Grundschulneubau Bruno-Baum-Straße

Eingangsbereich Grundschule Holzcompartment

Entwurf des Eingangsbereiches der Holzcompartmentschule

Am 29. April 2024 fand eine Informationsveranstaltung von Stefan Bley Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facility Management über den Neubau der Grundschule als Compartmentschule und einer Sporthalle in der Bruno-Baum-Straße statt. Hier finden Sie die auf der Veranstaltung gezeigte Präsentation sowie durch Bürger:innen häufig gestellte Fragen und die Antworten aus dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf.

  • Präsentation zur Infoveranstaltung zum Grundschulneubau an der Bruno-Baum-Straße

    PDF-Dokument (2.7 MB) - Stand: 29.04.2024

Grundschulneubau Bruno-Baum-Straße - häufige Fragen von Bürger:innen und die Antworten des BA Marzahn-Hellersdorf

  • Welche Maße haben diese Gebäude und wie werden diese auf dem Grundstück positioniert?
    vorläufige Einpassplanung Grundschule Bruno-Baum-Straße
    • Auf dem Gelände der dreizügigen Grundschule sind zwei neue Gebäude geplant. Ein typisierter Schulbau als Holz-Compartmentschule (HoComp) mit den Außenmaßen von ca. 60 × 85 m und ca. 10 m Höhe, bestehend aus drei annähernd gleich dimensionierten Schenkeln.
    • Zudem entsteht eine Sporthalle als Kubus mit den gerundeten Außenmaßen von ca. 46 × 36 m und ca. 10 m Höhe.
    • Die Sporthalle für den Fechsport bleibt an ihrem Standort und in ihren Ausmaßen bestehen.
  • Warum wurde für die neue Grundschule der Standort Bruno-Baum-Straße 68/70 gewählt und nicht ein anderes, eventuell weiter von Wohnhäusern entfernter gelegenes, Grundstück?
    • Aufgrund steigender Schülerzahlen, bedingt unter anderem durch den Wohnungsneubau und damit verbundenen anhaltenden Zuzug, benötigt der Bezirk Marzahn-Hellersdorf, und hier auch die Region Marzahn-Süd, dringend Grundschulplätze. Durch den Neubau einer dreizügigen Grundschule entstehen 432 neue Schulplätze.
    • Die Fläche erfüllt insbesondere hinsichtlich der Flächengröße und der Lage in der Schulregion die für den Schulbetrieb erforderlichen Voraussetzungen. Andere geeignete Flächen, welche in der öffentlichen Hand sind, standen und stehen hier nicht zur Verfügung.
  • Wie kommen die Baukosten von ca. 41 Millionen Euro zustande?

    Die Realisierung des Schulneubauvorhabens erfolgt in Amtshilfe durch Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Die dafür zugrunde liegenden Finanzierungen und Vertragsgestaltungen betreffen nicht den Bezirk und liegen damit dem Bezirk auch nicht vor.

  • Gab es eine Partizipation von Anwohnenden im Zuge der Auswahl als Grundschulstandort?
    • Die Anwohnenden wurden im Vorlauf der Baumaßnahme und der Baufeldfreimachung mittels einer Anwohnerinformation, welche per Briefkasteneinwurf verteilt wurde, über den geplanten Ablauf der Baumaßnahme informiert.
    • Eine darüberhinausgehende Beteiligung von Anwohnenden bei der Standortsuche für den zukünftigen Grundschulstandtort fand nicht statt, auch da alternative Flächen nicht zur Verfügung standen.
  • Warum wird an der Bruno-Baum-Straße eine neue Schule gebaut, nachdem die dort vorhandene Schule vor Jahren abgerissen wurde?
    • Aufgrund der damals stark sinkenden Schülerzahlen wurden zu Beginn der 2000er Jahre Schulen zusammengelegt und an einem Schulstandort beschult. Die damals in der Bruno-Baum-Str. 72 gelegen Oberschule an der Weide zog zum Schuljahr 2006 in das Schulgebäude in der Sella-Hasse-Straße, an dem das heutige Tagore-Gymnasium beheimatet ist. Im Rahmen des Programms “Stadtumbau Ost” wurde das alte Schulgebäude, wie auch andere Schulen im Bezirk, abgerissen.
    • Nun ist der Neubau einer Grundschule im Gebiet Marzahn-Süd zwingend notwendig, um den anhaltend steigenden Schülerzahlen Rechnung zu tragen. Anders als der vorherige Schulstandort entspricht die neu zu bauende Compartmentschule dem heutigen Anspruch an eine pädagogisch und räumlich offene Schulbildung.
  • Gibt es die Möglichkeit einer Mietminderung/eines Mietnachlasses für die Anwohnenden aufgrund von Baulärm?

