Los 3

1. Preis / 3. Rang Los 5: 22.500 Euro

P / E / P Architekten und Stadtplaner GmbH, Münster
Verfassende: Jörg Preckel
Mitarbeitende: Sascha Schmidt, Jaquline Statnik, Julian Eller

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Verfassende: Prof. Jan Kleihues
Mitarbeitende: Claudia Herscu, Patrick Eich,
Philip Matthies, Daria Zelenina

Muck Petzet Architekten GmbH, München
Verfassende: Prof. Muck Petzet
Mitarbeitende: Lennart Weski, Andreas Resch

  • Beurteilung durch die Jury

    Die Arbeit entwickelt mit einer zurückhaltend eingesetzten, überlieferten Formensprache durchaus überzeugende Antworten für die hier behandelten vier Bausteine im Quartier Am Molkenmarkt. Durchaus kritisch wird angemerkt, dass der Versuch nicht unternommen wird, die tradierten Motive im Hinblick auf die gegenwärtigen Bedingungen weiter zu entwickeln. So wirkt zum Beispiel der Einsatz desselben Kreuzstockfensters für extrem unterschiedliche Fenstergrößen etwa in den Bauteilen A5 und B14 recht befremdlich. Andererseits stellen die Ausbildung der zweigeschossigen Kolonnade am Durchgang und deren Überleitung zur eingeschossigen Kolonnade um den Stadtplatz ausgezeichnete und gut zu verallgemeinernde Lösungen dar. Ein Anschluss der umlaufenden Fassade im 1.OG an die Fassade von Bauteil A5 würde die etwas kulissenhafte Wirkung an dieser Stelle vermeiden.
    Für Bauteil A5 wird die Zweiteiligkeit zur Jüdenstraße gut und richtig artikuliert. Auch der Wechsel vom zweigeschossigen Sockel am Durchgang zu einer nur eingeschossigen Sockelausbildung an der Straße ist richtig. Zu einer Betonung der Durchgangssituation trägt auch bei, dass die Traufe an der Jüdenstraße abgesenkt wird, sodass eine zweigeschossige Dachzone entsteht – eine auch für den Übergang zur schmalen Parochialgasse gute Lösung. In Teilen des Preisgerichts kritisch gesehen werden hingegen die beiden Erker. Auch wenn eine Betonung der Vertikalen jeweils plausibel ist, konkurrieren die vor die Fassade tretenden Erker den Durchgang einerseits und das Motiv der um den Platz laufenden Kolonnade andererseits.
    Überzeugend ist die Ausbildung der 6-spännigen Grundrisse in diesem Bauteil, die bei einer gewissen Größe der Wohnungen in der Regel mehrseitige Orientierungen und zum Teil auch Loggien anzubieten vermag. Naturgemäß geht diese Qualität zu Lasten der Zahl der angebotenen Wohnungen. Im Erdgeschoß wäre die genaue Lage der Treppe, die (unnötigerweise) die Fläche an der Gasse von der übrigen Gewerbefläche trennt, zu prüfen.

    Für Bauteil B14 wird mit der ab dem 1.OG gebogenen Fassade mit vorgelagerten, durchlaufenden Balkonen ein sehr origineller Vorschlag gemacht, der als Ergänzung der ansonsten unverändert umlaufenden stehenden Fensterformate dazu beiträgt, recht selbstverständlich zwischen dem großen Maßstab am Molkenmarkt und der engen Parochialgasse zu vermitteln.

    Für die beiden Häuser B8 und B12 in der Gasse wird die vierachsige Ausbildung der Fassaden kontrovers diskutiert. Die kritisierte Enge der Taktung kann in der schmalen Gasse aber durchaus begründet werden.

    Hinsichtlich der Flächeneffizienz handelt es sich um eine eher schwächere Arbeit mit allerdings im Vergleich moderaten spezifischen Fassadenkosten. Bezogen auf die Kosten/Nutzfläche liegt die Arbeit daher im Durchschnitt. Der Anteil förderfähiger Grundrisse ist erfreulich hoch. Hinsichtlich des Einfachen Bauens stellt der hohe Anteil der Stahlbeton-Konstruktionen eine Belastung der CO2-Bilanz dar.

