Wichtige Informationen rund um Corona für Bürgerinnen und Bürger in Berlin Mitte

Ein neuartiges Virus, das sich innerhalb von Wochen über die gesamte Welt verbreitet: Das kann Menschen Sorgen bereiten, ist aber kein Grund zur Panik. Seien Sie versichert, dass sich das Gesundheitsamt Berlin Mitte – wie auch ganz Berlin – um Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, kümmert.

Vertrauenswürde Quellen mit Informationen zum neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 und der daraus resultierenden Lungenkrankheit COVID-19

Hinweis: Wenn Sie Informationen über soziale Mediendienste erhalten, prüfen Sie bitte die Quelle und vergewissern Sie sich, dass es sich nicht um Gerüchte oder Fake News handelt. Teilen Sie nur Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen weiter.

Corona Hotlines

Hinweis: Bitte helfen Sie mit, die Corona-Hotlines nicht zu überlasten. Dies können Sie u.a. auf zwei Arten tun: Prüfen Sie mithilfe der oben genannten Informationsquellen, ob Sie Ihre Fragen selbst klären können. Und falls Sie noch offene Fragen haben, wählen Sie bitte sorgsam jene Hotline, die für Ihr Anliegen am besten geeignet erscheint, und melden sich nur dort. Vielen Dank.

Für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Berlin

Sie befürchten, sich angesteckt zu haben? Dann können Sie sich unter der Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung beraten lassen.
Tel.: (030) 9028-2828
Mo – Fr 8:00 – 20:00 Uhr, Sa und So 8:00 – 18:00 Uhr

Ausschließlich für Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Mitte

Tel.: (030) 9018-41000, Fax (030) 9018-33263, erreichbar Mo – Fr 8:00 – 16:00 Uhr
E-Mail: Corona@ba-mitte.berlin.de

Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte

Fax: (030) 340 60 66 – 07
E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de
E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de

Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Gebärdentelefon (Videotelefonie)

Web: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Bekanntmachung des Bezirksamts Mitte - Allgemeinverfügung zu Corona-Quarantäne-Maßnahmen

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand: 27. Oktober 2020 (aktuelle Fassung)

PDF-Dokument (658.8 kB)

Allgemeinverfügung zur Isolation von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen - Stand 7. Oktober 2020 (alte Fassung)

PDF-Dokument (656.0 kB)

FAQ zum Coronavirus - Häufig gestellte Fragen

Informationen des Gesundheitsamts Mitte von Berlin

Die nachfolgenden Antworten enthalten allgemeine Informationen und Empfehlungen zu aktuellen Fragen, die derzeit an unsere Corona Hotline herangetragen werden.
Die Antworten können jedoch nur einen allgemeinen Überblick geben, und nicht auf jede einzelne Situation eingehen.

Allgemeine Fragen

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus: Homepage des Robert Koch Instituts

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Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen, sind Selbstisolierung bei Erkrankung, eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen.
Mehrlagiger medizinischer (chirurgischer) Mund-Nasen-Schutz (MNS) und medizinische Atemschutzmasken, z.B. FFP-Masken, müssen medizinischem und pflegerischem Personal vorbehalten bleiben. Der Schutz des Fachpersonals ist von gesamtgesellschaftlich großem Interesse.
Für die Bevölkerung empfiehlt das RKI das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (textile Barriere im Sinne eines MNS) in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren – allerdings nur, wenn weiterhin Abstand (mind. 1,5 Meter) von anderen Personen, Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene eingehalten werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es Personen gibt, die aus medizinischen oder anderen triftigen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.
Menschen, die an einer akuten Atemwegserkrankung leiden, sollen unbedingt zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen meiden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch zunehmend, dass Menschen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, das Virus schon ein bis drei Tage ausscheiden können, bevor sie selbst Symptome entwickeln. Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung können infektiöse Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Eine solche Schutzwirkung ist bisher nicht wissenschaftlich belegt, sie erscheint aber plausibel. Hingegen gibt es für einen Eigenschutz keine Hinweise.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben kann dazu beitragen, die Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung zu verlangsamen und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen. Das gilt insbesondere für Situationen, in denen mehrere Menschen in geschlossenen Räumen zusammentreffen und der Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz). Voraussetzung dafür ist, dass genügend Menschen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und richtig mit der Mund-Nasen-Bedeckung umgehen: die Bedeckung muss durchgehend enganliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.

Eine Übersicht über die verschiedenen Maskenarten, ihre Eigenschaften und Verwendungszweck sowie Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen gibt auch das BfArM. Die BZgA stellt ein Merkblatt für Bürger zum Thema Masken zur Verfügung.

Quelle: RKI Info Mund-Nasen-Schutz

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Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen. Aus den kumulierten in China erfassten Fällen (n = 55.924 laborbestätigte Fälle, zum größten Teil aus der Provinz Hubei; Stand 20.02.2020) werden als häufigste Symptome Fieber und Husten berichtet. Dabei verliefen rund 80 % der Erkrankungen mild bis moderat. Durch die in Deutschland ansteigenden Fallzahlen, wird die Datenlage zu demografischen Angaben und auftretenden Symptomen stabiler. In mehreren Studien wird von einer meist plötzlich auftretenden schwerwiegenden Beeinträchtigung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns berichtet.

Quelle:RKI Steckbrief Neuartiges Coronavirus

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Basierend auf realen Daten wurde geschätzt, dass eine relevante Infektiosität bereits zwei Tage vor Symptombeginn vorhanden ist und die höchste Infektiosität am Tag vor dem Symptombeginn liegt.
Generell wird unterschieden, ob eine ansteckende Person zum Zeitpunkt der Übertragung auf eine andere Person bereits symptomatisch war, ob sie noch keine Symptome entwickelt hatte oder ob sie auch später nie symptomatisch wurde (asymptomatische Infektion). Es können sowohl Menschen die infiziert sind, jedoch keine Symptome aufweisen, als auch diejenigen, die infiziert sind und Symptome aufweisen, SARS-CoV-2 auf andere Menschen übertragen. Eine große Bedeutung haben die Übertragungen von infektiösen Personen, wenn sie bereits Krankheitszeichen (Symptome) entwickelt haben. Dabei können diese Symptome relativ subtil sein, wie z.B. Kopfschmerzen und eine verstopfte Nase. Eine solche Phase mit leichteren Symptomen kann einer späteren Phase mit „typischeren“ Symptomen, wie z.B. Fieber oder Husten, um ein oder zwei Tage vorausgehen. Darüber hinaus steckt sich vermutlich auch ein beträchtlicher Anteil der Personen von anderen, infektiösen Personen in den 1-2 Tagen vor deren Symptombeginn an.

