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Peer & Gynt

von Paul Maar und Christian Schidlowsky

Peer & Gynt
Peer & Gynt
Bild: Hamburg: Oetinger Media GmbH
Turbulent, mit Musik und frechem Lachen startet das Hörspiel, frei nach Motiven einer nordischen Trollsage. Nur lose erinnert es an Henrik Ibsens Gedicht “Peer Gynt” und Edvard Griegs Musik. – Der verlogene Nichtsnutz Peer stürzt in die unterirdische Trollwelt, nimmt irritiert wahr, dass hier alles anders ist als in der Menschenwelt. Da zollt man dem anderen mit kräftigem Pups Verehrung, begrüßt ihn mit einer Ohrfeige. Die Trollprinzessin Gynt nimmt sich Peers an und verteidigt ihn vor ihrem Vater. Natürlich glaubt daheim niemand, was Peer erlebt hat, zumal sich auf der Erde ein Diamant in Kohle verwandelt und die Trollprinzessin in Stein. Es gibt Zwist und Irritationen hier und da, doch am Ende folgt Gynt dem liebenden Peer in die Menschenwelt.
Lebhaft, voller Situationskomik, mit markanten Figuren und brausenden Ortswechseln ist das Hörspiel ein Spaß, der einlädt zum Nachdenken über Wirklichkeit, Toleranz, Respekt und Anpassung.