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Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland vom Bezirksamt Mitte überreicht

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde von Bundespräsident Theodor Heuss im Jahre 1951 gestiftet. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Er wird an Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen sowie alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland verliehen. Eine finanzielle Zuwendung ist mit der Verleihung des Verdienstordens nicht verbunden.

Die meisten Auszeichnungen werden von Ministerpräsidenten, von einem Landes- oder Bundesminister, von Regierungspräsidenten oder einem Bürgermeister ausgehändigt.

In einigen Fällen werden die Ordensinsignien durch den Bezirksbürgermeister in feierlichem Rahmen übergeben. Diese Ehrungen sind im folgenden aufgelistet:

Dr. Thomas Abel im April 2021

Verleihung Bundesverdienstkreuz Dr. Thomas Abel
Bild: BA Mitte
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Herrn Dr. Thomas Abel für dessen herausragendes Engagement verliehen. Die Übergabe der Ordensinsignien erfolgte am 15. April 2021 durch Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel im Balkonsaal (Bundespräsidentengalerie) im Rathaus Tiergarten.

Dr. Thomas Abel leitete bis 2010 die Beratungsstelle für Kindliche Entwicklungsförderung im Bezirk Mitte. Schon während seiner Amtszeit engagierte er sich gesellschaftspolitisch und war ehrenamtlich im Berufsverband der Kinderärzte tätig.

Die intensive Beschäftigung mit der jüdischen Geschichte in Berlin Tiergarten führte Herrn Dr. Abel zu der Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Gleises 69 des Güterbahnhofs Moabit. Es handelt sich dabei um das letzte verbliebene Gleis des größten Berliner Deportationsbahnhofs, von dem circa 30 000 Menschen zwischen Mitte 1942 bis Januar 1944 deportiert worden waren. Als Mitglied der Bürgerinitiative „Gleis 69” bemühte er sich viele Jahre ausgiebig um die Aufarbeitung der Geschichte dieses Ortes. An den langjährigen Vorarbeiten, die schließlich zur Auslobung mit anschließender Realisierung des Gedenkortes geführt hatten, war auch der Verein „Sie waren Nachbarn” maßgeblich beteiligt, dessen Gründungsmitglied und Vorstand Herr Dr. Abel 2015 wurde.

Seit 2018 ist Dr. Abel Gründungsmitglied und Vorstand des Vereins Gleis 69. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, an das Schicksal jüdischer Mitmenschen und anderer Verfolgter im Dritten Reich zu erinnern und setzt sich für die Pflege und Unterhaltung des Gedenkortes ein.

Prof. Dr. Otto Busse im März 2021

Verdienstkreuz_Bundesrepublik_Deutschland
Bild: BA Mitte

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Otto Busse für dessen herausragendes Engagement verliehen. Die Übergabe der Ordensinsignien an den Geehrten erfolgte am 15. März 2021 durch Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel im Balkonsaal (Bundespräsidentengalerie) im Rathaus Tiergarten.

In besonderem Maße hat sich Prof. Dr. Otto Busse um die Schlaganfallforschung und insbesondere um die Schlaganfallversorgung in Deutschland verdient gemacht und damit zu großen Fortschritten im Kampf gegen den Schlaganfall als einer der häufigsten schweren Erkrankungen in Deutschland beigetragen. Zusammen mit wenigen anderen Mitstreiter*innen ist es vor allem auf ihn zurückzuführen, dass sich das Stroke Unit-Konzept in Deutschland flächendeckend etabliert hat und dieses auch unter Beteiligung der Deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifiziert ist.

Michael Pigl-Andrees im Mai 2019

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel überreicht den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Michael Pigl-Andrees vom Circus Sonnenstich.
Bild: Bezirksamt Mitte

Der Bundespräsident hat den in Berlin Mitte ansässigen Gründer des Circus Sonnenstich und des Zentrums für bewegte Kunst (ZBK), Michael Pigl-Andrees, mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Am 27. Mai überreichte Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel die Auszeichnung.

Michael Pigl-Andrees leistet auf dem Gebiet der inklusiven Bildung seit 22 Jahren eine herausragende ehrenamtliche Arbeit. Mit seinem Team ermöglicht er den Artisten im Circus Sonnenstich eine freie künstlerische Entfaltung. Seine Arbeit zeigt eindrucksvoll, wie wirksam eine inklusive Didaktik zum Aufbau einer selbstbestimmten Lebensführung sein kann. Dabei kämpft er auch über die Zirkusarbeit hinaus dafür, dass Menschen mit sogenannten Behinderungen entsprechend ihrer Kompetenzen und Rechte einen Platz im Zentrum der Gesellschaft finden können.

Das Zentrum für bewegte Kunst (ZBK) ist ein künstlerisches Projekt mit sozialer Verantwortung und bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Trisomie 21 und anderen sogenannten Behinderungen Entwicklungsräume, in denen diese auf der Grundlage ihrer alternativen kognitiven Strukturen und Weltzugänge ihre sozialen, kommunikativen und künstlerischen Potentiale entfalten können. Die Artistinnen und Artisten des Circus Sonnenstich werden im ZBK zu Expertinnen und Experten für Bewegungskünste im Bereich Zirkus und Tanz ausgebildet. In den Kerngruppen des Circus Sonnenstich trainieren aktuell 50 Artistinnen und Artisten im Alter von 11 bis 34 Jahren.

Prof. Dr. Bernd Schlüter im Januar 2018

Verdienstorden_04
Bild: Bezirksamt Mitte

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Bernd Schlüter für dessen herausragendes Engagement verliehen. Die Übergabe der Ordensinsignien an den Geehrten erfolgte am 29. Januar 2018 durch Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel im Balkonsaal des Rathauses Tiergarten.