Zur Verminderung des Übertragungsrisikos sind die schnelle Isolierung von positiv getesteten Fällen, die Identifikation und frühzeitige Quarantäne enger Kontaktpersonen, das Abstandhalten zu anderen Personen, das Einhalten von Hygieneregeln und das Tragen von (Alltags-)Masken (AHA-Regel) wirksam.

Quelle: RKI Steckbrief zur Corona Virus-Krankheit

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Anhand der bisher verfügbaren Datenlage lässt sich abschließend eine durchschnittliche Infektiositätsdauer von 8-9 Tage ableiten. Bei schweren Verläufen und in Einzelfällen wurden allerdings Ansteckungszeiträume von bis zu 20 Tagen beobachtet. Auch bei wiederholt negativen PCR-Untersuchungen (mit Material aus Nasen-Rachen-Abstrichen) kann eine Infektion nicht vollends ausgeschlossen werden.

Quelle: RKI Hinweise zum Coronavirus SARS-CoV-2

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Meist ist das Virus in einer PCR-Untersuchung (mit Material aus einem Nasen-Rachen-Abstrich) 3 Tage vor und bis 20 Tage nach Symptombeginn nachweisbar. Bei einigen Personen lässt sich das Virus auch noch 28 Tage nach Symptombeginn nachweisen. Sehr selten kann es sogar noch 60 Tage nach Symptombeginn nachweisbar sein.

Quelle: RKI Hinweise zum Coronavirus SARS-CoV-2

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Kontaktperson Kategorie 1 (Höheres Infektionsrisiko)

  • min. 15 Min. Gesichts-Kontakt („face-to-face“), z. B. Personen im direkten Gespräch oder Lebensgemeinschaft
  • Direkter Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten
Mitteilung an das zuständige Gesundheitsamt
  • Für Bürger*innen die in Berlin Mitte gemeldet sind:
  • erhebungsbogencovid19@ba-mitte.berlin.de
  • Liste der E-Mail-Adressen für andere Berliner*innen: https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/aemter/gesundheitsamt/corona/
Maßnahmen
  • Häusliche Absonderung: Zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Hustenetikette
  • Gesundheitsüberwachung bis zum 14. Tag: 2x täglich Messen der Körpertemperatur
  • Führen eines Tagebuchs und tägliche Information an das Gesundheitsamt
  • SARS-CoV-2 Testung: so früh wie möglich auch asymptomatische Kontaktpersonen testen, d.h. an Tag 1 nach Ermittlung und zusätzlich 5–7 Tage nach Erstexposition

Kontaktperson Kategorie 2 (Geringeres Infektionsrisiko)

  • Weniger als 15 Min. Gesichts-Kontakt („face-to-face“), z. B. Personen mit Aufenthalt im selben Raum (Klassenzimmer etc.)
  • Keinen direkten Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten
Maßnahmen
  • Keine häusliche Absonderung: Kontaktreduzierung zu Dritten wo möglich
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Hustenetikette
  • Gesundheitsüberwachung bis zum 14. Tag: 1x täglich Symptomkontrolle
  • Führen eines Tagebuchs
Maßnahmen bei Symptomatik
  • Sofortige Selbstisolation
  • In Absprache mit Gesundheitsamt ärztliche Konsultation, umgehende SARS-CoV-2 Testung und ggf. Therapie
  • Weitere Isolation nach Maßgabe des Gesundheitsamtes
  • Gesundheitsamt übermittelt gemäß § 11 IfSG

Quelle: RKI Info Kontaktpersonen

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Bitte wenden Sie sich an das für Sie zuständige Gesundheitsamt. Zuständig ist immer das Gesundheitsamt wo der Bürger oder die Bürgerin gemeldet ist. Kontaktadressen:

Für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Berlin
Sie befürchten, sich angesteckt zu haben? Dann können Sie sich unter der Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung beraten lassen.
Tel.: (030) 9028-2828, erreichbar: Mo – Fr 8:00 – 20:00 Uhr, Sa und So 8:00 – 18:00 Uhr

Gesundheitsamt Bezirk Mitte von Berlin
Tel.: (030) 9018-41000, Fax (030) 9018-33263, erreichbar Mo – Fr 8:00 – 16:00 Uhr
E-Mail: Corona@ba-mitte.berlin.de

Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de / E-Mail:info.gehoerlos@bmg.bund.de
Für Gehörlose und Hörgeschädigte: Gebärdentelefon (Videotelefonie)
Web:(Bundesministerium für Gesundheit_Gebärdentelefon)

Die namentliche Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem zuständigen Gesundheitsamt spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, vorliegen. Eine Meldung darf wegen einzelner fehlender Angaben nicht verzögert werden (vgl. § 9 Abs. 3 IfSG).

Meldeweg
Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt. Sofern die betroffene Person in einer Einrichtung (z.B. Krankenhaus, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen) betreut oder untergebracht ist, hat die Meldung an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die Einrichtung befindet.
Das zuständige Gesundheitsamt und dessen Kontaktdaten können mit Hilfe des Postleitzahltools des RKI ermittelt werden.

Meldeinhalte
Folgende Angaben müssen bei der Meldung gemacht werden, wenn Ihnen die Informationen vorliegen:

Zur betroffenen Person: Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum; Adresse und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail); Tätigkeit, Betreuung oder Unterbringung in einer Einrichtung, z.B. Krankenhaus, Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Kita, Schule), Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen, Obdachlosenunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende, Justizvollzugsanstalten; Diagnose oder Verdachtsdiagnose; Tag der Erkrankung, Tag der Diagnose, gegebenenfalls Tag des Todes und wahrscheinlicher Zeitpunkt oder Zeitraum der Infektion; wahrscheinlicher Infektionsweg, einschließlich Umfeld, in dem die Übertragung wahrscheinlich stattgefunden hat, mit Name, Anschrift und weiteren Kontaktdaten der Infektionsquelle und wahrscheinliches Infektionsrisiko; Behandlungsergebnis und zum Status in Bezug auf diese Krankheit; Ort, an dem die Infektion wahrscheinlich übertragen worden ist; Überweisung, Aufnahme und Entlassung z.B. aus einem Krankenhaus, ggf. intensivmedizinische Behandlung und deren Dauer; Zugehörigkeit zur Bundeswehr;
Labor: Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse) der Untersuchungsstelle, die mit der Erregerdiagnostik beauftragt ist
Melder: Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des Meldenden

Die Nachmeldung oder Korrektur von Angaben hat unverzüglich nach deren Vorliegen an das Gesundheitsamt zu erfolgen, das die ursprüngliche Meldung erhalten hat. Das Gesundheitsamt ist befugt, von dem Meldenden Auskunft über Angaben zu verlangen, die die Meldung zu enthalten hat. Dem Gesundheitsamt ist auch zu melden, wenn sich der Verdacht einer Infektion nicht bestätigt.

