Aktuelles zum Coronavirus

Hier finden Sie alle Informationen der Senatsverwaltungen: www.berlin.de/corona
Hier finden Sie alle Informationen des Gesundheitsamtes Mitte: Gesundheitsamt Mitte

Bitte beachten Sie, dass das Gesundheitsamt in Bezug auf die Sars-CoV-2-Infektionsschutzverordnung keine Rechtsberatung vornimmt, sondern lediglich eine Beratung zu gesundheitsbezogenen Fragen.

Inhaltsspalte

Wichtige Informationen rund um Corona für Bürgerinnen und Bürger in Berlin Mitte

Aufgrund der aktuellen personellen Situation können wir keine allgemeinen Beratungsleistungen garantieren. Für Meldungen von COVID-19-Fällen und deren engen Kontaktpersonen nutzen Sie die E-Mail Adresse Corona@ba-mitte.berlin.de
Zu der Pandemiebekämpfung in Berlin Mitte informieren Sie sich über unseren Chatbot: www.chatbot-mitte.de

Sie sind positiv auf das SARS-CoV-2 Virus mittels PCR Test getestet worden?

Mein PCR Test ist positiv. Was mache ich jetzt?
Hier finden Sie die nächsten Schritte.

Vertrauenswürdige Quellen zum Corona-Virus SARS-CoV-2

Hinweis: Wenn Sie Informationen über soziale Mediendienste erhalten, prüfen Sie bitte die Quelle und vergewissern Sie sich, dass es sich nicht um Gerüchte oder Fake News handelt. Teilen Sie nur Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen weiter.

Corona Hotlines

Hinweis: Bitte helfen Sie mit, die Corona-Hotlines nicht zu überlasten. Dies können Sie u.a. auf zwei Arten tun: Prüfen Sie mithilfe der oben genannten Informationsquellen, ob Sie Ihre Fragen selbst klären können, oder Sie fragen unseren Chatbot
Falls Sie noch offene Fragen haben, wählen Sie bitte sorgsam jene Hotline, die für Ihr Anliegen am besten geeignet erscheint, und melden sich nur dort. Vielen Dank.

Für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Berlin

Sie befürchten, sich angesteckt zu haben? Dann können Sie sich unter der Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung beraten lassen.
Tel.: (030) 9028-2828
Mo – Fr 8:00 – 20:00 Uhr, Sa und So 8:00 – 18:00 Uhr

Ausschließlich für Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Mitte

Das Gesundheitsamt Berlin Mitte ist derzeit nur per E-Mail Corona@ba-mitte.berlin.de zu erreichen. Nutzen Sie für allgemeine Fragen den Chatbot: www.chatbot-mitte.de

Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte

Fax: (030) 340 60 66 – 07
E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de
E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de

Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Gebärdentelefon (Videotelefonie)

Web: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Allgemeinverfügung des Bezirksamts Mitte

Die Allgemeinverfügung im Rahmen des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes betreffend die Isolation von engen Kontakt- und Verdachtspersonen finden Sie im Folgenden verlinkt.
Für positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen gelten die Regelungen zur Absonderungen gemäß § 7 der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin, die in ihrer jeweils gültigen Fassung unter folgendem Link veröffentlicht wird:
Regelungen zur Absonderungen gemäß § 7 der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin
sowie weiterhin individuelle mündliche oder schriftliche Anordnungen des Gesundheitsamtes Mitte von Berlin.

Allgemeinverfügung im Rahmen des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes betreffend die Isolation von engen Kontakt- und Verdachtspersonen - Stand: 25.11.2021 (aktuelle Fassung)

PDF-Dokument (183.8 kB)

Allgemeinverfügung im Rahmen des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes betreffend die Isolation von engen Kontakt- und Verdachtspersonen - Stand: 25.10.2021

PDF-Dokument (189.1 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 30. April 2021

PDF-Dokument (661.7 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 01. April 2021

PDF-Dokument (631.1 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 26. Februar 2021

PDF-Dokument (668.8 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 14. Januar 2021

PDF-Dokument (667.0 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 11. Dezember 2020

PDF-Dokument (666.6 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 30. November 2020

PDF-Dokument (665.2 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 27. Oktober 2020

PDF-Dokument (658.8 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand 7. Oktober 2020

PDF-Dokument (656.0 kB)

Erfassung der engen Kontaktpersonen in Schulen, Kindertagesstätten, medizinischen, pflegerischen und sonstigen Einrichtungen nach IfSG

Sie sind verantwortlich für eine Einrichtung, in der eine Person mittels PCR-Test positiv auf das Corona-Virus getestet worden? Informieren Sie uns so schnell wie möglich mit Hilfe einer der nachstehenden Tabellen über die engen Kontaktpersonen.