Prof Dr. Bernd Schlüter erhielt die Auszeichnung vor allem in Anerkennung seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als ehrenamtliches Mitglied im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. Dort setzte er wesentliche Impulse für die Europäische Sozialpolitik.

Weitere Informationen: http://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/bezirksticker/2018/artikel.671190.php

Sema Yilmaz Karasu im Januar 2012

Verdienstorden Sema Yilmaz Karasu 20
Bild: Bezirksamt Mitte - Pressestelle

Sema Yilmaz Karasu wurde in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten verliehen.

Die feierliche Übergabe der Ordensinsignien und der Verleihungsurkunde durch Bezirks¬bürgermeister Dr. Christian Hanke fand am Freitag, 27. Januar 2012, im Balkonsaal des Rathauses Tiergarten statt.

Die Leiterin der Erziehungs- und Familienberatung Mitte, Susanne Rötschke, der Generalkonsul der Republik Türkei Pulat, sowie Bezirksbürgermeister Dr. Hanke würdigten die Verdienste und Leistungen von Sema Yilmaz Karasu im Kreise vieler Kolleginnen und Kollegen, Vertreterinnen und Vertretern der Politik sowie der Familie.

Sema Yilmaz Karasu gilt als „Frau der ersten Stunde“ in der Versorgung türkischer Einwandererfamilien in Berlin und war viele Jahre in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Berlin-Wedding tätig. Neben ihrem beruflichen Einsatz zeichnet sie sich auch durch ihr langjähriges und vielfältiges ehrenamtliches Wirken aus.

Tommy Spree im August 2011

Verdienstorden Tommy Spree 2011
Bild: Bezirksamt Mitte - Pressestelle

Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke, stellvertretend für den Bundespräsidenten, überreichte am 11. August 2011 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland an den ehemaligen Lehrer Tommy Spree für seine Arbeit im Anti-Kriegsmuseum.

Bereits in den Jahren 1925 – 33 gab es das Berliner Anti-Kriegsmuseum, gegründet von dem Schauspieler und Pazifisten Ernst Friedrich in Mitte. Sein Enkel Tommy Spree führt das Museum nach dem Krieg weiter und seit 1982 ist es in der Brüsseler Straße im Wedding zu finden.

In einem Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg, der mit Originalgegenständen ausgestattet ist, vermittelt sich die beklemmende Atmosphäre durchwachter Bombennächte. Wechselnde Sonderausstellungen und Infomaterial behandeln aktuelle Themen der Friedensbewegung.

www.anti-kriegsmuseum.de

Dr. Jutta Herbst-Öhme im April 2011

Verdienstorden Jutta Herbst-Öhme 2011
Bild: Bezirksamt Mitte - Pressestelle

Die Ärztin Dr. Jutta Herbst-Öhme erhielt am 01. April 2011 die Bundesverdienstmedaille am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihre Tätigkeit in der medizinischen Versorgung wohnungsloser Menschen. Die Übergabe fand in der Kälte-Notübernachtung der Berliner Stadtmission durch Bezirksbürgermeister Dr. Hanke statt.

Bei kalten Temperaturen schickt die Berliner Stadtmission ihren Kältebus nächtlich durch die Straßen und öffnet ihre Notübernachtung. Ein warmer Platz für die Nacht sowie Essen und Trinken und Aufmerksamkeit erwarten die wohnungslosen Gäste.

Die Ärztinnen Dr. Herbst-Öhme und Dr. Hoth versorgen die typischen Krankheiten wohnungsloser Menschen mit großem Engagement und begegnen ihren Patienten auf Augenhöhe. Frau Dr. Hoth wurde bereits am 11. März 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Vera Schukies im Januar 2009

Verdienstorden Vera Schukies 2009
Bild: Bezirksamt Mitte - Pressestelle

Frau Vera Schukies erhielt am 15. Januar 2009 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, überreicht durch den Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Dr. Christian Hanke.

Frau Schukies ist im Ehrenamtlichen Dienst des Sozialamtes Mitte durch ihr jahrelanges zuverlässiges, beispielhaftes und wirksames soziales Engagement bekannt. Durch ihren warmherzigen Umgang trägt Frau Schukies dazu bei, dass einsamen Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben erhalten bleibt.

Als langjähriges Mitglied der Sozialkommission gehört es zu den Aufgaben von Frau Schukies, Ehrungen im Auftrag des Bezirksamtes bei hohen Geburtstagen oder Ehejubiläen durchzuführen. Gleichzeitig informiert sie über soziale Angebote und berät bei Problemen.

Helmut Salisch im Februar 2007

Verdienstorden Helmut Salisch
Bild: Bezirksamt Mitte - Pressestelle

Helmut Salisch wurde in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten Horst Köhler verliehen.

Helmut Salisch hat durch die Übernahme der zahlreichen Ehrenämter dem Freizeitsport in Berlin große Dienste erwiesen und sich durch sein überdurchschnittliches Engagement um das Gemeinwohl verdient gemacht.

Die feierliche Übergabe der Ordensinsignien und der Verleihungsurkunde fand stellvertretend durch den Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke am Dienstag, dem 06.02.2007, im Rathaus Tiergarten statt.

Norbert Enke im Februar 2007

Verdienstorden Norbert Enke 2007
Bild: Bezirksamt Mitte - Pressestelle

Nobert Enke wurde in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten Horst Köhler verliehen.

Norbert Enke erhielt die Auszeichnung aufgrund seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in verschiedenen Verbänden für Gehörlose.

Die feierliche Übergabe der Ordensinsignien und der Verleihungsurkunde fand stellvertretend durch den Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke am Dienstag, dem 06. Fenruar 2007, im Rathaus Tiergarten statt.