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In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet. Wenn man beispielsweise in den letzten 14 Tagen nur im gleichen Raum mit einem COVID-19-Erkrankten war und keinen engen Kontakt hatte, wird keine Quarantäne angeordnet, da dann ein geringeres Ansteckungsrisiko besteht. Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss ebenfalls nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson und hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung. Jedoch in Schulklassen, in denen der Sicherheitsabstand nicht als sicher behandelt werden kann, werden alle in der Klasse als K1 eingestuft. Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet, z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege, sollte aber in jedem Fall seinen Arbeitgeber informieren. Und für alle gilt: Führen Sie eine tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen durch.

Quelle: Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung

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14 Tage Zu Hause bleiben.
Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient Ihrem Schutz und dem Schutz aller vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung verhindern. Die Maßnahme wurde von der zuständigen Behörde – in der Regel von Ihrem Gesundheitsamt – angeordnet. Es wurde genau festgelegt wie lange Sie in Quarantäne kommen. Die Maßnahme endet nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch die zuständige Behörde wieder aufgehoben wurde. Sie zählen zu denen, die ansteckungsverdächtig sind, ohne selber krank oder krankheitsverdächtig zu sein. Bei COVID-19 werden Quarantänemaßnahmen getroffen, da diese Krankheit ähnlich schwer verlaufen kann, wie die ebenfalls durch Coronaviren verursachten Krankheitsbilder SARS1 und MERS2. Die Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung geschieht jedoch einfacher und schneller.

Es ist sehr wichtig, dass Sie die Quarantäne und die Hygieneregeln genau einhalten – auch wenn Sie keine Beschwerden haben sollten. Sie schützen damit sich und andere. Schutzmaßnahmen: Husten- und Nies-Regeln befolgen, gute Händehygiene sowie Abstand halten, können vor einer Übertragung des neu artigen Coronavirus schützen.

Familie im Blick.
Für Familien mit Kindern kann häusliche Quarantäne eine besondere Herausforderung sein, u. a. wenn es um Unterstützung bei der Versorgung der Kinder geht. Versuchen Sie miteinander so gut es geht in Verbindung zu bleiben. Wenn Sie nach der Quarantäne Hinweise darauf haben, dass Ihre Kinder im Kindergarten oder in der Schule ausgegrenzt werden, sprechen Sie mit dem pädagogischen Personal.

Quelle: RKI Info Quarantäne-Flyer

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Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne werden gemacht bei Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland oder in das Land Berlin einreisen; diese haben das Gebiet des Landes Berlin auf direktem Weg unverzüglich zu verlassen. Die hierfür erforderliche Durchreise durch das Gebiet des Landes Berlin ist hierbei gestattet.
Sowie bei Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen zwingend notwendig ist. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn oder Arbeitgeber zu prüfen und schriftlich zu bescheinigen.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

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Getestet werden ausschließlich Bürgerinnen und Bürger aus Mitte, die Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person hatten und unter Beobachtung des Gesundheitsamt Mitte stehen, sowie medizinisches Personal, Pflegepersonal, Apothekenpersonal, Polizei, Feuerwehr und andere systemrelevante Berufsgruppen, die in Mitte leben oder arbeiten mit Symptomen.

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Parkplatzflächen hinter dem Rathaus Wedding
Müllerstraße 146/147
13353 Berlin

Getestet werden ausschließlich Bürgerinnen und Bürger aus Mitte, die Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person hatten und unter Beobachtung des Gesundheitsamt Mitte stehen, sowie medizinisches Personal, Pflegepersonal, Apothekenpersonal, Polizei, Feuerwehr und andere systemrelevante Berufsgruppen, die in Mitte leben oder arbeiten mit Symptomen.
Wer diese Kriterien erfüllt, muss sich telefonisch beim Gesundheitsamt Mitte unter (030) 9018-45271 anmelden und bekommt dann ein individuelles Zeitfenster mitgeteilt. Zu diesem muss sich die zu testende Person im Auto, auf dem Fahrrad, auf dem Motorrad oder zu Fuß zum Testplatz begeben. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Unangemeldete Personen werden abgewiesen.

Was für Kosten entstehen bei dem Test?

Der Test ist kostenlos.

Wann und wie erhalte ich eine Mitteilung über das Ergebnis?

Sie bekommen eine telefonische Mitteilung über das Ergebnis innerhalb von 2-3 Werktagen.

Was ist das für ein Test?

Es ist ein PCR-Test (“Polymerase Chain Reaction”). Dieser wird im Rachen abgestrichen, das ist das labortechnische Verfahren.
Quelle: RKI Hinweise zur Testung

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Darf ich den Maler/Fernsehtechniker/Heizungsableser weiterhin ins Haus lassen, darf der Elektriker den lange im Voraus verabredeten Auftrag ausführen oder darf der Schornsteinfeger ins Haus?

In den meisten Gewerken bestehen aktuell keine Einschränkungen. Wichtige Arbeiten und Reparaturen können weiterhin ausgeführt werden. Beide Seiten müssen natürlich im Umgang die der Situation angemessenen Regeln beachten. Das bedeutet: Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten, Masken tragen, regelmäßig lüften, auch zur Begrüßung nicht die Hand geben, Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen und in die Ellenbeuge husten oder niesen.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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Ohne SARS-CoV-2 typische Symptome, können Sie Ihre nötigen Arztbesuche in jeweiligen Praxen ohne große Sorgen tätigen. Bitte rufen Sie jedoch vorher in der Praxis an, denken Sie an Ihren Mund-Nasenschutz und halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein.

Ist das Aufsuchen eines Hausarztes bei SARS-CoV-2 typischen Symptomen erlaubt?

