Argumentationstraining gegen antifeministische und queerfeindliche Parolen
Samstag, 15.3.2025 um 10 – 14 Uhr | Bibliothek am Luisenbad
Antifeminismus verbindet die Rechte strömungsübergreifend in ihrem Hass gegen alle, die sich für Gleichberechtigung und Emanzipation einsetzen. Auch die AfD kämpft gegen sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung sowie gegen die Ziele und Errungenschaften der Frauenbewegung. Über die Angst vor Veränderung baut sie auch eine Brücke in das bürgerliche Lager. Antifeministische Parolen werden dadurch lauter, häufiger und stärker hörbar. Sie bekommen den Anschein der Normalität, wenn niemand widerspricht.
Hier setzt das Seminar an. Es soll Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!
In Theorie und Praxis werden gängige rechte Positionen untersucht und geübt, das Wort für solidarische Alternativen zu ergreifen.
Triggerwarnung: Bei den verwendeten Beispielen im Rahmen des Workshops werden diskriminierende und anders verletzende Parolen vorkommen und in einem möglichst sicheren Rahmen gemeinsam besprochen. Gleichzeitig können wir in diesem Rahmen nicht alle Gefühle und Erlebnisse auffangen.
Teilnahme ab 16 Jahren. Bitte meldet euch vorab auf Pretix an. Die Workshop-Plätze sind limitiert.
Zur Anmeldung
Die Akteur*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.