Junge Literatur zum Lesen und Hören

Pressemitteilung vom 08.11.2018

Der Verlag Voland & Quist stellt in der Schiller-Bibliothek aus

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Sabine Weißler, informiert:

Vom 19.11.2018-4.1.2019 präsentiert Voland & Quist eine Auswahl seines Programms unter dem Motto „Junge Literatur zum Lesen und Hören“ in der Schiller-Bibliothek in Berlin-Mitte.

Der Verlag Voland & Quist wurde 2004 gegründet und steht für eine junge, urbane und zeitgemäße Literatur. Veröffentlicht werden hauptsächlich Lesebühnenliteratur, Spoken-Word-Lyrik, Romane und Erzählungen osteuropäischer Autoren, sowie Sach- und Kinderbücher.

In den Programmbereichen Lesebühne und Spoken-Word-Lyrik werden Autoren und Autorinnen verlegt, die sich einen Namen als Vortragskünstler gemacht haben, deshalb liegt vielen Büchern eine CD bei oder es erscheinen Hörbücher mit ungekürzter Autorenlesung parallel zum Buch. Genannt seien hier z.B. Ahne, Julius Fischer, Kirsten Fuchs, Volker Strübing, Sarah Bosetti oder André Herrmann sowie die Lesebühnen Lesedüne und Reformbühne Heim & Welt. In der Spoken-Word-Lyrik ist Voland & Quist mit einigen der populärsten jungen deutschen Dichtern vertreten – z.B. mit Nora Gomringer, Bas Böttcher, Lydia Daher oder auch Dalibor Marković.

Seit 2006 bereichert die Reihe Sonar das Verlagsprogramm, in der Erstübersetzungen junger Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Ost-, Süd- und Mitteleuropa veröffentlicht werden. Zu ihnen gehören u.a. Viktor Martinowitsch (Belarus), Ziemowit Szczerek (Polen), Ivana Sajko (Kroatien) oder Beka Adamaschwili (Georgien).
Seit 2010 erscheinen illustrierte Kinderbücher bei Voland & Quist, z.B. die Abenteuer des Reggaehasen Boooo von Jens Strohschnieder und Yellow Umbrella_, Prinzessin Popelkopf von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn oder die Bücher über den Miesepups von Kirsten Fuchs und Cindy Schmid.

Die Autoren und Autorinnen des Verlags sind vielfach ausgezeichnet worden, z.B. wurde Kirsten Fuchs der Förderpreis Komische Literatur zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor zuerkannt und Nora Gomringer erhielt 2015 den Bachmannpreis. Ivana Sajko und ihrer Übersetzerin Alida Bremer wurde 2018 für ihren Liebesroman der Internationale Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt verliehen.
2007 wurde der Verlag mit dem Preis der Hanna Johannes Arras Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur in Dresden ausgezeichnet, 2010 mit dem Kurt-Wolff-Förderpreis.
www.voland-quist.de

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