Bei Symptomen rufen Sie bitte vorher in der Praxis an und fragen dort nach, vielleicht ist ein Hausbesuch des Arztes möglich. Bei starken Symptomen und Verdacht sich angesteckt zu haben können Sie den Patientenservice unter 116 117 anrufen.

Wenn Sie unter Quarantäne stehen, angeordnet durch das Gesundheitsamt, dürfen Sie nicht das Haus verlassen, ohne vorher das Gesundheitsamt zu konsultieren. Es sei denn Sie haben akute Symptome, dann rufen Sie den Rettungsdienst an.

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Bitte achten Sie auf die AHA-Formel:
  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen halten
  • Hygiene: Richtiges Husten und Niesen sowie die Hände regelmäßig waschen
  • Alltagsmaske: in geschlossenen Räumen Mund-Nasen-Schutz tragen

Wenn es möglich ist, verlagern Sie Ihr Angebot an die frische Luft und führen Sie Kontaktlisten zur eventuellen Kontaktnachverfolgung.

Weitere Anordnungen finden Sie in der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

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Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:
  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, Krebserkrankungen oder Faktoren wie Adipositas und Rauchen scheinen das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z. B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.

Quelle:RKI Info Risikogruppen

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Gemeinschaftsunterkünfte

Prävention:
Kontaktreduktion und Schutzverhalten: Die Bewohner*innen sollten so untergebracht sein, dass eine physische Distanzierung (min. 1,5m Abstand) und Kontaktreduzierung auch innerhalb der Gebäude möglich ist. Während Familien und Paare weiterhin in einem Zimmer untergebracht sein können, sollte die Anzahl von anderen Personen, die sich ein Zimmer teilen, so gering wie möglich gehalten werden. Bewohner*innen und Personal müssen ausreichend informiert sein und Materialien wie z.B. Seife, Einwegpapiertücher, Desinfektionsspender, Mund-Nasen-Schutz/Mund-Nasen-Bedeckung bzw. Anleitung und Materialien zur Selbstherstellung von Mund-Nasen-Bedeckung zur Verfügung haben, damit sie sich selbst und andere schützen können. Hygienepläne der Einrichtungen sind zu beachten (ggf. Anpassung an die Pandemiesituation). Die räumlichen Bedingungen sollten die Bildung kleiner Wohneinheiten (in der Regel Gruppen von max. 10 Personen) mit eigenem Sanitär- und ggf. Küchenbereich ermöglichen. Personalpläne müssen entsprechend der Bereiche angepasst werden. Das Personal ist den Bereichen fest zugeteilt. Eine niedrigschwellige medizinische Versorgung vor Ort mit Testkapazität erleichtert die Identifikation von Erkrankten und die SARS-CoV-2-Testung in der Einrichtung.

Etablierung eines Infektionsschutzteams: Um im Ausbruchsgeschehen ein strukturiertes Vorgehen zu ermöglichen, sollte bereits vorab ein Team zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und zur Durchführung des Ausbruchsmanagements gebildet und damit Zuständigkeiten festgelegt werden. Vertreter*innen des Gesundheitsamts, der Einrichtung (Leitung), der Sozialarbeit, der psychosozialen Versorgung und der Bewohner*innen, sowie Sprachmittler*innen sollten zum Infektionsschutzteam gehören.

Psychosoziale Versorgung: Wohnbedingungen in GU tragen neben migrations- und fluchtbedingten Faktoren zu einem erhöhten Bedarf an psychosozialer Versorgung bei. Pandemiebedingte Stressoren wie die Sorge um die eigene Gesundheit, Quarantänemaßnahmen und soziale Isolation stellen eine zusätzliche Belastungssituation dar. Dem erhöhten Bedarf an psychosozialer Versorgung sollte durch Versorgungsangebote (auch telefonisch und digital) geboten sein. Dabei muss insbesondere auch an zugängliche und altersgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche gedacht werden.

Neuzugänge: Bei neu aufgenommenen Bewohner*innen sollte entsprechen der Risikoeinschätzung eine 14-tägige Quarantäne erwogen werden. Während der Quarantäne sollte ein Symptom-Monitoring erfolgen und Personen mit COVID-19-verdächtigen Symptomen sollten zur Entscheidung des weiteren Vorgehens und einer Testung zeitnah ärztlich vorgestellt werden. Ob bei Ankunft und/oder vor Ende der Quarantäne eine Testung durchgeführt werden soll, muss das zuständige Gesundheitsamt je nach aktueller Risikobewertung entscheiden. Eine systematische Testung ist nicht grundsätzlich empfohlen, da die Aussagekraft eines negativen Tests eingeschränkt ist (negativ Getestete können noch in der Inkubationszeit sein, bzw. unmittelbar nach einem negativen Testergebnis eine Infektion erwerben). Zugehörige zu Risikogruppen sind bei Ankunft zu identifizieren und gemäß den Empfehlungen zur Prävention frühzeitig und mit ihren Familienangehörigen einer Sonderunterbringung zuzuführen. Aufgrund der Vielzahl von asymptomatisch Erkrankten ist bereits beim Auftreten von einer nachgewiesenen SARS-CoV-2 Infektion von einem Ausbruch auszugehen. Um Fälle möglichst früh identifizieren zu können, sollten für alle Personen mit akuten Symptomen Tests auf COVID-19 angeboten werden.

Kommunikation zum und im Ausbruchsgeschehen: Eine gute Kommunikation ist essentiell, um Verständnis und eine möglichst hohe Mitwirkung zu erzielen sowie Ängsten, Missverständnissen, Unverständnis und negativen Entwicklungen wie Nichteinhalten von oder Widerständen gegen Maßnahmen vorzubeugen. Die Information der Bewohner*innen und des Personals über die Situation in der Unterkunft und die laufenden Maßnahmen erfolgt engmaschig und mündlich und schriftlich in den notwendigen Sprachen. Bewohner*innen sollten Zugang zu Informationen (u.a. auch digitale Medien und Plattformen) und die Möglichkeit haben, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Hierzu ist ein Internetzugang/WLAN notwendig. Es sollte Ansprechpartner*innen geben, die Bewohner*innen und Personal bei Fragen und Unsicherheiten beraten.

Fallsuche: Alle SARS-CoV-2-positiven Personen in der Einrichtung müssen identifiziert werden. Dazu werden in einem Ausbruchsgeschehen Bewohner*innen und Personal dazu angehalten, ein tägliches Symptom-Monitoring bei sich durchzuführen. Bei COVID-19 verdächtigen Symptomen sollten unter Gewährleistung der Vertraulichkeit umgehend eine ärztliche Vorstellung und eine Abklärung auf SARS-CoV-2 erfolgen.

