Ausbildungsplatzangebot der Verwaltung im Land Berlin weiter gestiegen

13.01.2016 15:13

Das Ausbildungsangebot im Land Berlin bleibt weiter auf einem hohen Niveau und konnte gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich verbessert werden. Im Haushaltsjahr 2015 erreichen die für Ausbildungszwecke verwendeten Mittel mit rund 120 Millionen Euro einen neuen Höchststand.

Werden Ausbildungsmittel in einzelnen Bereichen der Verwaltung nicht vollständig ausgeschöpft, wirkt der Senat wie schon in den vergangenen Jahren durch eine Umverteilung von Ausbildungsmitteln zur Finanzierung zusätzlicher Ausbildungsplätze an anderer Stelle – ggf. auch in Landesunternehmen – darauf hin, dass für Ausbildungszwecke veranschlagte Mittel möglichst vollständig ausgegeben werden können (sogenannter „solidarischer Finanzausgleich“).

Im Jahr 2015 waren zum Stichtag 15.10. insgesamt 9.148 Ausbildungsplätze im unmittelbaren Landesdienst (inkl. Beamtenanwärter/-innen und Lehramtsreferendar/-innen) und weitere rund 2.300 im mittelbaren Landesdienst besetzt. Dies waren rd. 10 v.H. mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.
Einen sehr großen Anteil nehmen dabei die Ausbildung in den Vollzugsdiensten der Polizei und Feuerwehr, im Bereich der Rechtspflege, im Bereich der Steuerverwaltung sowie die Vorbereitung auf das Lehramt (Lehramtsanwärter/-innen) ein.

Insgesamt haben im Jahr 2015 418 junge Leute ihre tarifliche Ausbildung beendet, davon 149 in der Hauptverwaltung und 269 in den Bezirken. Darüber hinaus waren bereits 292 ehemalige Auszubildende im Rahmen eines befristeten Vertrags beschäftigt (HV 111, Bezirke 181). Die Frage einer dauerhaften Übernahme stellte sich somit für insgesamt 710 Personen.

Ein sofortiger unbefristeter Vertrag nach Abschluss der Ausbildung wurde mit insgesamt 176 Personen abgeschlossen (HV 76, Bezirke 100). Von den 292 bisher befristet Beschäftigen erhielten 249 einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Somit werden im Jahr 2015 insgesamt 425 ehemalige Auszubildende in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zum Land Berlin übernommen.

Zunächst befristete Verträge im Anschluss an die Ausbildung wurden mit 168 Personen abgeschlossen, davon 47 in der Hauptverwaltung und 121 in den Bezirken. Überdies wurden bisher bestehende Fristverträge in insgesamt 33 Fällen um maximal ein Jahr verlängert (HV 10; Bezirke 23).