Der Klimawandel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich beschleunigt und ist eine der zentralen globalen Herausforderungen. In Berlin nimmt insbesondere die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen zu, so wie die damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Besonders betroffen sind vulnerable Bevölkerungsgruppen wie Kinder, ältere Menschen und chronisch Erkrankte. In dicht bebauten urbanen Räumen verstärken versiegelte Flächen und fehlende nächtliche Abkühlung die Wärmebelastung.
Für die Großsiedlung Hellersdorf ergibt sich aufgrund der städtebaulichen Struktur und der demografischen Zusammensetzung ein erhöhter Handlungsbedarf im Bereich Hitzeschutz und Klimaanpassung. Im Rahmen des Projekts Heißes Hellersdorf wurden in 15 Wetterstationen installiert, die über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr lokale Klimadaten erfassen. Aufbauend auf dieser Datengrundlage wurden die Wärmebelastung und besonders hitzeempfindliche Orte in Hellersdorf analysiert. Die Ergebnisse stehen unten als Gutachten und Kurzfassung zum Herunterladen bereit.
Dieses Gutachten wurde durch das Umwelt- und Naturschutzamt Marzahn-Hellersdorf beauftragt und mit Fördermitteln der Senatsverwaltung für den bezirklichen Hitzeschutz finanziert.