Umgang mit Fällen: Verdachtsfälle und bestätigte COVID-19 Fälle müssen über die (Verdachts-) diagnose und damit verbundene Maßnahmen aufgeklärt werden. Sie müssen unverzüglich ggf. mit ihren Familienangehörigen isoliert werden. Dies gilt sowohl für Bewohner*innen als auch für Personal.
Ermittlung von Kontakten: siehe Frage Wie ist die Unterscheidung der Kontaktpersonen?

Umgang mit Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt (“höheres” Infektionsrisiko): Bei Kontaktpersonen der Kategorie I führt das Gesundheitsamt oder durch andere, durch das Gesundheitsamt beauftragte Personen eine aktive Gesundheitsüberwachung bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt mit dem bestätigten COVID-19-Fall durch. Für die Bewohner*innen sollte eine möglichst kleine Gruppierung vorgenommen werden (bis max. 10 Personen). Die 14-tägige Quarantänefrist wird für jede Gruppe einzeln ausgesprochen. Die Bewohner*innen müssen über Ziele und Dauer der Quarantäne informiert sein. Das Personal geht in die häusliche Quarantäne.

Dokumentation: Alle Fälle und enge Kontaktpersonen (Bewohner*innen und Personal) müssen nach Zeit, Ort und Person dokumentiert werden. Dazu muss das Gesundheitsamt das Anlegen einer strukturierten Liste veranlassen. Diese Liste muss mit räumlichen, zeitlichen, sowie personenbezogenen Informationen geführt werden, damit die Infektionsketten nachvollzogen werden können.

Gemeinschaftlich genutzte Räume: Der Aufenthalt in Gemeinschaftsräumen (Küchen, Sanitär- oder Wäscheräumen) sollte nur familien-/zimmerbezogen erfolgen. Wenn sich ein gemeinsamer Aufenthalt unterschiedlicher Personengruppen nicht vermeiden lässt, sollten alle Beteiligten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Alternativ können unter Mitwirkung der Bewohner*innen Pläne für eine zeitlich gestaffelte Nutzung erstellt werden.

Vulnerable Gruppen (nach der EU Richtlinie) sind unabhängig von ihrem Risiko bezüglich COVID19 besonders schutzbedürftig: Bei Durchführung der Maßnahmen sollten vulnerable Gruppen wie Minderjährige, unbegleitete Minderjährige, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Schwangere, Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern, Opfer des Menschenhandels, Personen mit schweren körperlichen Erkrankungen, Personen mit psychischen Störungen und Personen, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben (gemäß Richtlinie 2013/33/EU des Europäischen Parlaments und des Rates), im Hinblick auf besondere Schutzbedarfe berücksichtigt werden (ggf. Unterbringung in getrennten Räumen, Schutz vor Gewalt in Quarantäne, zusätzliche Aufklärung, psychologische Betreuung um Re-Traumatisierung zu vermeiden).

Versorgung: Eine ausreichende und gesunde Ernährung mit Austeilung der Mahlzeiten in den Wohnbereichen sowie die Versorgung mit Lebens- und Gebrauchsmitteln muss durch die Einrichtungsleitung sichergestellt werden. Dazu gehören auch Spielsachen für Kinder.

Positiv getestete Bewohner, die nach 14 Tagen aus der Quarantäne entlassen werden, gelten nach RKI Richtlinie als geheilt und nicht mehr infektiös.

Aufnahme- und Weiterleitungsstopp: Im Ausbruchsfall können keine Neuzugänge aufgenommen werden, mögliche geplante Weiterleitungen in Anschlussunterbringungen sind ebenfalls auszusetzen.

Quellen:
RKI Info Alten_Pflegeeinrichtung_Empfehlung

RKI Info

RKI Info Merkblatt_Wiederzulassung_Schule

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Veranstaltungen/Öffentliches Leben

Am 26. Mai 2020 haben Bund und Länder sich über die Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis mindestens 29. Juni 2020 geeinigt. Für Begegnungen mit allen anderen Menschen ist weiterhin ein Abstand von mindestens 1,50 m einzuhalten. Für Großveranstaltungen gilt eine einheitliche Empfehlung: Diese sollen mindestens bis 31. August 2020 verboten bleiben.

In Berlin dürfen kleinere öffentliche und private Veranstaltungen vorerst eingeschränkt wieder stattfinden. Es gelten folgende Teilnehmergrenzen für Feiern im nicht privaten Bereich: Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen dürfen nicht stattfinden, soweit sich aus dieser Verordnung nichts Anderes ergibt. Von dem Verbot ausgenommen sind Zusammenkünfte im Kreise der Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner, der Angehörigen des eigenen Haushalts und derjenigen Personen, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, sowie Zusammenkünfte von bis zu fünf Personen aus mehreren Haushalten oder Angehörigen von zwei Haushalten unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern.
Vom Verbot ausgenommen sind: Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich von bis zu 50 Personen, sofern diese aus zwingenden Gründe erforderlich sind. Hiervon erfasst sind insbesondere die Pflege und Betreuung hilfsbedürftiger Personen, die Begleitung Sterbender, nichtreligiöse Bestattungen, Trauerfeiern, standesamtliche Eheschließungen sowie Feierlichkeiten anlässlich von Taufen und Hochzeiten, sonstige Veranstaltungen und Zusammenkünfte im Innenraum seit dem 30. Juni 2020 mit bis zu 300 Personen und sonstige Veranstaltungen und Zusammenkünfte unter freiem Himmel seit dem 30. Juni 2020 mit bis zu 1.000 Personen.