    Baurechtlich wären die Abstandflächen an der Innenecke im Hof von Bauteil B14 und die Ausdehnung des 6. Obergeschosses auf Bauteil A5 (geringfügige Überschreitung der Baugrenze) zu prüfen. Generell sind die verbleibenden Höhen für technische Anlagen im Dachbereich äußerst knapp bemessen; ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass technische Anlagen oberhalb der festgesetzten Gebäudehöhen ausgeschlossen sind.

    Die in ihrem Auftreten selbstverständliche Arbeit verzichtet auf überzogene Inszenierungen und stellt gerade deshalb einen ausgezeichneten Beitrag dar. Dabei ist der eigenständige und präzise Vorschlag für die beiden unterschiedlichen Kolonnaden
    besonders hervorzuheben.

    Hinweise der Sachverständigen
    Der Beitrag zeigt im Vergleich des Teilnehmendenfeldes eine niedrige Nutzflächeneffizienz, aber unterdurchschnittliche Fassadenkosten auf. Er überschreitet dennoch den in der Auslobung genannten Kostenrahmen.
    Kostensteigernde Gründe sind der Erker, kostensenkend wirken hoher Wiederholungsfaktor in den Fassaden sowie die einfache Materialwahl in den Fassaden.
    Die Konstruktion der Rippendecken in B14 (Spannweiten und -richtung) ist zu prüfen. Das Erfordernis von Lärmschutzmaßnahmen (Hafen-City-Fenster) oder Alternativlösungen sollten aus wirtschaftlichen Gründen untersucht werden
    Die Einhaltung der Baugrenze am Rücksprung Jüdenstraße ist zu prüfen.
    Eine Erhöhung der Anzahl der Wohnungen ist zu prüfen.

  • Los 3 1. Preis Lageplan

    Lageplan

  • Los 3 1. Preis Perspektive

    Perspektive

  • Los 3 1. Preis EG B14

    Grundriss EG Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis RG B14

    Grundriss Regelgeschoss Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis Ansichten B14

    Ansichten Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis EG A5

    Grundriss EG Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis RG A5

    Grundriss Regelgeschoss Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis Ansichten A5 Nord Ost

    Ansichten Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis EG B12 B8

    Grundriss EG Haus B12-B8 Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis RG B12 B8

    Grundriss Regelgeschoss Haus B12-B8 Parochialgasse

  • Los 3 1. Preis Ansichten B12 B8

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2. Preis: 13.600 Euro

Schmitt von Holst Architekten Partnerschaft mbB, Berlin
Verfassende: Julius von Holst
Mitarbeitende: Massimo Sean Pepe, Tim Schmitt

van geisten.marfels architekten PartG mbB, Potsdam
Verfassende: Kim Philip
Mitarbeitende: Tony Ayoub, Paul Lehmann

  • Beurteilung durch die Jury

    Die Architektur und Gestaltung beider Eckbausteine vermag dem Quartier sowohl zum Molkenmarkt als auch zum Alten Stadthaus eine hohe Qualität zu verleihen. Analog den Gestaltungsleitlinien wird jeweils eine signifikante ausgewogene Gestaltung angeboten, die die besonderen Charakteristika der beiden Baufelder stimmig herausarbeitet. Gegenüber dem monumentalen Stadthaus und am Eingang zum Stadtplatz, dessen Mittelachse durch die überhöhten Kolonnaden gefasst wird, wird ein stimmiger Baukörper vorgeschlagen, der sich deutlich in zwei ablesbare Häuser gliedert. Die Unterschiede mit einem zweigeschossigen Sockel als Thema der Kolonnade und einer eingeschossigen Sockelzone beim nördlichen Haus werden goutiert, ebenso die Fassadengliederungen beider Obergeschosse einerseits mit Gesimsen und andererseits mit großen liegenden Fensterformaten, mit differenzierten Sturz- und Sohlbankausbildungen und mit angeschrägten Laibungen. Ein Attikageschoss ist gut herausgearbeitet und ein prägnanter Übergang zum Dach. Die Fassade bildet pro Geschoss sieben gut geschnittene Wohnungen mit sehr guten Belichtungsverhältnissen ab. Deren Grundrisstypologie folgt dem Richtungswechsel des Baukörpers und thematisiert die Ecken. Das Erdgeschoss des Bausteins A5 lässt allerdings eine angemessene Eingangssituation vermissen, wenngleich der Zugang und der Einzug an der Jüdenstraße richtig sind.