    Regelungen zur Minderung der Miete finden sich insbesondere in § 536 BGB. Dieses Recht bezieht sich auf das individuelle Vertragsverhältnis. Um die Möglichkeit einer Mietminderung zu eruieren, wenden sich Mieterinnen und Mieter an Ihren Vermieter oder auch an die verschiedenen Anlaufstellen, etwa Mieterschutzbünde, Verbraucherschutzverbände oder Fachanwälte für Mietrecht.

  • Was geschieht mit dem Weg zwischen den Wohnhäusern nördlich der zukünftigen Schulfläche und dem zukünftigen Schulgelände sowie den Trampelpfaden über das Gelände?

    Der Weg liegt auf dem zukünftigen Grundstück der Grundschule. Hierbei handelte es sich um einen zwar öffentlich zugänglichen, jedoch nichtoffiziellen Weg, der auch kein festgelegter Rettungsweg ist. Da bereits sehr wenig Platz für die Gebäude und die notwendigen schulischen Freianlagen vorhanden ist, würde eine Verkleinerung der Schulfläche zugunsten von öffentlichen Wegen die Realisierung des Schulbaus gefähren.
    Da die Planungen bereits erstellt sind und die Unterlagen geprüft wurden, würden Umplanungen eine neue Planung und Genehmigung nach sich ziehen. Dies würde eine Nichtumsetzung des Bauvorhabens aktuell und auch eventuell zukünftig nach sich ziehen.
    Da die Trampelpfade auf dem zukünftigen Schulgrundstück liegen, kann das Gelände nicht mehr auf diesen Wegen gequert werden.

  • Gibt es Möglichkeiten der Beteiligung, etwa bezüglich des Aussehens der Schule oder auch der Innengestaltung (etwa Farbauswahl bei den Räumen) oder der Gestaltung der Freiflächen?
    • Bei dem Neubauvorhaben handelt es sich um eine Holz-Compartment-Schule. Gebäude dieser Art werden in modularer Bauweise errichtet, wodurch die Außengestaltung der Schule bereits festgelegt ist.
    • Die Planung der Freianlagen mit Freizeit-, Erholungs- und Sportflächen ist bereits abgeschlossen. Grundlage hierfür sind Standards im Musterfreiflächenprogramm von Grundschulen.
  • Gibt es eine Möglichkeit, die Schule vorab zu besichtigen oder das Richtfest bzw. die Grundsteinlegung für Interessierte und Anwohnende zu öffnen?
    • Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ist der Bauherr für den Schulneubau. Der Bezirk kann somit diese Art Veranstaltungen bzw. Besichtigungen für die Öffentlichkeit nicht durchführen.
    • Falls es für die Anwohnenden und Interessierte die Möglichkeit einer Besichtigung oder der Teilnahme am Richtfest bzw. der Grundsteinlegung gibt, wird dies frühzeitig kommuniziert.
  • Steht die Sporthalle, welche für die Grundschule gebaut wird, dem Vereinssport zur Verfügung?
    Entwurf Sporthalle

    Entwurf der Sporthalle

    Die Sporthalle der zukünftigen Grundschule soll dem Vereinssport nach der schulischen Nutzung zur Verfügung stehen.

  • Bleibt die Sporthalle, welche für den Fechtsport genutzt wird, bestehen und kann weiter genutzt werden?

    Die Sporthalle, welche speziell für den Fechtsport ausgerüstet ist, bleibt bestehen und wird weiter für den Fechtsport zur Verfügung stehen.