Religiös-kultische Veranstaltungen im Sinne des Artikel 4 des Grundgesetzes und Artikel 29 Absatz 1 der Verfassung von Berlin sind zulässig, sofern die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern sowie der Hygieneregeln gewährleistet ist. Bei der Berechnung der Höchstzahl der Teilnehmenden sind die für die Ausführung der kultisch-religiösen Handlungen unbedingt erforderlichen Personen (Gebetsvorstehende, musikalische Leitung, Hilfsdienste o.ä.) ausgenommen. Körperkontakt ist streng zu vermeiden. Dies schließt auch den Kontakt bei kultischen Handlungen ein. Es dürfen keine Gegenstände bei der Durchführung der Veranstaltung zwischen mehreren Personen herumgereicht werden. Das Chorsingen, der Gemeindegesang und das Spielen von Blasinstrumenten sind untersagt. Es ist ein verpflichtendes Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Die Hygieneregeln sind auf Deutsch und in der jeweiligen Gemeindesprache auszuhängen. Religiös-kultische Veranstaltungen im Innenraum sind mit bis zu 50 Teilnehmenden zulässig. Ab dem 2. Juni 2020 sind religiös-kultische Veranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmenden und ab dem 16. Juni 2020 mit unbegrenzter Personenanzahl zulässig. Religiös-kultische Veranstaltungen gemäß Absatz 1 unter freiem Himmel sind mit unbegrenzter Personenanzahl zulässig.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung
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Für alle Betriebe, Einrichtungen und Angebote gelten die grundsätzlichen Pflichten nach § 1 sowie die allgemeinen Hygieneregeln der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung (Vom 23. Juni 2020, in der Fassung vom 26. Juni 2020).

Gaststätten und Schankwirtschaften dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben öffnen. Dies umfasst Restaurants, Bars, Cafés, Kneipen, Shisha-Bars und Rauchergaststätten. Der Verzehr von Speisen und Getränken muss an Tischen stattfinden. Selbstbedienungsbuffets dürfen nicht angeboten werden.
Zwischen den Tischen einschließlich Bestuhlung muss grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt werden. Der Aufenthalt in diesem Abstandsbereich ist nicht gestattet. Weiterhin muss die Besucherzahl so reguliert werden, dass die Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften gewährleistet ist.
Das Servicepersonal ist dazu verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Innenräume müssen ausreichend belüftet werden. Zwischen jedem Gästewechsel muss die Tischplatte desinfiziert werden. Gut sichtbare Aushänge müssen die Gäste über die geltenden Vorschriften und Maßnahmen informieren.
Die Erstellung einer Anwesenheitsdokumentation, welche die vollständigen Namen, Adressen und Kontaktdaten aller Gäste festhält, ist verpflichtend, sofern geschlossene Räume betroffen sind. Weiterhin muss die Anwesenheitsdauer und Tischnummer der Gäste auf der Anwesenheitsdokumentation festgehalten werden. Die erhobenen Daten dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten. Sie sind im Falle des Infektionsverdachts bei einem der Gäste der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen und müssen nach vier Wochen gelöscht bzw. vernichtet werden.
Weiterhin müssen BetreiberInnen ein auf das individuelle Angebot abgestimmtes Schutz- und Hygienekonzept erstellen. Dieses stützt sich auf die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und den geltenden arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben. Auf Verlangen ist das Konzept der zuständigen Behörde auszuhändigen.
Gäste müssen in Gaststätten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie sich nicht am Tisch aufhalten – etwa beim Betreten und Verlassen der Einrichtung.

Quelle: Maßnahmen für Gastronomie

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Der Sportbetrieb ist auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, in Schwimmbädern und Fitnessstudios eingeschränkt. Die Ausübung von kontaktlosem Sport ist auf Sportanlagen im Freien erlaubt.

Sportvereine dürfen Training und Lehrbetrieb im Freien und in gedeckten Sportanlagen wiederaufnehmen. Auch Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen, Tanzschulen, gewerbliche Sportangebote und Sportanlagen sowie private Sportschulen dürfen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Folgende Voraussetzungen sind für alle genannten Sportstätten zu erfüllen:
  • Das Training ist kontaktlos.
  • Der geltende Mindestabstand zwischen den Trainierenden wird eingehalten.
  • Gemeinsam genutzte Sportgeräte werden regelmäßig desinfiziert.
  • Für die Sportstätten werden nutzungsbezogene Schutz- und Hygienekonzepte erstellt. Für den Sportbetrieb in geschlossenen Räumen ist hierbei eine pro Person erforderliche Mindestfläche festzulegen.
  • Beim Sportbetrieb in gedeckten Anlagen und geschlossenen Räumlichkeiten wird eine Anwesenheitsdokumentation erstellt. Diese muss Namen, Kontaktdaten, Anschrift sowie Anwesenheitszeit und -dauer der Teilnehmenden enthalten, für vier Wochen aufbewahrt und im Falle einer möglichen Infektion der zuständigen Behörde auf Verlangen ausgehändigt werden.
  • Gedeckte Sportanlagen und sämtliche Räumlichkeiten mit Publikumsverkehr müssen ausreichend gelüftet werden – ist dies nicht möglich, darf der Sportbetrieb nicht stattfinden.
  • In geschlossenen Räumlichkeiten tragen Besucher*innen außerhalb der sportlichen Betätigung einen Mund-Nasen-Schutz.

Der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten ist ebenfalls erlaubt, sofern er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet.
In besonders begründeten Einzelfällen, wie zum Beispiel für Kaderathlet*innen, die für Olympia trainieren, kann eine zudem Ausnahmeregelung zum Sportbetrieb nach einem Antrag bei der zuständigen Senatssportverwaltung zugelassen werden.

Quelle: Maßnahmen für Sport und Freizeit

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Veranstaltungen in Innenräumen
für bis zu 150 Personen und ab dem 30. Juni 2020 für bis zu 300 Personen zugelassen. Die genannten Personenhöchstgrenzen beziehen sich auf zeitgleich anwesende Personen und schließen Veranstalterinnen und Veranstalter, Sicherheitskräfte sowie Veranstaltungs- und sonstiges Personal nicht mit ein. Von der Regelung umfasst sind grundsätzlich Veranstaltungen (Meetings, Incentives, Conventions, Events) mit geschäftlichem Hintergrund.

Veranstaltungen unter freiem Himmel
seit dem 30. Juni 2020 für bis zu 1.000 Personen zugelassen. Die genannten Personenhöchstgrenzen schließen Veranstalterinnen und Veranstalter, Sicherheitskräfte, Veranstaltungs- sowie sonstiges Personal nicht mit ein.

Quelle: Orientierungshilfe für Gewerbe

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Wenn dieser Fall bei einem Gewerbe auftritt rufen Sie bitte das Ordnungsamt. Bei einer Privatperson rufen Sie bitte die Polizei oder das Ordnungsamt.

