Test auf Coronaviren durch niedergelassene Ärztin

Pressemitteilung Nr. 9321 vom 20.03.2020
Bildvergrößerung: v.l.n.r.: Ulrike Leimer-Lipke, Uwe Brockhausen, Juliane Lipke (Stud. med.)
v.l.n.r.: Ulrike Leimer-Lipke, Uwe Brockhausen, Juliane Lipke (Stud. med.)
Bild: BA Reinickendorf

Die Ärztin Ulrike Leimer-Lipke wird ab sofort in Reinickendorf für Personen, die ihr durch das Gesundheitsamt direkt gemeldet werden, im Außenbereich einen Abstrich zum Nachweis von Coronaviren vornehmen. Mit dieser Initiative hilft Frau Leimer-Lipke dem Gesundheitsamt sehr, da dadurch die Untersuchungskapazitäten deutlich erweitert und ein größerer Kreis von Personen zeitnah überprüft werden kann. Sie hatte den ersten Wettbewerb “Reinickendorfer Frauen in Führung” in Reinickendorf gewonnen und wurde dort bereits für ihre herausragende Unternehmerpersönlichkeit und ihr soziales Engagement in Reinickendorf ausgezeichnet. Bereits seit 1993 in Reinickendorf als niedergelassene Hausärztin in Lübars tätig, führt sie darüber hinaus erfolgreich ein Institut für medizinisches Abrechnungsmanagement.

Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) hat Frau Leimer-Lipke am ersten Tag der Arbeitsaufnahme aufgesucht und ihr für diese Initiative persönlich sehr gedankt: „Unser Gesundheitssystem ist durch die Ausbreitung des Coronavirus vor sehr große Herausforderungen gestellt. Wir müssen in dieser schwierigen Zeit zusammenstehen und uns auf die wichtigste Aufgabe, die Eindämmung der Krankheitsausbreitung, mit vollen Kräften konzentrieren. Dies hat höchste Priorität. Ich bin für jede Initiative dankbar, die uns hier hilft. Frau Leimer-Lipke und ihr Team der hausärztlichen Praxis Lübars zeigen mit ihrer großartigen Initiative, wie uns auch die niedergelassenen Ärzte tatkräftig unterstützen können.“

Frau Leimer-Lipke lädt alle ärztlichen Kollegen im Bezirk ein, sich mit ihr in Verbindung zu setzen und sich an der Aktion tatkräftig zu beteiligen. „Die gute und flächendeckende Betreuung durch niedergelassene Ärzte hilft Patienten durch diese schwere Phase und wird dringend benötigt, um so die sehr belasteten Notaufnahmen zu entlasten. Dies ist eine wichtige Säule zur Bewältigung dieser außergewöhnlichen Krisensituation.“