Bitte schicken Sie uns folgende Dokumente:
  • PCR-Befund des positiven Falls (insb. wenn die Person in einem anderen Bezirk wohnt) inkl. Symptomstart, falls bekannt
  • Excel-Tabelle Liste für Kontaktpersonenerfassung in Einrichtungen inkl. E-Mail-Adressen der Eltern, falls minderjährige Personen betroffen sind

an Corona@ba-mitte.berlin.de mit dem Namen der Einrichtung im Betreff.

Bitte beachten Sie, dass wir den Vorgang erst bearbeiten können, wenn uns alle Informationen vollständig und gebündelt in einer E-Mail vorliegen.

Bei einem Corona-Fall im Schulsetting:
Verantwortliche für Schulen übermitteln zusätzlich das Dokument „Excel Bewertung Kontaktsituation in Schulen
Bitte beachten Sie, dass die Klassifizierung enger Kontaktpersonen indes nicht systematisch, sondern erst im Zuge einer individuellen Ermittlung – unter Beachtung der Richtlinien des RKI zur Einschätzung des Infektionsrisikos im Schulsetting – erfolgt.
Sofern enge Kontaktpersonen als solche klassifiziert werden, werden diese vom zuständigen Gesundheitsamt direkt kontaktiert.

Liste für Kontaktpersonenerfassung in Einrichtungen

XLSX-Dokument (677.2 kB)

Liste für Kontaktpersonenerfassung Privatkontakte

XLSX-Dokument (856.5 kB)

Kontaktpersonenerfassung in Schulen

XLSX-Dokument (898.7 kB)

Definition enger Kontaktpersonen

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:
  • Enger Kontakt (unter 1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  • Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, unter 1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für über 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.
    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Robert Koch Instituts,
    hier insbesondere unter dem Punkt
    2.2. De-Priorisierung von Situationen mit geringem Übertragungsrisiko
    und unter dem Punkt
    3.1.1. Beispielhafte Konstellationen für enge Kontaktpersonen

Bitte verwenden Sie für die Übermittlung der Daten unbedingt eine der voranstehenden Tabellen. Nur so können wir Ihre Angaben medienbruchfrei übernehmen und sparen viel Zeit für andere wichtige Aufgaben.

FAQ zum Coronavirus - Häufig gestellte Fragen

Informationen des Gesundheitsamts Mitte von Berlin

Die nachfolgenden Antworten enthalten allgemeine Informationen und Empfehlungen zu aktuellen Fragen, die an unsere Corona Hotline herangetragen werden.
Die Antworten können jedoch nur einen allgemeinen Überblick geben, und nicht auf jede einzelne Situation eingehen.

Allgemeine Fragen

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus: Homepage des Robert Koch Instituts

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Laut Bundesregierung soll in Bus und Bahn sowie in Geschäften eine OP-Maske (Mund-Nasen-Schutz, MNS) oder eine FFP2-Maske (bzw. KN95 oder N95-Maske) getragen werden.
Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt das generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS, “OP-Maske”) in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum als einen weiteren Baustein, um den Infektionsdruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren und somit Risikogruppen zu schützen. Diese Empfehlung beruht auf Untersuchungen, die belegen, dass ein relevanter Anteil von Übertragungen von SARS-CoV-2 unbemerkt erfolgt, d.h. zu einem Zeitpunkt vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen.
Eine teilweise Reduktion der unbemerkten Übertragung von infektiösen Tröpfchen durch das Tragen von MNB/MNS könnte auf Populationsebene zu einer weiteren Verlangsamung der Ausbreitung beitragen. Dies betrifft die Übertragung im öffentlichen Raum, wo mehrere Menschen zusammentreffen und sich länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der physische Abstand von mindestens 1,5 m nicht immer eingehalten werden kann (z.B. Einkaufssituation, öffentliche Verkehrsmittel). Dies gilt auch bei Menschenansammlungen im Freien, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten wird. Das Tragen von MNB/MNS im öffentlichen Raum kann vor allem dann im Sinne einer Reduktion der Übertragungen wirksam werden, wenn möglichst viele Personen eine MNB/eines MNS tragen.

Eine Übersicht über die verschiedenen Maskenarten, ihre Eigenschaften und Verwendungszweck sowie Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen gibt auch das BfArM. Die BZgA stellt ein Merkblatt für Bürger zum Thema Masken zur Verfügung.

Der Einsatz von MNB/MNS kann andere zentrale Schutzmaßnahmen, wie die (Selbst-)Isolation von Infizierten, die Einhaltung der physischen Distanz von mindestens 1,5 m und von Hustenregeln und Händehygiene, sowie die Notwendigkeit des Lüftens nicht ersetzen, sondern ergänzt diese. Das situationsbedingte generelle Tragen von MNB (oder von MNS, wenn die Produktionskapazität dies erlaubt) in der Bevölkerung ist ein weiterer Baustein, um Übertragungen zu reduzieren (AHA-Regeln).

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Quelle: RKI Info Mund-Nasen-Schutz

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Das richtige Lüften von Innenräumen – wie Büros und Wohnungen – kann helfen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 über Aerosole zu verringern.

