Das METRONOM in Tegel-Süd hat seinen 50. Geburtstag gefeiert – und Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Seit 1976 ist das METRONOM ein fester Treffpunkt für junge Menschen in Reinickendorf: zum Musikmachen, Sporttreiben, Spielen, Diskutieren, Ausprobieren und ganz einfach zum Zusammensein. Zum Jubiläum überreichte die Bezirksbürgermeisterin im Namen des Bezirksamtes 300 Euro als Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit.
„50 Jahre METRONOM – das sind 50 Jahre voller Geschichten, Begegnungen und Menschen, die diesen besonderen Ort geprägt haben“, sagte Demirbüken-Wegner.
Besonders freute sie sich über Beatrix Oefelein, die eigens aus Australien zur Jubiläumsfeier angereist war. Die Architektin hatte das METRONOM von der Planung bis zur Schlüsselübergabe begleitet und über drei Jahre daran gearbeitet, einen energieeffizienten und naturnahen Ort für junge Menschen zu schaffen. Ebenso gewürdigt wurde Frank Göldner, der das METRONOM über viele Jahre mit großem Engagement und einem besonderen Gespür für junge Menschen geprägt hat.
Was das METRONOM nach fünf Jahrzehnten immer noch jung hält, ist seine Fähigkeit, mit der Zeit zu gehen. Aus Fußball, Bands und Tonstudio wurden unter anderem Anime, Manga, Gaming und K-Pop. Geblieben sind die offenen Türen, das Vertrauen und der Raum, den junge Menschen hier finden. „Wer so lange Jugendarbeit gestaltet, hinterlässt mehr als Erinnerungen – er hinterlässt Spuren in Biografien“, betonte die Bezirksbürgermeisterin und dankte dem gesamten Team sowie allen, die das METRONOM über fünf Jahrzehnte mit Leben gefüllt haben.
Gefeiert wurde das Jubiläum standesgemäß mit einem bunten dreitägigen Programm aus Gaming, Karaoke, Kindertheater, Sport-Rallye, Escape Room, Lagerfeuer und Grillen. Für Demirbüken-Wegner ist deshalb klar: „50 Jahre METRONOM sind 50 Jahre offene Türen, Vertrauen, Begegnung und Raum für junge Menschen. Und ich bin mir sicher: 50 Jahre sind hier erst der Anfang.“