Sozialstadtrat ruft zur Teilnahme am Förderprogramm „Hitzehilfe für obdachlose Menschen“ auf

Pressemitteilung Nr. 2002 vom 14.05.2025

Hitzewellen, die durch den Klimawandel zunehmend häufiger auftreten, stellen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr dar – besonders für obdachlose Menschen. Sozialstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) ruft gemeinnützige Träger auf, am Förderprogramm der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung zur Hitzehilfe teilzunehmen, um obdachlose Menschen zu unterstützen. Das Förderprogramm hat das Ziel, obdachlose Menschen während extremer Hitze zu unterstützen, indem sie vor gesundheitlichen Risiken wie Hitzeschlag oder Austrocknung geschützt werden. Gefördert werden:

Aufsuchen der Zielgruppe
Sozialraumorientierte Angebote, die die Zielgruppe aktiv aufsuchen und sie mit Hilfsmitteln wie Getränken, Sonnenschutzmitteln (Sonnencreme, Hüte, leichte Kleidung) und anderen relevanten Gütern versorgen. Zusätzlich sollen niedrigschwellige Beratungen zum Schutz vor Hitze sowie Verweisberatungen zu weiteren Hilfsangeboten stattfinden.

Bereitstellung von Schutzräumen
Diese Räume sollen der Zielgruppe ermöglichen, sich vor Hitze zu schützen, Hygieneangebote zu nutzen und eine niedrigschwellige Beratung zu erhalten. Gefördert werden können sowohl Angebote, die ausschließlich Schutzräume bereitstellen, als auch Angebote, die ausschließlich aufsuchend tätig sind.

Ergänzende Förderungen zur Beschaffung hitzerelevanter Hilfsmittel
Bereitstellung von hitzerelevanten Hilfsmitteln, die vor den Gefahren heißer Temperaturen schützen, insbesondere:
• Trinkwasser und erfrischende Getränke
• Sonnenschutzmittel (Sonnencreme, After-Sun-Produkte)
• Schutzkleidung (Hüte, langärmlige, leichte Kleidung)

Weitere Informationen unter: www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/notversorgung/hitzehilfe-projektaufruf2025-1557197.php

„Es ist eine wichtige Initiative für obdachlose Menschen, sich vor den gesundheitlichen Gefahren extremer Hitze zu schützen. Wir laden alle Träger ein, sich an dem Förderprogramm zu beteiligen“, so Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen (SPD).