Donnerstag, 06.11. und 20.11.2025 um 18:00 – 20:30 Uhr | Hansabibliothek
STUDIO AKON beschäftigt sich mit den antisemitischen Kontinuitäten in Wissenschaft und Kunst und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Beginnend bei der Frage, wie stark die Aufarbeitung des Nationalsozialismus an ein tiefergehendes Verständnis des Antisemitismus gekoppelt ist, bringt das Projekt Forschende, Kulturinstitutionen und zivilgesellschaftlich Engagierte zusammen, die professionell an der historischen Aufarbeitung von Antisemitismus arbeiten.
Wie können Erkenntnisse aus diesen Prozessen eine Relevanz für den Umgang mit heutigen Konflikten um Antisemitismus enthalten? In drei öffentlichen Veranstaltungen geben die Referent*innen Einblicke in ihre Arbeit und teilen ihre Erfahrungen im Umgang mit den folgenden miteinander verwobenen Themenkomplexen:
06.11.2025, 18:00 – 20:30 Uhr:
NS-Kontinuitäten an Kunsthochschulen
mit Nanne Buurman (Zentralinstitut für Kunstgeschichte), Christina Brinkmann (Burg Giebichenstein, Halle/Saale), Korpys/Löffler (Hochschule für Künste Bremen, angefragt) , Nanna Lüth (UDK Berlin), Michaela Melián (HfBK Hamburg) u.a.
20.11.2025, 18:00 – 20:30 Uhr:
Engagement und Konfrontation
mit Nirit Ben Joseph (Filmemacherin und Reiseleiterin, Berlin), Edi Freudmann (Künstler, Wien), Mily Meyer (Künstlerin, Nürnberg), Maria Neumann (Historikerin, Kassel), Stephan Trüby (Architekt, Stuttgart) u.a.
04.12.2025, 18:00 – 20:30 Uhr:
Museen aufarbeiten
mit Natan Friedenberg (Mitte Museum Berlin), Raphael Gross (DHM, Berlin), Debbie Hartmann (Haus der Wannseekonferenz, Berlin), Anke Lünsmann (Kunst, Raub, Rückgabe; angefragt), Elisa Tamaschke (Georg Kolbe Museum) u.a.
STUDIO AKON ist eine Reihe vom Forum demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus.
Die Veranstaltungen werden umfänglich audiovisuell dokumentiert.