In Deutschland leben derzeit mehr als 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Die Diagnose stellt Betroffene und ihre Angehörigen häufig vor viele Fragen und Herausforderungen im Alltag. Vor diesem Hintergrund findet am Dienstag, 25. August 2026, um 16.30 Uhr in der Humboldt-Bibliothek ein Informations- und Gesprächsnachmittag in Kooperation mit der Demenzfreundlichen Kommune Reinickendorf und dem Pflegestützpunkt Reinickendorf statt. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Demenz, pflegende Angehörige sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen grundlegende Informationen zum Thema Demenz. Die Referentinnen erläutern, welche Formen von Demenz es gibt, wie sich diese auf das Verhalten auswirken können und wie ein respektvoller Umgang mit Menschen mit Demenz gelingen kann. Darüber hinaus werden Entlastungs- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige im Bezirk vorgestellt.
Kulturstadtrat Harald Muschner (CDU): „Demenz betrifft nicht nur die erkrankten Menschen, sondern oft auch ihre Familien und das gesamte soziale Umfeld. Umso wichtiger sind verständliche Informationen, konkrete Unterstützung und ein offener Austausch. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und sich über Hilfsangebote im Bezirk zu informieren.“
Als fachkundige Referentinnen führen Antje Mehrmann Kremer vom Evangelischen Jugend und Fürsorgewerk e. V. und Irina Neicke vom Pflegestützpunkt Reinickendorf durch die Veranstaltung. Beide sind Mitgliedsorganisationen im Netzwerk Demenzfreundliche Kommune Reinickendorf.
Eine vorherige Anmeldung wird beim Pflegestützpunkt Reinickendorf unter der Telefonnummer Tel. (030) 498 72 404 oder per E-Mail an maerkischesviertel@pspberlin.de erbeten.
Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-reinickendorf.de