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Die Verantwortlichen haben entsprechend der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Ziele der zu veranlassenden Schutzmaßnahmen sind die Reduzierung von Kontakten, der Schutz des Personals vor Infektionen sowie die möglichst weitgehende Vermeidung von Schmierinfektionen über Oberflächen und Gegenstände durch ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionspersonal.

Strand- und Freibäder Betreiber haben vor der Öffnung mit einem Nutzungs- und Hygienekonzept die Genehmigung der für Sport zuständigen Senatsverwaltung einzuholen, welche bei ihrer Entscheidung das örtlich zuständige Gesundheitsamt zu beteiligen hat.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

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Die betroffene Person/en, die positiv getestet wurde/n meldet sich bitte bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.
Wenn der Sitz der Firma in Mitte ist, dann melden Sie sich bei unserer Corona Hotline unter der Telefonnummer (030) 9018-41000, Fax (030) 9018-33263, erreichbar Mo-Fr 8-16 Uhr, oder per E-Mail: Corona@ba-mitte.berlin.de

Ein Team arbeitet zusammen in einem Großraumbüro. Nun gab es einen positiven Fall. Ab wann dürfen die anderen zurück an ihren Arbeitsplatz? Gehören alle Kollegen zur Kategorie 1? Muss jeder zu Hause bleiben? Muss man sich testen lassen?

Das kommt auf die Umstände und die Intensität des Kontakts an, eine entsprechende Kategorisierung nehmen die Gesundheitsämter bzw. Kontaktnachverfolger vor. Setzen Sie sich bitte mit dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung.

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Die betroffene Person/en, die positiv getestet wurde/n meldet sich bitte bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.
Wenn der Sitz der Kita/Schule in Mitte ist, dann melden Sie sich bei unserer Corona Hotline unter der Telefonnummer (030) 9018-41000, Fax (030) 9018-33263, erreichbar Mo-Fr 8-16 Uhr, oder per E-Mail: Corona@ba-mitte.berlin.de

Wie ist die Verfahrensweise, wenn ein/e Schüler/in positiv getestet wurde?

Das zuständige Gesundheitsamt evaluiert die Umstände und die Intensität des Kontakts und nimmt eine entsprechende Kategorisierung vor. Setzen Sie sich bitte mit Ihrem Gesundheitsamt telefonisch in Verbindung.

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Verhalten mit der Corona Warn App

Kommt es zu einem Zusammentreffen, werden zwischen den betreffenden Nutzern kurzlebige, Zufallscodes ausgetauscht. Diese Zufallscodes werden für 14 Tage ausschließlich auf den Smartphones der betreffenden Nutzer gespeichert, die sich begegnet sind, und werden mit sogenannten Positivkennungen von Corona-positiv getesteten Personen direkt auf dem Smartphone der Person abgeglichen.
Als Risiko-Begegnungen gelten für die App Begegnungen mit einer Corona-positiv getesteten Person, die einen Schwellenwert verschiedener Messwerte überschreitet. Den Personen, die die App nutzen, wird ihr Risikostatus abhängig von diesen Werten angezeigt.

Es gibt drei Statusinformationen:
niedriges Risiko: Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen. Die Person wird über allgemein geltenden Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen informiert.
erhöhtes Risiko: Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden haben. Die Person erhält die Verhaltenshinweise, sich, wenn möglich, nach Hause zu begeben bzw. zu Hause zu bleiben sowie mit seinem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.
unbekanntes Risiko: War die Risiko-Ermittlung durch die Person nicht lange genug aktiviert, konnte zu diesem Zeitpunkt kein Infektionsrisiko berechnet werden. Die Person erhält die Statusanzeige „unbekanntes Risiko“. Spätestens 24 Stunden nach Installation ist eine Risiko-Ermittlung möglich, sodass die Statusanzeige von „unbekannt“ auf „niedrig“ oder „erhöht“ umschalten wird.

Quelle: Bundesregierung FAQ zur Corona Warn App

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Für eine Abstimmung des Vorgehens rufen Sie bitte Ihr zuständiges Gesundheitsamt an.

Für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Berlin: Tel.: (030) 9028-2828
Mo – Fr 8:00 – 20:00 Uhr, Sa und So 8:00 – 18:00 Uhr

Ausschließlich für Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Mitte: Tel.: (030) 9018-41000, Fax (030) 9018-33263, erreichbar Mo – Fr 8:00 – 17:00 Uhr, E-Mail: Corona@ba-mitte.berlin.de

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Reisen

Es gelten die Regeln der Bundesländer. Wenn Sie verreisen wollen, müssen Sie sich darüber informieren. Dies gilt sowohl für Besuche von Familie und Freunden als auch für die Nutzung von Zweitwohnungen, Dauercamperplätzen sowie Stellplätzen für Wohnmobile.

Auch über die schrittweise Öffnung der Gastronomie und des Beherbergungsgewerbes für die touristische Nutzung (insbesondere Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen) entscheiden die Länder in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten. Darauf haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 6. Mai verständigt. Dabei gelten die Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der Wirtschaftsministerkonferenz.

Bei allen eventuellen Reisen sind die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln einzuhalten. Die am 22. März von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen bleiben zunächst bis zum 29. Juni bestehen. Jedoch können die Länder Treffen von zwei Haushalten oder von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum gestatten.
Weiterhin wird empfohlen, die Zahl der Menschen, zu denen man Kontakt hat, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen.

Quelle: Die Bundesregierung – Informationen für Reisende und Pendler

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Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für viele europäische Staaten am 3. Juni aufgehoben. Seit dem 15. Juni gelten für die Mitgliedstaaten der EU, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein individuelle Reisehinweise. So entscheiden die Länder selbst über mögliche Einreiseverbote.
Für Reisen in andere Staaten ist die Reisewarnung vorerst bis einschließlich 31. August 2020 verlängert.
Es gibt in einigen Ländern nach wie vor Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr. Weltweit haben Staaten Einreisebeschränkungen erlassen und das öffentliche Leben eingeschränkt. Das Risiko, dass Reisende ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Quelle: Die Bundesregierung – Informationen für Reisende und Pendler

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Für aktuelle Reisewarnungen bezüglich Corona besuchen Sie bitte die Website des Auswärtigen Amts: Auswärtiges Amt, Reise- und Sicherheitshinweise

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Einige Kreuzfahrten finden unter Einschränkungen zum Teil wieder statt. Auf ihren Websites informieren die Veranstalter über die genauen Regelungen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Veranstalter.