Lüften Sie Wohnräume regelmäßig, insbesondere, wenn sich mehrere Personen darin aufhalten. Dies sollte entweder über weit geöffnete Fenster (Stoßlüftung) über mehrere Minuten oder – noch wirksamer – durch das Querlüften bzw. Querstromlüften erfolgen. Als Faustregel empfiehlt das Umweltbundesamt das Stoßlüften für im Schnitt mindestens 10 bis 15 Minuten, wobei im Sommer 20 bis 30 Minuten gelüftet werden sollte, während im Winter bei großen Temperaturunterschieden auch schon fünf Minuten ausreichend sein können.
Sind mehrere Personen im Raum, sollten Sie auch während des Treffens regelmäßig und gründlich lüften

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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Gemäß § 7 Absatz 1 der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin ist man bei einem positiven Schnelltest verpflichtet, eine Bestätigung mittels PCR-Testung herbeizuführen.
Bis dahin müssen Sie sich gemäß der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin für 14 Tage isolieren und dürfen ausschließlich für den PCR-Test die Isolation verlassen.

Fallen Sie nicht in diese Kategorien, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt bzw. Hausärztin oder die sogenannten Corona Praxen der KV Berlin

Eine Liste von Anbietern für eine PCR Nachtestung, bereitgestellt durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, finden Sie hier

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Gemäß § 7 Absatz 1 der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin müssen Sie sich für mindestens 14 Tage isolieren. Die Landesverordnung gibt weiterhin vor, dass zur Beendigung der Isolation ein negatives Schnelltestergebnis oder PCR-Testergebnis vorliegen muss.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Bitte informieren Sie alle engen Kontaktpersonen so schnell wie möglich, dass sie sich unverzüglich in Isolation begeben müssen und schicken Sie uns die folgende Excel Tabelle für Ihre engen Kontaktpersonen an Corona@ba-mitte.berlin.de mit Ihrem Namen im Betreff.

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Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.
Als häufigste Symptome Husten (40%) Schnupfen (29%) und Fieber (27%) berichtet. Dabei verliefen rund 80 % der Erkrankungen mild bis moderat.
In mehreren Studien wird von einer meist plötzlich auftretenden schwerwiegenden Beeinträchtigung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns berichtet.

Quelle: RKI Coronavirus Steckbrief

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Generell wird unterschieden, ob eine Person zum Zeitpunkt der Übertragung bereits erkrankt war, ob sie noch keine Symptome entwickelt hatte oder ob sie (auch später) nie symptomatisch (asymptomatisch) wurde.
Ein relevanter Anteil von Personen steckt sich bei infektiösen Personen innerhalb von 1-2 Tagen vor deren Symptombeginn an. Wie groß dieser Anteil ist, kann nicht genau beziffert werden, da in vielen der Studien der „Symptombeginn“ nicht oder nicht gut definiert wurde.

Der genaue Zeitraum, in dem Ansteckungsfähigkeit besteht, ist noch nicht klar definiert. Als sicher gilt, dass die Ansteckungsfähigkeit in der Zeit um den Symptombeginn am größten ist und dass ein erheblicher Teil von Transmissionen bereits vor dem Auftreten erster klinischer Symptome erfolgt. Zudem ist gesichert, dass bei normalem Immunstatus die Ansteckungsfähigkeit im Laufe der Erkrankung abnimmt, und dass schwer erkrankte Patienten mitunter länger infektiöses Virus ausscheiden als mild-moderat erkrankte Patienten.

Zur Verminderung des Übertragungsrisikos sind die schnelle Isolierung von positiv getesteten Fällen, die Identifikation und frühzeitige Quarantäne enger Kontaktpersonen, das Abstandhalten zu anderen Personen, das Einhalten von Hygieneregeln und das Tragen von (Alltags-)Masken (AHA+ L-Regel) wirksam.

Quelle: RKI Coronavirus Steckbrief

Wie lange ist SARS-CoV-2 nachweisbar?

Virus ist die RNA von SARS-CoV-2 bei vielen Patient*innen noch Wochen nach Symptombeginn mittels PCR-Untersuchung nachweisbar.

Quelle: RKI Coronavirus Steckbrief

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Definition enger Kontaktpersonen

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

Definition enger Kontaktpersonen

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  • Enger Kontakt (unter 1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz
  • Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, unter 1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für über 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Hinweis: Für einen adäquaten Schutz tragen Fall- und Kontaktperson durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Robert Koch Instituts

Maßnahmen

  • Häusliche Quarantäne für 10 Tage
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Hustenetikette
  • räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern
  • Gesundheitsüberwachung bis zum 21. Tag: 2x täglich Messen der Körpertemperatur
  • Bei Symptomen: Kontakt mit Gesundheitsamt
Beispielhafte Konstellationen für enge Kontaktpersonen
  • Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Falls, wie z.B. durch Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die infektiösen Aerosolen im Raum ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung). Hier bietet ein MNS/FFP2-Maske (außerhalb des Arbeitsschutzes) keinen ausreichenden Schutz vor Übertragung.
  • Personen, die auf einer Flugreise gegenüber einem bestätigten COVID-19-Fall exponiert waren, unabhängig vom Tragen eines MNS/FFP2-Maske:

- Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugzeit.
- Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der oben genannten anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).
- In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit entsprechender Daten und einer Bewertung durch die Behörden vor Ort wird empfohlen, eine Kontaktpersonennachverfolgung zu initiieren, wenn der Flug innerhalb der letzten 14 Tage stattgefunden hat (maximale Dauer der Inkubationszeit).

