Straßennamen erzählen Geschichte: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf zeigt neue Sonderausstellung
Pressemitteilung vom 04.09.2025
Das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf lädt ein zu der Sonderausstellung „Umbenennen?! Marzahn-Hellersdorf – Geschichte auf offener Straße“. Die Ausstellung beginnt feierlich am Freitag, den 12. September 2025, um 18 Uhr und läuft bis zum 19. Dezember 2026. Sie findet in Haus 1 des Museums (Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin) statt.
Die Schau beleuchtet die Entstehung und den Wandel von Straßennamen in Berlin und speziell im Bezirk. Sie widmet sich den historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründen von Straßenbenennungen in einem Kontext von 100 Jahren. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten hinter den Umbenennungen und deren Gründe.
Ein erster Teil gibt einen Überblick über die Entwicklung auf Landesebene. Der zweite Teil der Ausstellung konzentriert sich auf das heutige Marzahn-Hellersdorf. Er beleuchtet historische Umbenennungen nach der Eingemeindung in Groß-Berlin 1920, die ideologisch geprägten Namen der NS- und DDR-Zeit sowie aktuelle Debatten um umstrittene Straßennamen.
Historische Karten, Fotos, Straßenschilder und Dokumente veranschaulichen den Wandel im Bezirk.
Dr. David Johst hat den bezirklichen Teil der Ausstellung kuratiert. Der Jazz-Musiker Roland Linares begleitet die Eröffnungsveranstaltung am Saxophon.
Das Bezirksmuseum präsentiert seine neue Ausstellung montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr. Zur Eröffnung am Wochenende gelten Sonderöffnungszeiten: Am Samstag, den 13. September 2025, und am Sonntag, den 14. September 2025, öffnet die Ausstellung jeweils von 11 bis 17 Uhr.
Die Ausstellung ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts mit dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen.
Kontakt
Bezirkamt Marzahn-Hellersdorf
Pressestelle