Ausstellungen in der Stadtbibliothek Berlin-Mitte

Philipp-Schaeffer-BibliothekBibliothek am LuisenbadBruno-Lösche-BibliothekSchiller-BibliothekHansabibliothekKurt-Tucholsky-BibliothekBibliothek Tiergarten-Süd

Stadtbibliothek Berlin-Mitte greift Trends auf
Ab sofort sind in 5 Bibliotheken in Mitte Sonderpräsentationen unter dem Motto „Im Trend“ zu sehen.

Philipp-Schaeffer-Bibliothek

Zuckersüß Schriftzug

Werte stärken, Vielfalt leben

27.04.–21.06.2026

Der Zuckersüß Verlag präsentiert sein vielfältiges Kinderbuchprogramm in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek.

Der 2019 in Berlin gegründete Kinderbuchverlag versteht sich als Verlag von Eltern für Eltern. Seit der Gründung sind über 65 Bücher erschienen. Für seine unabhängige verlegerische Arbeit wurde Zuckersüß 2023 mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.

Das Ausstellungsprogramm umfasst Titel für Kinder unterschiedlichster Altersgruppen – von Pappbilderbüchern für die Jüngsten bis hin zu Büchern für die Pubertät. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Gefühle, Selbstvertrauen, Identität, Vielfalt sowie Körper- und Umweltbewusstsein. Vielfalt, Inklusion und Gleichberechtigung sind selbstverständlicher Teil der erzählten Welten. Klischees und stereotype Rollenbilder werden bewusst vermieden.

Die Zweitexemplare der Ausstellung sind ausleihbar. Auch die Ausstellungsexemplare verbleiben nach Ende der Präsentation im Bestand der Bibliothek und stehen den Besucher*innen zur Verfügung.

dtv Logo

Wie wollen wir leben? Lernen aus Geschichte und Geschichten

04.05. bis 18.06.2026

Der dtv Verlag präsentiert eine Auswahl an aktueller Belletristik, Kinder-, Jugend- und Sachbüchern. Die Ausstellung vereint literarisch bedeutende Stimmen mit Sachbüchern, die Zeitdiagnose und Haltung vermitteln, sowie mit Kinder- und Jugendbüchern, die klug unterhalten und Orientierung bieten.

Die Ausstellung umfasst rund 70 Titel, darunter Neuerscheinungen von Autor wie Susanne Abel, Florence Gaub, Lukas Rietzschel und Kohei Saito, die Vergangenheit und Gegenwart reflektieren und Visionen für die Zukunft schaffen.

Im Rahmen der Verlagspräsentation liest Peter Jordan am 11. Mai um 19.30 Uhr in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek aus seinem Buch „Kein schöner Land: Papas Krieg, meine Nazis und die deutsche Kultur“. In seinem autobiografischen Essay setzt sich der bekannte Schauspieler (u.a. Hamburger Tatort und Die Wannenseekonferenz) mit Fragen kultureller Zugehörigkeit und Identität auseinander und reflektiert persönliche Erfahrungen im Kontext gesellschaftlicher Debatten. Wir bitten um vorherige Anmeldung: https://pretix.eu/Philipp-Schaeffer-Bibliothek/peterjordan/

Die Zweitexemplare der Ausstellung sind ausleihbar, und auch die Ausstellungsexemplare bleiben nach Ende der Präsentation im Bestand der Bibliothek und stehen den Besucher*innen zur Ausleihe zur Verfügung.

Bibliothek am Luisenbad

Logo Comixbad und Grafik mit Taucher, der eine Tschenlampe in der Hand hällt

Comixbad

28.05. -24.07.2026

„Schattenleben – Menschen ohne Papiere erzählen“ von Jonas Seufert, Lisa Frübeis
In der immer schärferen Debatte um Migration gehen die Stimmen der Betroffenen unter. Dabei ist für Menschen ohne gültige Papiere jeder Aspekt des Alltags eine Gefahr. Jeder offizielle Kontakt kann die Abschiebung bedeuten. Hunderttausende leben in Deutschland ohne Dokumente und somit ohne legalen Aufenthaltsstatus. Wir sehen sie nicht, denn nur wer nicht gesehen wird, kann bleiben.
In “Schattenleben” erzählen vier Menschen ohne Papiere mit ganz unterschiedlichen Hintergründen von ihrem Leben in Deutschland: Die Transfrau Brienne aus Thailand hat sich mutig aus der Zwangsprostitution gekämpft – und ihre Chefin ins Gefängnis gebracht. Dao hat auf ihrer Irrfahrt durch Europa Ausbeutung in der vietnamesischen Community erlebt, aber auch große Solidarität. Charlotte aus dem Senegal hätte ihr Kind um ein Haar auf den Straßen von Mainz bekommen, weil sie keinen Arzt aufsuchen konnte. Und Nasir, geboren in Somalia, kämpft nach 25 Jahren in Deutschland noch immer um Papiere, obwohl er die Pfalz längst sein Zuhause nennt.