  • Optional (nach Ermessen des Gesundheitsamtes, auch im Hinblick auf die Praktikabilität): Personen mit Aufenthalt mit dem bestätigten COVID-19-Fall in einem Raum (auch für eine Dauer < 10 Minuten), oder schwer zu überblickende Kontaktsituation (z.B. Schulklassen, gemeinsames Schulessen, Gruppenveranstaltungen) und unabhängig von der individuellen Risikoermittlung

Quelle: RKI Info Kontaktpersonen

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Bitte wenden Sie sich an das für Sie zuständige Gesundheitsamt. Zuständig ist immer das Gesundheitsamt wo der Bürger oder die Bürgerin gemeldet ist. Kontaktadressen:

Für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Berlin
Sie befürchten, sich angesteckt zu haben? Dann können Sie sich unter der Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung beraten lassen.
Tel.: (030) 9028-2828, erreichbar: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa und So 8-18 Uhr

Gesundheitsamt Bezirk Mitte von Berlin
Per E-Mail an Corona@ba-mitte.berlin.de oder online hier

Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de / E-Mail:info.gehoerlos@bmg.bund.de
Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Web:Bundesministerium für Gesundheit_Gebärdentelefon

Die namentliche Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem zuständigen Gesundheitsamt spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, vorliegen. Eine Meldung darf wegen einzelner fehlender Angaben nicht verzögert werden (vgl. § 9 Abs. 3 IfSG).

Meldeweg
Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt. Sofern die betroffene Person in einer Einrichtung (z.B. Krankenhaus, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen) betreut oder untergebracht ist, hat die Meldung an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die Einrichtung befindet.
Das zuständige Gesundheitsamt und dessen Kontaktdaten können mit Hilfe des Postleitzahltools des RKI ermittelt werden.

Meldeinhalte
Folgende Angaben müssen bei der Meldung gemacht werden, wenn Ihnen die Informationen vorliegen:

Zur betroffenen Person: Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum; Adresse und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail); Tätigkeit, Betreuung oder Unterbringung in einer Einrichtung, z.B. Krankenhaus, Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Kita, Schule), Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen, Obdachlosenunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende, Justizvollzugsanstalten; Diagnose oder Verdachtsdiagnose; Tag der Erkrankung, Tag der Diagnose, gegebenenfalls Tag des Todes und wahrscheinlicher Zeitpunkt oder Zeitraum der Infektion; wahrscheinlicher Infektionsweg, einschließlich Umfeld, in dem die Übertragung wahrscheinlich stattgefunden hat, mit Name, Anschrift und weiteren Kontaktdaten der Infektionsquelle und wahrscheinliches Infektionsrisiko; Behandlungsergebnis und zum Status in Bezug auf diese Krankheit; Ort, an dem die Infektion wahrscheinlich übertragen worden ist; Überweisung, Aufnahme und Entlassung z.B. aus einem Krankenhaus, ggf. intensivmedizinische Behandlung und deren Dauer; Zugehörigkeit zur Bundeswehr;
Labor: Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse) der Untersuchungsstelle, die mit der Erregerdiagnostik beauftragt ist
Melder: Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des Meldenden

Die Nachmeldung oder Korrektur von Angaben hat unverzüglich nach deren Vorliegen an das Gesundheitsamt zu erfolgen, das die ursprüngliche Meldung erhalten hat. Das Gesundheitsamt ist befugt, von dem Meldenden Auskunft über Angaben zu verlangen, die die Meldung zu enthalten hat. Dem Gesundheitsamt ist auch zu melden, wenn sich der Verdacht einer Infektion nicht bestätigt.

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In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Siehe oben Abschnitt „Was sind enge Kontaktpersonen?“

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt für enge Kontaktpersonen eine häusliche Absonderung Quarantäne für 10 Tage – gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer zu dem Zeitpunkt ansteckenden Person bzw. bei Haushaltskontakten 10 Tage ab (Schnell-) Testdatum der positiv getesteten Person. Sofern keine Symptome auftreten, kann die Absonderung mit negativem Testergebnis verkürzt werden, wenn
  • ein PCR-Test frühestens am 5. Tag der Absonderung erfolgt; bei Personen, die regelmäßig im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden (z.B. Schüler*innen)
  • ein qualitativ hochwertiger Antigen-Schnelltest frühestens am 7. Tag der Absonderung erfolgt

Auch bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvarientengebiet nach Deutschland besteht eine Pflicht zur häuslichen Quarantäne.

