Mit großer Bestürzung hat der Bezirk Reinickendorf vom verheerenden Großbrand in der historischen Altstadt der hessischen Kreisstadt Lauterbach erfahren. Das Feuer, das sich von einem Restaurant auf mehrere Gebäude ausbreitete, verursachte erhebliche Schäden an der historischen Bausubstanz. Mehrere Menschen wurden verletzt und zahlreiche Häuser sind derzeit unbewohnbar.
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) richtet den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Verantwortlichen in Lauterbach ihre Anteilnahme aus:
„Die Bilder aus Lauterbach machen uns tief betroffen. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die ihr Zuhause oder ihr Hab und Gut verloren haben, sowie bei allen, die von diesem schweren Brand betroffen sind. Den Verletzten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung. Unser Dank gilt den zahlreichen Einsatzkräften, die mit großem Engagement Schlimmeres verhindert haben.“
Reinickendorf und Lauterbach verbindet seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft. Bereits im Jahr 1966 wurde der Freundschaftsbrief zwischen der Stadt Lauterbach und dem Bezirk Reinickendorf unterzeichnet. Die Wurzeln dieser Verbindung reichen bis in die Nachkriegszeit zurück, als Berliner Kinder im damaligen Kreis Lauterbach Aufnahme fanden. Aus diesen Begegnungen entwickelte sich eine lebendige Partnerschaft, die bis heute durch vielfältige persönliche Kontakte und gemeinsame Aktivitäten gepflegt wird.
Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wertvoll langjährige Freundschaften und Partnerschaften sind. Reinickendorf steht solidarisch an der Seite unserer Freundinnen und Freunde in Lauterbach und im Vogelsbergkreis.
In einem persönlichen Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Lauterbach hat Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner ihre Anteilnahme übermittelt und den Betroffenen ihr Mitgefühl ausgesprochen. Gleichzeitig bekundete sie die Bereitschaft des Bezirks Reinickendorf, im Rahmen der langjährigen partnerschaftlichen Verbundenheit Unterstützung zu leisten.