Ab 01.06.2026
Comicverlage zeigen im Ausstellungsbereich der Bibliothek am Luisenbad ihr aktuelles Programm zum Ausleihen und Stöbern

Schiller-Bibliothek

Grafik zur Verlagsausstellung Freies Geistesleben & Urachhaus

Bücher, die verbinden

11.05.-05.07.2026

Die Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus präsentieren ihr Kinder- und Jugendbuchprogramm

Die beiden Stuttgarter Verlage veröffentlichen seit mehreren Jahrzehnten Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. Darüber hinaus umfasst ihr Programm Belletristik, Kreativbücher sowie Titel aus den Bereichen Kunst- und Kulturgeschichte und Gesundheit.

Im Rahmen der Verlagspräsentation findet am Donnerstag, den 21.05.2026 ab 16 Uhr ein Bilderbuchkino statt. Hierbei wird das Bilderbuch „Herr Elch und sein Bücherbus“ vorgestellt, das auf liebevolle Weise von der Kraft des Erzählens und der Bedeutung von Geschichten für eine Gemeinschaft erzählt. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter, ist jedoch für alle Interessierten offen.

Die Zweitexemplare der Ausstellung sind ausleihbar und auch die Ausstellungsexemplare bleiben nach Ende der Präsentation im Bestand der Bibliothek und stehen den Besucher*innen zur Ausleihe zur Verfügung.

Foto einer Sitzbank, daneben und darunter Müll

DEIN KIEZ- DEINE ENTSCHEIDUNG Fotoausstellung für einen sauberen Sprengelkiez

01.-30.06.2026

In Berlin ist der Müll auf den Straßen unangenehmer Teil des Stadtbildes geworden. Es wird Zeit, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Mit den Folgen achtlosen Wegwerfens und damit, was wir selbst verändern können, damit wir uns alle wohlfühlen im Wohnzimmer Berlin. Es ist unsere gemeinsame Entscheidung und gleichzeitig eine Entscheidung jedes Einzelnen. Die AG Sauberer Sprengelkiez hat sich entschieden. Seit vier Jahren setzen wir ehrenamtlich für eine lebenswerte Umwelt im Sprengelkiez ein. Zentral sind für unsere Arbeit die Cleanups, zu denen wir regelmäßig einladen. Mit Müllzangen, Tüten und allerlei anderem bewaffnet ziehen wir zweimal im Monat los, um unseren Kiez schöner zu machen Dabei sind im Laufe der Zeit eine ganze Reihe kurioser, motivierender und auch kritischer Bilder entstanden, von denen wir in dieser Ausstellung einige zeigen möchten. Sie sind ein Dokument unserer Arbeit. Vor allem aber sind sie ein Blick auf die Frage, wie es möglich ist als Gesellschaft die Verantwortung für unsere gemeinsamen Räume zu übernehmen.

Hansabibliothek

Logo BiMig und ein Foto eines jungen Mannes

„BiMig – Bildungswege in der Migrationsgesellschaft“

07.05.2026 – 13.06.2026

Vernissage: 07. Mai 2026 | 18:00–21:00 Uhr | Foyer der Hansabibliothek

Die Ausstellung „BiMig – Bildungswege in der Migrationsgesellschaft“ präsentiert 30 persönliche Bildungsbiografien von Menschen aus Drittstaaten und beleuchtet Chancen und Herausforderungen in der Migrationsgesellschaft.

Zur Vernissage erwartet Sie ein Begleitprogramm u.a. mit einer Performance von Tanasgol Sabbagh sowie Raum für Begegnung und Austausch bei kleinem Catering.

BiMig ist ein Projekt des Bundeselternnetzwerks der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) e. V.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter: www.bimig-bbt.de

Bruno-Lösche-Bibliothek

Bibliothek Tiergarten-Süd

Foto der Ausstellung: Kaleidoskop - verwirrende Stadtansichten

Kaleidoskop - verwirrende Stadtansichten

Mittwoch, 03.06.2026 von 17:00-19:00 Uhr: Ausstellungseröffnung

Der Künstler Wolfgang Brückner (https://www.strukturforscher.com/) experimentiert mit Fotografien von Gebäuden. Er teilt die Fotos und setzt die Stücke neu zusammen. Ähnlich wie in einem Kaleidoskop entsteht durch Dopplungen, Drehungen, Verfremdungen und neuen Bildelementen ein großflächiges Puzzle. Wissen Sie, wo wir uns gerade befinden?
Die Bilder werden in der Bibliothek und im Projektraum bis Anfang September ausgestellt.

Wolfgang Brückner wurde 1965 in Heidelberg geboren und begann schon als Kind, mit der Kamera zu experimentieren. Nach einer Ausbildung an der privaten Kunstakademie in Mannheim kam er 1990 nach Berlin und überzeugte mit kreativem Engagement in der aufstrebenden Underground Szene. Hier entstand auch das Bedürfnis, die eigene Umwelt künstlerisch einzufangen und immer wieder in Farben und Formen zu spiegeln.