Quelle: Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

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Es werden folgende Quarantäneoptionen durch das RKI empfohlen:
  • 10 Tage Quarantäne ohne abschließenden Test
  • 5 Tage mit PCR-Test bei Probenentnahme frühestens am 5. Tag.
    Die Entlassung aus der Quarantäne erfolgt erst nach Erhalt des negativen Testergebnisses. Wird bereits vor dem 5. Tag der Quarantäne eine PCR-Testung auf SARS-CoV-2 durchgeführt, so verkürzt ein negatives Testergebnis die Quarantänedauer nicht. Bei Personen, die regelmäßig im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden (z.B. Schülerinnen und Schüler), kann der negative Nachweis auch mittels qualitativ hochwertigen Antigen-Schnelltests erwogen werden. Die Testung mittels Antigen-Schnelltest sollte als Fremdtestung durch oder unter Aufsicht vor Ort von geschulten Personen (überwachter Antigen-Test zur Eigenanwendung) erfolgen.
  • 7 Tage mit Antigen-Schnelltest bei Probenentnahme frühestens am 7. Tag.
    Die Entlassung aus der Quarantäne erfolgt erst nach Erhalt des negativen Testergebnisses. Wird bereits vor dem 7. Tag der Quarantäne eine Testung mittels Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2 durchgeführt, so verkürzt ein negatives Testergebnis die Quarantänedauer nicht (Ausnahme: siehe Punkt 2 (in serielle Teststrategie eingebundene Personen)).
    Es sind qualitativ hochwertige Antigen-Schnelltests zu verwenden. Die Testung sollte als Fremdtestung durch oder unter Aufsicht vor Ort von geschulten Personen (überwachter Antigen-Test zur Eigenanwendung) erfolgen.
  • Nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung der engen Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern (z.B. keine gemeinsame Einnahme von Mahlzeiten, räumliche Trennung, getrennte Schlafplätze).
  • Für im Haushalt lebende Kinder müssen die Quarantäneregelungen altersentsprechend angepasst werden. Beispielsweise ist eine räumliche Trennung von Kindern und Eltern (und ggf. Geschwistern) im Haushalt nur einzuhalten, wenn sie für die Eltern vertretbar ist und vom Kind gut toleriert wird.
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung der Nies- und Hustenregeln, häufiges Lüften
  • Gesundheitliches Selbstmonitoring bis zum 21. Tag nach dem letzten Kontakt zum Fall
  • Tägliches Messen der Körpertemperatur
  • Führen eines Tagebuchs über die Körpertemperatur und eventuelle Symptome. Bei Symptomen muss das Gesundheitsamt informiert werden
  • Führen eines Kontakt-Tagebuches (z.B. auf www.infektionsschutz.de und in der Corona-Warn-App)

Symptom-Tagebuch der Climedo Health GmbH
Das Symptom-Tagebuch der Climedo Health GmbH dient dem Gesundheitsamt Mitte von Berlin den Symptomstatus der Kontaktpersonen zu erfassen, die aufgrund eines engen Kontaktes zu einem Sars-Cov-2-Infizierten sich in häuslicher Quarantäne befinden. Hierzu erhalten Sie im Zeitraum Ihrer Quarantäne bis zu zwei Aufforderungen am Tag per SMS oder E-Mail Ihren Gesundheitsstatus in einem Fragebogen zu erfassen. Dieser wird dem Gesundheitsamt automatisch übermittelt. Eine tägliche telefonische Erfassung der Symptome entfällt somit.

Das digitale Symptom-Tagebuch wurde in enger Abstimmung zwischen dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), dem Robert-Koch-Institut (RKI), dem Entwickler Climedo – sowie unter Einbezug des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) und der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen – entwickelt.

Mehr Informationen zum Symptomtagebuch finden sie hier:
Climedo Symptomtagebuch

Soll das Symptomtagebuch bei Ihnen abgestellt werden, dann Schreiben Sie uns bitte eine Mail unter Angaben Ihres Namens, Ihrer Adresse und Ihres Geburtsdatums an Corona@ba-mitte.berlin.de.

Familie im Blick
Für Familien mit Kindern kann häusliche Quarantäne eine besondere Herausforderung sein, u. a. wenn es um Unterstützung bei der Versorgung der Kinder geht. Versuchen Sie miteinander so gut es geht in Verbindung zu bleiben. Wenn Sie nach der Quarantäne Hinweise darauf haben, dass Ihre Kinder im Kindergarten oder in der Schule ausgegrenzt werden, sprechen Sie mit dem pädagogischen Personal.

