Marzahner Konzertgespräche - Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“
Pressemitteilung vom 06.01.2020
Am Mittwoch, dem 22. Januar 2020, um 19.00 Uhr, beginnt in der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin, der musikalische Vortrag von Prof. Susanne Fontaine (UdK Berlin) über Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“.
„Ein verliebter Alter will morgen sein Mündel heiraten; ein junger Liebender mit mehr Geschick kommt ihm zuvor und macht es noch am gleichen Tag zu seiner Frau, vor der Nase und im Haus des Vormunds.“ So die knappe Inhaltsangabe des ursprünglichen Verfassers der Theatervorlage „Der Barbier von Sevilla“, Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais.
Seine sogenannte „Trilogie espagnole“ diente vor Rossini schon Giovanni Paisiello und Wolfgang Amadeus Mozart als Textvorlage ihrer Opern „Il barbiere di Siviglia“ und „Le nozze di Figaro“. Die Uraufführung im Jahr 1816 war für den noch jungen Rossini ein Desaster. Allerdings wurde schon kurz nach den ersten Aufführungen der auf die Bühne gebrachte Stoff dieser Komödie um den Grafen Almaviva und seine Angebetete Rosina zum weltweiten Erfolg. Schon zehn Jahre nach der Premiere war die Oper überall in Europa, in den USA und in Argentinien ein Garant für volle Opernsäle. Heute im 21. Jahrhundert gehört „Der Barbier von Sevilla“ zum Standardrepertoire der internationalen Opernhäuser und ist eine der meistgespielten Opern der Welt.
In einem musikalischen Vortrag mit vielen Hörbeispielen wird Prof. Susanne Fontaine von der Universität der Künste (Udk) diese Oper im Rahmen der Marzahner Konzertgespräche vorstellen. Prof. Fontaine ist Musikwissenschaftlerin mit Lehrstuhl an der UdK Berlin und zugleich Vizepräsidentin dieser Hochschule. Sie forscht unter anderem zum Musikleben der Weimarer Republik und dem Zusammenspiel der Künste.
Eintritt frei, bitte für diese Veranstaltung über die Webseite oder unter der Telefonnummer (030) 54 704 142 anmelden.
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