    Die Kolonnade zeigt leider in ihrer architektonischen und entwurflichen Ausarbeitung nicht die Qualität, die man sich wünschen würde. Die ohne Anfang und Ende und im Querschnitt deutlich zu dünnen Stützen münden in einen vermeintlichen Architrav, der eigentlich aber nur aus der über Eck geführten Rustika resultiert. Auch an der Innenecke zur Platzkolonnade wird keine architektonische Lösung für das Ende der Kolonnade angeboten. Die anteilige Platzkolonnade, die das Haus an B4 anbindet, wird in ihrer Proportionierung infrage gestellt und erscheint in ihrer tektonischen Logik fraglich.

    Am Molkenmarkt, wo durch den verkehrsreichen breiten Straßenraum die Lesart der Gebäude und Fassaden eine andere Maßstäblichkeit hat, wird ein gut proportioniertes kompaktes Volumen mit einem gut zonierten Aufriss geboten. Die Maßgabe der Bauleitlinien nach einer Traufabtreppung am Übergang zum nördlichen Nachbarn findet allerdings keine Berücksichtigung. Die angebotene Gliederung in ein ruhiges natursteinbekleidetes Erdgeschoss, die zusammengefasste Fassadenordnung für das 1 und 2.OG, sowie das beiläufig artikulierte Attikageschoss geben dem Dach mit seinen charakteristischen Gauben eine hohe gestalterische Kraft.

    Die Grundrisse von B14 sind klar, einfach und funktional strukturiert. Das Treppenhaus muss allerdings verschoben oder zumindest in den Obergeschossen zum Garten angepasst werden, um die Abstandsfläche zum Gartenhof einzuhalten.

    Die präsentierten Fassaden der Häuser B8 und B12 sind fein und behutsam gegliedert und vermitteln zu beiden Seiten ein vielschichtiges Bild mit einfachen Materialien, Gliederungen und Proportionen. Die Grundrisse beider Häuser funktionieren nach dem bekannten Prinzip und sind funktional.

    Die Verfassenden verfolgen mit Stringenz die Vorgaben nach einer zeitgemäßen Bauweise. Nachhaltigkeit und Einfachheit mit Konstruktionen aus monolithischen Dämmsteinen, mit mineralischen Putzen und oder mit Natursteinverkleidungen in nachvollziehbarer Gliederung und Fügung. Das Konzept einfaches und nachhaltiges Bauen ist schlüssig umgesetzt.

    Insgesamt handelt es sich um einen beachtenswerten Wettbewerbsbeitrag mit vielen nachvollziehbaren Antworten – mit Ausnahme der hohen Kolonnade – auf die Herausforderungen der Aufgabenstellung. Insbesondere mit den vorgeschlagenen bei- den Eckhäusern wird dem öffentlichen Stadtraum, dessen Wiedergewinnung das zentrale städtebauliche Anliegen ist, eine architektonische Fassung von schöner Anmutung gegeben.