Quelle: RKI Info Kontaktpersonen

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Für einen PCR Test konsultieren Sie bitte Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin; oder an die Coronapraxen der KV Berlin

Eine Liste der von Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung empfohlenen Teststellen finden Sie hier https://www.direkttesten.berlin/

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Darf ich den Maler/Fernsehtechniker/Heizungsableser weiterhin ins Haus lassen, darf der Elektriker den verabredeten Auftrag ausführen oder darf der Schornsteinfeger ins Haus?

In den meisten Gewerken bestehen aktuell keine Einschränkungen. Wichtige Arbeiten und Reparaturen können weiterhin ausgeführt werden. Beide Seiten müssen natürlich im Umgang die der Situation angemessenen Regeln beachten. Das bedeutet: Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten, Masken tragen, regelmäßig lüften, auch zur Begrüßung nicht die Hand geben, Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen und in die Ellenbeuge husten oder niesen.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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Ohne SARS-CoV-2 typische Symptome, können Sie Ihre nötigen Arztbesuche in jeweiligen Praxen tätigen. Bitte rufen Sie jedoch vorher in der Praxis an, denken Sie an Ihren Mund-Nasenschutz und halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein.

Ist das Aufsuchen eines Hausarztes bei SARS-CoV-2 typischen Symptomen erlaubt?

Bei Symptomen rufen Sie bitte vorher in der Praxis an und fragen dort nach, vielleicht ist ein Hausbesuch des Arztes möglich. Bei starken Symptomen und Verdacht sich angesteckt zu haben können Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 anrufen.

Wenn Sie unter Quarantäne stehen, angeordnet durch das Gesundheitsamt, dürfen Sie nicht das Haus verlassen, ohne vorher das Gesundheitsamt zu konsultieren. Wenn Sie akute Symptome haben, rufen Sie den Rettungsdienst an.

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Schwere Verläufe können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung und bei jüngeren Patienten auftreten. Bei folgenden Personengruppen werden schwere Krankheitsverläufe häufiger beobachtet:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 86% der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Männliches Geschlecht
  • Raucher (schwache Evidenz)
  • adipöse (BMI>30) und stark adipöse (BMI>35) Menschen
  • Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21)
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, ohne Rangfolge:
  • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
  • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
  • chronische Nieren- und Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)

Quelle:RKI Info Risikogruppen

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Bei COVID-19 Erkrankungen können Wochen bzw. Monate nach der akuten Erkrankung noch Symptome vorhanden sein oder neu auftreten. Seit Mitte 2020 häufen sich Hinweise auf mögliche längerfristige gesundheitliche Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion auch bei Personen mit einem leichten Krankheitsverlauf. In sozialen Medien, Patientenforen und wissenschaftlichen Studien wird über sehr unterschiedliche Beschwerden und Symptome berichtet, die über Wochen und Monate fortbestehen, phasenweise wieder auftreten oder neu hinzukommen können. Zu den häufig berichteten Beschwerden (allein oder in Kombination) zählen Müdigkeit, Erschöpfung, eingeschränkte Belastbarkeit, Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Muskelschwäche und -schmerzen sowie psychische Probleme wie depressive Symptome und Ängstlichkeit. Darüber hinaus werden eine Verschlechterung der Lungenfunktion sowie Leber- und Nierenfunktionseinschränkungen, Herzmuskelentzündungen und das Neuauftreten eines Diabetes mellitus beobachtet.

Quelle: RKI Coronavirus Steckbrief

Innerhalb einer groß angelegten Langzeitstudie „CogniCovid19“ der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg (Bereich Kognitive Neurowissenschaften) wollen wir untersuchen, inwiefern eine Infektion mit SARS-CoV-2 die o.g. kognitiven Funktionen verändert. Dabei sollen sowohl die kurzfristigen Beeinträchtigungen unmittelbar nach einer Infektion betrachtet werden als auch die längerfristigen Auswirkungen, die über Monate hinweg bestehen bleiben oder erst mit deutlicher Verzögerung auftreten.

Weitere Informationen zur Studie (laufend aktualisiert) finden Sie hier: https://www.hochschule-heidelberg.de/projekte/fakultaet-fuer-angewandte-psychologie/covid19-studie/
Der direkte Link zur Teilnahme ist wie folgt: https://www.soscisurvey.de/CogniCovid19/

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Informationen zum SARS-CoV-2-Impfstoff

Derzeit sind vier Impfstoffe zugelassen: Comirnaty® von BioNTech/Pfizer, COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna, Vaxzevria® von AstraZeneca und Janssen® von Johnson & Johnson. Es wird damit gerechnet, dass 2021 weitere Impfstoffe zugelassen werden.

Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Die Impfstoffe, die in der EU und somit in Deutschland zugelassen wurden, waren in der klinischen Erprobung gut wirksam. Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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Es gibt 4 Impfzentren in Berlin:

Mitte: ALEXA, Grunerstr. 20, 10179 Berlin (Moderna, Johnson&Johnson)
Reinickendorf: Flughafen Tegel, Terminal C, Saatwinkler Damm, 13405 Berlin (BioNTech, Moderna)
Charlottenburg-Wilmersdorf: Messe Berlin, Halle 21, Messedamm 22, 14055 Berlin (BioNTech, Moderna)
Lichtenberg: Ring-Center II, Frankfurter Allee 113-117, 10365 Berlin (Moderna)

Sowie einen mobilen Impfbus. Daten dazu finden Sie hier

Quelle: Senatskanzlei Berlin

Alternativ können Sie sich an Ihre Hausärztin oder Hausarzt wenden.

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Sie können hier online oder über die Hotline (030) 9028-2200 einen Termin in einem der Berliner Impfzentren vereinbaren. Eine persönliche Einladung mit Impfcode ist nicht mehr notwendig.

Alternativ können Sie sich an Ihre Hausärztin oder Hausarzt wenden. Dieser Weg wird empfohlen, wenn ein (sehr) hohes Risiko eines schweren oder tödlichen Krankheitsverlaufes besteht.

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Nebenwirkungen können dem Paul Ehrlich Institut gemeldet werden. Das Paul-Ehrlich-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Quelle: Paul Ehrlich Institut

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Die Erhebung der Daten zur COVID-19-Impfung erfolgt in den Impfzentren, durch die Mobilen Impfteams und in den Arztpraxen. Über die Webanwendung “Digitales Impfquotenmonitoring” können die Daten eingeben und täglich an die Bundesdruckerei übermittelt werden. Dort werden sie im Auftrag des RKI zwischengespeichert und vom RKI täglich abgerufen.

Hier ist der Link zur aktuellen RKI Grafik

Und hier finden Sie das Impf-Dashboard des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Veranstaltungen/Öffentliches Leben

Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 2.000 Personen erlaubt, in geschlossenen Räumen mit bis zu 1.000 Personen. Im Freien müssen ab 100 Besucher*innen alle negativ getestet, geimpft oder genesen sein.
Private Veranstaltungen (Hochzeit, Geburtstag usw.) im Freien sind mit bis zu 100 zeitgleich Anwesenden erlaubt.
Tanzveranstaltungen in geschlossenen Räumen sind nur erlaubt, wenn nur geimpfte und genesene Personen teilnehmen. Max. 1.000 Personen – bei maschineller Lüftung bis zu 2.000 Personen zulässig. Im Freien sind Tanzveranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen möglich, welche alle negativ getestet oder immunisiert sein müssen. Teilnehmende dürfen den Mindestabstand zueinander unterschreiten, müssen aber immer eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
Die 2G-Bedingung soll Veranstalter*innen die Möglichkeit eröffnen nur für geimpfte und genesene Personen einzulassen und somit Erleichterungen zu eröffnen. Das geht auch für einzelne Tage/begrenzte Zeiträume.
Religiös-kultische Veranstaltungen sind im Freien und in Innenräumen erlaubt. Hierzu ist die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten. In geschlossenen Räumen besteht eine Maskenpflicht, es sei denn, die Teilnehmenden halten sich an einem festen Platz auf
Bestattungen und Trauerfeiern auf Friedhöfen oder bei Bestattungsunternehmen unterliegen nicht den Personenobergrenzen. Religiöse Feste sind mit bis zu 100 zeitgleich anwesenden Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen zulässig.

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Gaststätten und Kantinen dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Sie dürfen, soweit geschlossene Räume betroffen sind, nur von Gästen aufgesucht werden. Sie dürfen, soweit geschlossene Räume betroffen sind, nur von Gästen aufgesucht werden, die einen aktuellen negativen Corona-Test oder einen Impf- bzw. Genesenennachweis vorlegen können.
Die Bedienung am Tisch sowie die Selbstabholung der Speisen und Getränke sind zulässig. Speisen und Getränke dürfen nur am Tisch verzehrt werden. Mitarbeiter*innen wie Gäste, die sich nicht an ihrem Sitzplatz befinden, müssen eine medizinische Maske tragen.
Betreiber*innen sind dazu verpflichtet ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, welches u.a. die Regulierung der Gästeanzahl, Kontaktnachverfolgung sowie Einhaltung der Abstands- und Kontaktregeln sicherstellt.

Die Bestuhlung und Anordnung der Tische in Gaststätten und Kantinen ist so vorzunehmen, dass zwischen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Im Abstandsbereich dürfen sich keine Personen aufhalten. Ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime ist sicherzustellen.

Quelle: Maßnahmen für Gastronomie

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Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften öffnen. Diese sind im Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Sport festgehalten. Unter anderem müssen Besucher*innen einen negativen Corona-Test bzw. Impf- oder Genesenen Nachweis vorlegen und vorab einen Termin vereinbaren.

Ausnahmen greifen für Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Diese dürfen ohne Testvorlage in festen Gruppen von bis zu 20 Personen trainieren. Sofern eine Betreuungsperson anwesend ist, muss diese einen negativen Corona-Test vorweisen können. Auch für vollständig geimpfte und genesene Personen sowie für Profisportler gelten Ausnahmen von der Testpflicht.

In gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Diese kann während der Sportausübung abgenommen werden.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

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Wenn dieser Fall bei einem Gewerbe auftritt, rufen Sie bitte das Ordnungsamt. Bei einer Privatperson rufen Sie bitte die Polizei oder das Ordnungsamt.

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Die Verantwortlichen haben entsprechend der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

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Verhalten mit der Corona Warn App

Kommt es zu einem Zusammentreffen, werden zwischen den betreffenden Nutzern kurzlebige, Zufallscodes ausgetauscht. Diese Zufallscodes werden für 14 Tage ausschließlich auf den Smartphones der betreffenden Nutzer gespeichert, die sich begegnet sind, und werden mit sogenannten Positivkennungen von Corona-positiv getesteten Personen direkt auf dem Smartphone der Person abgeglichen.
Als Risiko-Begegnungen gelten für die App Begegnungen mit einer Corona-positiv getesteten Person, die einen Schwellenwert verschiedener Messwerte überschreitet. Den Personen, die die App nutzen, wird ihr Risikostatus abhängig von diesen Werten angezeigt.

Es gibt drei Statusinformationen:
niedriges Risiko: Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen. Die Person wird über allgemein geltenden Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen informiert.
erhöhtes Risiko: Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden haben. Die Person erhält die Verhaltenshinweise, sich, wenn möglich, nach Hause zu begeben bzw. zu Hause zu bleiben sowie mit seinem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.
unbekanntes Risiko: War die Risiko-Ermittlung durch die Person nicht lange genug aktiviert, konnte zu diesem Zeitpunkt kein Infektionsrisiko berechnet werden. Die Person erhält die Statusanzeige „unbekanntes Risiko“. Spätestens 24 Stunden nach Installation ist eine Risiko-Ermittlung möglich, sodass die Statusanzeige von „unbekannt“ auf „niedrig“ oder „erhöht“ umschalten wird.

Quelle: Bundesregierung FAQ zur Corona Warn App

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Für eine Abstimmung des Vorgehens rufen Sie bitte Ihr zuständiges Gesundheitsamt an.

Für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Berlin
Tel.: (030) 9028-2828
Mo – Fr 8:00 – 20:00 Uhr, Sa und So 8:00 – 18:00 Uhr

Für Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Mitte

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Reisen

Informieren Sie sich vor Ihrer Reise beim jeweiligen Bundesland, unter welchen Bedingungen Reisen möglich ist, welche Nachweis- und Testpflichten bestehen.

Quelle: Die Bundesregierung – Informationen für Reisende und Pendler

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Reiserückkehrende sind verpflichtet eine digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen.

Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes finden Sie für alle Länder aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise.

Quelle: Bundesregierung

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Eine aktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie hier .

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Grundsätzlich müssen sich alle nach der Einreise unverzüglich auf eigene Kosten für mindestens 10 Tage in Quarantäne begeben.

Reiserückkehrende sind verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen. Bitte laden Sie alle relevanten Unterlagen (z.B. Ihr Testergebnis) dort zeitnah hoch.

Hochrisikogebiet: Wer genesen oder vollständig geimpft ist, muss einen Nachweis im Einreiseportal hochladen. Dann ist keine Quarantäne erforderlich. Für alle anderen gilt: Die Quarantäne kann frühestens nach dem 5. Tag durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

Eine Liste der von Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung empfohlenen Teststellen finden Sie hier

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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Nein. Die Quarantäneanordnung gegenüber Reiserückkehrenden aus Risikogebieten ergibt sich aus der Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV, mithin unmittelbar aus der Rechtsverordnung selbst. Das Gesundheitsamt Mitte von Berlin ordnet gegenüber Reiserückkehrenden grundsätzlich keine Quarantäne an, so dass aus diesem Grund auch kein entsprechender Bescheid ergeht.

Quelle: Coronavirus-Einreiseverordnung

Müssen Kinder von Reiserückkehrenden auch in Quarantäne?

Laut der Coronavirus-Einreiseverordnung gelten die Bestimmungen für alle Personen. Kinder sind nicht exkludiert aufgeführt.

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Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/youtube

Reiserückkehrende

Grundsätzlich müssen sich alle nach der Einreise unverzüglich auf eigene Kosten für mindestens 10 Tage in Quarantäne begeben.

Reiserückkehrende sind verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen. Bitte laden Sie alle relevanten Unterlagen (z.B. Ihr Testergebnis) dort zeitnah hoch.

Hochrisikogebiet: Wer genesen oder vollständig geimpft ist, muss einen Nachweis im Einreiseportal hochladen. Dann ist keine Quarantäne erforderlich. Für alle anderen gilt: Die Quarantäne kann frühestens nach dem 5. Tag durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

Eine Liste der von Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung empfohlenen Teststellen finden Sie hier

Quelle: Coronavirus-Einreiseverordnung