Mit dem heutigen Spatenstich ist der Startschuss für den Wohnungsbau im Schumacher Quartier auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel gefallen. Gemeinsam mit der landeseigenen Tegel Projekt GmbH (Berlin TXL) und der degewo beginnt damit die konkrete Umsetzung eines der größten und innovativsten Wohnungsbauprojekte Berlins. Auf den ersten beiden Baufeldern entstehen 327 Wohnungen, davon die Hälfte öffentlich gefördert, ergänzt um Gewerbeeinheiten und eine Kindertagesstätte.
Die Gebäude werden in ressourcenschonender Holzhybridbauweise errichtet und folgen dem Schwammstadt-Prinzip. Ein vollständig ökologisches Low-Exergy-Netz wird künftig für eine nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung sorgen. Damit verbindet das Projekt dringend benötigten Wohnraum mit modernen Ansätzen für eine nachhaltige und klimagerechte Stadtentwicklung.
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) erklärte anlässlich des Spatenstichs: „Für Reinickendorf ist der heutige Spatenstich ein historischer Moment. Auf dem ehemaligen Flughafengelände entsteht ein neuer Teil unseres Bezirks – und damit beginnt ein neues Kapitel, der Reinickendorf über viele Jahrzehnte prägen wird. Entscheidend ist, dass dieses Quartier von Anfang an gut in unseren Bezirk eingebunden wird – mit Kitas, Gewerbe, guten Wegen, Grün- und Freiflächen und einer funktionierenden Anbindung an die bestehende Infrastruktur. Ich wünsche mir, dass hier nicht nur Gebäude entstehen, sondern echte Nachbarschaften wachsen – Menschen, die sich begegnen, füreinander da sind und sich in ihrem neuen Zuhause heimisch fühlen.“
Das Schumacher Quartier biete die große Chance, auf dem ehemaligen Flughafengelände einen lebendigen und vielfältigen neuen Teil Reinickendorfs zu entwickeln. „Das Schumacher Quartier soll kein abgetrennter neuer Stadtteil neben Reinickendorf werden, sondern ein selbstverständlicher Teil unseres Bezirks“, so die Bezirksbürgermeisterin. „Heute haben wir dafür einen wichtigen ersten Schritt gemacht. Jetzt kommt es darauf an, dass aus den Bauplänen ein Ort wird, an dem Menschen gerne leben, arbeiten und sich begegnen.“