    Hinweise der Sachverständigen:
    Der Beitrag zeigt im Vergleich des Teilnehmendenfeldes die geringsten Kostenkennwerte, die den in der Auslobung genannten Kostenrahmen dennoch überschreiten. Gründe hierfür sind ein hoher Wiederholungsfaktor, einfache Materialwahl und unterdurchschnittlicher Fensteranteil in der Fassade, sowie eine im Vergleich geringe Bruttogrundfläche
    Die Wirtschaftlichkeit der Holzbetonverbunddecken ist zu prüfen
    Das Erfordernis von Lärmschutzmaßnahmen (Hafen-City-Fenster) oder Alternativlösungen sollten aus wirtschaftlichen Gründen untersucht werden
    Die ausreichende Belichtung in den Häusern B8 und B12 ist zu prüfen.
    Die Breite der Stützen an der Kolonnade ist zu prüfen.
    Die Größe des Eingangsbereichs im Treppenhaus Haus A5 von der Jüdenstraße ist zu prüfen, ebenso die Anzahl der Wohneinheiten pro Flur hinsichtlich Anforderungen an den Brandschutz.
    Der Gemeinschaftsraum mit Küche und Terrasse im Dachgeschoss Haus A5 ist zu prüfen.

  • Los 3 2. Preis Lageplan

    Lageplan

  • Los 3 2. Preis Perspektive

    Perspektive

  • Los 3 2. Preis EG B14

    Grundriss EG Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis RG B14

    Grundriss Regelgeschoss Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis Ansichten B14

    Ansichten Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis EG A5

    Grundriss EG Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis RG A5

    Grundriss Regelgeschoss Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis Ansichten A5 Strasse

    Ansichten Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis EG B8 B12

    Grundriss EG Haus B12-B8 Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis RG B8 B12

    Grundriss Regelgeschoss Haus B12-B8 Parochialgasse

  • Los 3 2. Preis Ansichten B8 B12

    Ansichten Haus B12-B8 Parochialgasse

3. Preis: 9.400 Euro

Harris+Kurrle Architekten BDA Partnerschaft mbB, Stuttgart
Verfassende: Joel Harris, Volker Kurrle
Mitarbeitende: Elena Guerrero, Xinyu Chen, Marianne Cruz

  • Beurteilung durch die Jury

    Die Verfasser:innen der Arbeit schlagen eine zeitgemäße Umsetzung zur Interpretation der aus der Geschichte des Ortes bekannten Bilder vor. Hier antworten sie mit einer klaren, starken, zurückgenommenen Architektursprache, die die Jury allerdings nicht umfänglich überzeugt.
    Der Baustein A5 setzt sich nicht ausreichend genug aus 2 Baukörpern zusammen, gleichwohl die komplementäre Farbigkeit des Putzes und die Ausformulierung der ein- bzw. zweigeschossigen Sockelzone dies versucht. Die Fensteraufteilung ist zu schematisch, gleichförmig und birgt dadurch das Risiko der Eintönigkeit. Die Ausformulierung der Kolonnaden und die Proportionierung der Wohnfassaden sind wiederum angemessen.
    Der Übergang der zweigeschossigen Gebäudekolonnade zur umlaufenden Kolonnade am Stadtplatz ist im Modell leider nicht ablesbar, auch die zeichnerische Darstellung kann die Jury im Detail nicht überzeugen.

    Der Kopfbereich des einen Gebäudeteils zum Parochialplatz formuliert einen kleinen Giebel aus. Die dadurch geschaffene Mittelaxialität dieser Stelle im OG findet im Sockel keine Entsprechung und keinen stadträumlichen Abschluss. Ergänzend ist die Diskussion zur Weiterführung des Walmdachs an ebensolchem Punkt über die Fuge hinaus kontrovers und uneindeutig.

    Die Eingangsgeste zum Stadtplatz mit den geraden zweigeschossigen Stützen ist nachvollziehbar, wirkt allerdings sehr schwer und lässt eine gewisse Eleganz vermissen. Der Übergang von Kolonnade zur Stadtarkade bleibt im Modell unbeantwortet und auch in der zeichnerischen Umsetzung kann das Detail nicht vollumfänglich überzeugen.

    Im GR A05 wird die Lage des Einganges kritisch gewertet, ebenso wie die der Einteilung von Gewebe und Büroflächen, die Wendeltreppe an der prominentesten Stelle ist ungeschickt.
    Während die Wohnungsgrundrisse klar strukturiert sind, ist die Genehmigungsfähigkeit der langen Korridore in OGs bezogen auf den Brandschutz und die Qualität fraglich.