Quelle: Die Bundesregierung – Informationen für Reisende und Pendler

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Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Berlin einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet nach Absatz 4 aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den in Satz 1 genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
Die Personen sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen nach Absatz 1 hinzuweisen. Die Personen sind ferner verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinweisen, das zuständige Gesundheitsamt hierüber unverzüglich zu informieren.
Für die Zeit der Absonderung unterliegen die Personen der Beobachtung durch das zuständige Gesundheitsamt.
Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt, und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

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Nein. Die Quarantäneanordnung gegenüber Reiserückkehrern aus Risikogebieten ergibt sich aus § 8 SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung, mithin unmittelbar aus der Rechtsverordnung selbst. Das Gesundheitsamt Mitte von Berlin ordnet gegenüber Reiserückkehrern grundsätzlich keine Quarantäne an, so dass aus diesem Grund auch kein entsprechender Bescheid ergeht.
Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Müssen Kinder von Reiserückkehrern auch in Quarantäne?

Laut der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung gelten die Bestimmungen für alle Personen. Kinder sind nicht exkludiert aufgeführt.

Gelten die Quarantäneregeln für Reiserückkehrer auch für Urlauber/Gäste aus dem Ausland?

Ja, die Bestimmungen gelten für alle Personen, die nach Deutschland einreisen.

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Corona-Testzentrum

Das Corona-Testzentrum befindet sich auf den Parkplatzflächen hinter dem Rathaus Wedding (Müllerstraße 146/147, 13353 Berlin – Zufahrt über Genter Straße).

Getestet werden ausschließlich Bürgerinnen und Bürger aus Mitte
  • die Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person hatten und unter Beobachtung des Gesundheitsamt Mitte stehen
  • sowie medizinisches Personal, Pflegepersonal, Apothekenpersonal, Polizei, Feuerwehr und andere systemrelevante Berufsgruppen, die in Mitte leben oder arbeiten mit Symptomen

Eine telefonische Anmeldung beim Gesundheitsamt Mitte ist erforderlich!
Tel.: (030) 9018-45271

Es wird Ihnen ein individuelles Zeitfenster mitgeteilt. Der “Drive-Thru” kann mit dem Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß erreicht werden. Bitte den Personalausweis mitbringen. Unangemeldete Personen werden abgewiesen.

Abrufen der Testergebnisse vom Testplatz des Gesundheitsamtes Berlin Mitte

Bitte beachten Sie:
Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt vollkommen anonym.
Die telefonisch übermittelte Nummer ermöglicht das Ablesen des eigenen Ergebnisses.
Sollten Sie unter Quarantäne stehen, ändert das Testresultat NICHTS daran!
Sie stehen weiterhin unter Quarantäne, da jeder Test immer nur eine Momentaufnahme ist.
Sollte das Ergebnis positiv sein, setzen wir uns zeitnah wieder mit Ihnen in Verbindung und informieren Sie über das weitere Vorgehen. Bleiben Sie dann unbedingt zuhause und minimieren -soweit es geht- alle sozialen Kontakte!
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Hotline 030 9018 41000.
Bitte beachten Sie, dass die Ergebnisse jeweils eine Woche zur Verfügung stehen.
Falls Sie Ihre Labornummer (GAMI Nr.) auf den folgenden Listen nicht finden, bitten wir um Geduld. Die Bearbeitung in den Laboren dauert aktuell mehrere Werktage und es werden immer wieder Ergebnisse nachgemeldet. Wir bemühen uns, weitere negativ Ergebnisse fortlaufend hochzuladen.
Wir stellen keine schriftlichen Befunde aus.
Die Test-Ergebnisse finden Sie hier: Ergebnislisten
Ihr Gesundheitsamt Berlin Mitte

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/youtube

Erhebungsbogen für Kontaktpersonen

Sind hatten Kontakt zu einem Verdachtsfall oder zu einem bestätigten Fall von COVID-19?
Dann können Sie nachfolgendes Formular herunterladen, ausfüllen und an das zuständige Gesundheitsamt mailen. Dadurch erleichtern Sie die Nachverfolgung von Kontaktpersonen und helfen, schnell und zielgerichtet auf eventuelle neue Fälle zu reagieren. Bitte wählen Sie aus folgender Liste den Bezirk aus, in dem Sie mit Ihrer Wohnanschrift gemeldet sind.

E-Mail-Adressen für Kontaktpersonen-Fragebogen der Berliner Gesundheitsämter
Charlottenburg-Wilmersdorf: hygiene@charlottenburg-wilmersdorf.de
Friedrichshain-Kreuzberg: Coronakontakt@ba-fk.berlin.de
Lichtenberg: pandemie@lichtenberg.berlin.de
Marzahn-Hellersdorf: hygiene-mh@ba-mh.berlin.de
Mitte: erhebungsbogencovid19@ba-mitte.berlin.de
Neukölln: geshyg@bezirksamt-neukoelln.de
Pankow: corona@ba-pankow.berlin.de
Reinickendorf: coronavirus@reinickendorf.berlin.de
Spandau: ges2@ba-spandau.berlin.de
Steglitz-Zehlendorf: corona@ba-sz.berlin.de
Tempelhof-Schöneberg: hygiene@ba-ts.berlin.de
Treptow-Köpenick: covid19@ba-tk.berlin.de

Für die Bürgerinnen und Bürger aus Mitte: Sollten Sie keine E-Mail-Adresse besitzen oder den Fragebogen nicht per E-Mail übermitteln wollen, dann senden Sie diesen bitte an folgende Adresse:

Gesundheitsamt Mitte
Kapweg 3
13405 Berlin

Erhebungsbogen Kontaktpersonen

PDF-Dokument (1.0 MB)

Formulaire pour des contacts SARS-CoV-2 (Virus corona)

PDF-Dokument (345.3 kB)

Online form for contacts SARS-CoV-2-cases

PDF-Dokument (641.3 kB)

Modulo d’inchiesta per contatti SARS-CoV-2-casi

PDF-Dokument (658.0 kB)

Irtibat kuran kişiler için anketformu SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

PDF-Dokument (1.1 MB)

Reiserückkehrer

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Berlin einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten.

Die Personen sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen.

Quelle: SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Formular Reiserückkehrer

PDF-Dokument (472.9 kB)

Formular Reiserückkehrer_Englisch

PDF-Dokument (463.3 kB)

Video: Coronabusters im Einsatz

Quelle: Lokaler Server
Formate: video/mp4