendorf

Gleich zwei Generäle kamen heute zur Dienstaufsicht für die seit Juni ins Corona-Lagezentrum des Gesundheitsamtes Reinickendorf abkommandierten Soldaten. Brigadegeneral Andreas Henne (General Standortaufgaben Berlin) sowie Brigadegeneral Bernd Stöckmann (Leiter des Regionalen Führungsstabes 3 Ost) wurden von Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU), Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) sowie dem Amtsarzt Patrick Larscheid empfangen.

Bezirksbürgermeister Frank Balzer hieß die Bundeswehrvertreter am Sitz des Gesundheitsamtes in der Teichstraße willkommen und lobt die hervorragende Zusammenarbeit: „Als das Land Berlin die Unterstützung der Lagezentren durch Kräfte der Bundeswehr anbot, haben wir dies sehr gern angenommen. Ich danke der Bundeswehr, dass sie auch in diesen herausfordernden Zeiten an unserer Seite steht, um die Pandemie zu meistern.“

Amtsarzt Patrick Larscheid: „Vom ersten Tag der Coronakrise an hat das Gesundheitsamt Reinickendorf jegliche Unterstützung vom Bezirksamt bekommen. Nur so war es möglich, schnell zu reagieren, erfolgreich Infektionsketten nachzuverfolgen und eine Weiterverbreitung zu vermeiden. Während andere Bezirke offensichtlich verfassungsrechtliche Bedenken haben, Hilfe von der Bundeswehr anzunehmen, sehen wir die Bundeswehr als wertvolle zusätzliche Unterstützung und nicht als Bedrohung. Unsere Zusammenarbeit kann sich noch als besonders wertvoll erweisen, falls eine zweite Pandemiewelle kommt. Dann fangen wir nicht bei Null an, sondern sind als Partner bereits eingespielt.“

Brigadegeneral Andreas Henne: „Das Wachbataillon hat bisher mit großem Erfolg beim Transport von Schutzausstattung für Berlin und beim Aufbau des Corona-Behandlungszentrums unterstützt. Wir freuen uns, nun mit unseren Männern und Frauen die Berliner Gesundheitsämter unterstützen und entlasten zu können. Es ist eine neue Herausforderung, von der ich überzeugt bin, dass die Soldatinnen und Soldaten diese sehr gut meistern werden.”