    Das Haus B14 zeigt sich in seiner Erscheinung deutlich als Geschäftshaus und bildet ein Gewerbe im Erdgeschoss gut ab. Die abgeschnittene gläserne Ecke wird kontrovers gesehen. Das Treppenhaus an der Brandwand wird geschickt über einen Rücksprung in den Hof integriert.
    Die Teilbarkeit in Zellenbüros und flexiblere Großraumstrukturen ist gewährleistet. Der Fensterflächenanteil zum MM ist sehr hoch und wird im Sinne sommerlichen Wärmeschutzes kritisch diskutiert.
    Die Dachform und Materialität sind angemessen, die Gauben bringen Unruhe aber auch Charakter.

    Die Bausteine B8 und B12 sind als klar strukturierte in 3 Zonen gegliederte Häuser abzulesen. Sie unterscheiden sich nicht in der Sockelzone, während sich Dach und Rumpf differenziert ausformulieren:
    • B12 zeigt nach außen seine innere Grundrissorganisation, (zweigeschossiger Raum) und erhält 4 Gauben
    • B8 hat eine große Gaube und ansonsten gleichmäßig eingeteilte Fenster

    Die Grundrisse mit hoher Aufenthaltsqualität in B12 mit 4 WE sind jeweils durchgesteckt, ebenso die 3 WE in B8. Die Rückfassaden sind ruhig und ausgewogen.

    Insgesamt zeigt sich ein Beitrag, der schlüssig mit nachhaltigen Materialien arbeitet und durch materialgerechte Konstruktion einen guten Beitrag zu einfachen Bauen darstellt. Eine geringe Flächeneffizienz sowie fehlende Höhen zur Unterbringung notwendiger technischer Anlagen überzeugen das Preisgericht nicht.

    Die Jury würdigt den Impuls der Interpretation am stadthistorisch bedeutenden Ort, der gleichzeitig eine eigene Sprache sucht. Jedoch überzeugt der insgesamt gewählte Ausdruck und die Zurückhaltung in der Ausformulierung nicht vollumfänglich.

    Hinweise der Sachverständigen:
    Der Beitrag zeigt im Vergleich des Teilnehmendenfeldes eine geringe Nutzflächeneffizienz sowie eine Überschreitung des Auslobung genannten Kostenrahmen auf. Gründe dafür liege in der Fassadengestaltung mit der Faltung in Haus B14, der Fassadentiefe (Sturz, Laibung) sowie der Materialwahl für die Fenster (Holz-Alu).
    Die Wirtschaftlichkeit der BSH-Decken (A5/B12) und Kappendecken (B8) sowie deren Spannrichtung und -weiten sind zu prüfen.
    Das Erfordernis von Lärmschutzmaßnahmen (Hafen-City-Fenster) oder Alternativlösungen sollten aus wirtschaftlichen Gründen untersucht werden.
    Die ausreichende Belichtung in den Häusern A5 und B12 ist zu prüfen.
    Die Adressbildung für die Wohnungen in Haus A5 ist zu prüfen (Jüdenstraße statt Parochialgasse). Die Anzahl der Wohneinheiten pro Flur in A5 ist zu prüfen hinsichtlich Anforderungen an den Brandschutz.
    Die innenliegende Terrasse in Haus B8 ist zu prüfen.

  • Los 3 3. Preis Lageplan

    Lageplan

  • Los 3 3. Preis Perspektive

    Perspektive

  • Los 3 3. Preis EG B14

    Grundriss EG Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis RG B14

    Grundriss Regelgeschoss Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis Ansichten B14

    Ansicht Haus B14 Molkenmarkt/Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis EG A5

    Grundriss EG Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis RG A5

    Grundriss Regelgeschoss Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis Ansichten A5 Sued Ost

    Ansichten Haus A5 Jüdenstraße/Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis EG B8 B12

    Grundriss EG Haus B12-B8 Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis RG B8 B12

    Grundriss Regelgeschoss Haus B12-B8 Parochialgasse

  • Los 3 3. Preis Ansichten B8 B12

    Ansichten Haus B12-B8 Parochialgasse

Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Referat Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe