Neuigkeiten 2020

Weitere Grundsteinlegung für Erweiterungsbau in Spandau

Grundsteinlegung-Wolfgang-Borchert-Schule
Senatorin Scheeres bei der Grundsteinlegung.
Bild: SenBJF

08.06.2020

Am 8. Juni wurde im Beisein der Senatorinnen Katrin Lompscher und Sandra Scheeres sowie Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank der Grundstein für einen Erweiterungsbau an der Spandauer Wolfgang-Borchert-Schule gelegt. Der Festakt fand aufgrund der Covid-19-Pandemie im kleinen Kreis statt.

Diese Maßnahme gehört zu den zehn Neubauten der 1. Tranche der Berliner Schulbauoffensive. Wie die anderen Maßnahmen dieser Tranche auch ist die Wolfgang-Borchert-Schule Ergebnis eines Wettbewerbsverfahrens. Die derzeit auf zwei Standorte aufgeteilte Schulgemeinschaft mit 601 Schülerinnen und Schülern soll in einem zeitgemäßen Schulkomplex zusammengeführt werden. Der mit dem 1. Preis versehene Entwurf des Kölner Architekturbüros mvm Starke erweitert die Schule durch einen individuell an das Grundstück angepassten Baukörper um dringend benötigte moderne Fachräume und eine Mensa und bildet dabei mit den Bestandsgebäuden einen geschützten Hof.

Das Bauvorhaben wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Amtshilfe für den Bezirk Spandau realisiert. Die Kosten belaufen sich auf rund 22 Mio. Euro.

Nächster Modularer Ergänzungsbau in Neukölln eingeweiht.

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MEB Sonnen-Grundschule Neukölln, Grußwort Senatorin Scheeres
Bild: SenBJF

03.06.2020

Am 3. Juni wurde der Modulare Ergänzungsbau (MEB) der Sonnen-Grundschule im Beisein von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Schulstadträtin Karin Korte und Schulleiterin Karoline Pocko Moukoury eingeweiht.

Dieser MEB wurde in konventioneller Bauweise erstellt. Auf insgesamt drei Etagen verfügt er über 16 Allgemeine Unterrichtsräume mit je ca. 60 qm, 10 Gruppenräume mit je ca. 25 qm, einen Lehrerstützpunkt, einen Lehreraufenthaltsraum, eine Mensa mit ca. 170 qm sowie eine Ausgabeküche mit ca. 40 qm. Zur Standardausstattung gehören auch Interaktive Displays, um einen zeitgemäßen Unterricht zu gewährleisten. Der MEB ermöglicht jetzt den schrittweisen Aufwuchs der Grundschule zur Vierzügigkeit in allen Klassenstufen. Damit wächst die Schule in den kommenden vier Jahren auf bis zu 576 Schülerinnen und Schüler an. Bisher lernen hier 355 Kinder.

Das Gebäude wurde im Rahmen der Schulbauoffensive in einjähriger Bauzeit durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für den Bezirk Neukölln realisiert. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist Bedarfsträgerin. Die Kosten betragen 5,25 Millionen Euro.

Schnell Schulplätze schaffen: Beschlüsse der Taskforce Schulbau

Mehrere Personen besprechen auf einem Tisch liegende Diagramme
Bild: pressmaster / Fotolia.com

07.05.2020

In ihrer Sitzung am 5. Mai fasste die Taskforce Schulbau weitere wichtige Beschlüsse, um vorrangig die Schaffung von dringend benötigten Schulplätzen und die Sanierung von Schulen voranzutreiben. Dadurch werden Abstimmungen der beteiligten Einrichtungen erleichtert, um die im Vorfeld notwendigen Planungen im Rahmen der Schulbauoffensive noch unbürokratischer anzugehen.

Die Beschleunigung im Schulbau wird vor allem durch den Beschluss Neue Tranche Holzmodulschulen auf den Weg gebracht, den die Senatsbildungverwaltung zusammen mit den beteiligten Häusern erarbeitet hatte. Damit ist der Weg frei für die Vorbereitung einer neuen Tranche von Holzmodulschulen durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Die neue Tranche knüpft an die positiven Erfahrungen von bereits realisierten Pilotprojekten in den Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf an. Ergänzend dazu werden Aspekte des Berliner Lern- und Teamhauses und damit zeitgemäße räumlich-pädagogische Qualitäten berücksichtigt. Mit den geplanten Holzmodulschulen soll so eine kürzere Realisierungszeit und eine Umsetzbarkeit auch auf kleineren Grundstücksflächen ermöglicht werden. Das kommt nicht zuletzt dem Wunsch der Bezirke nach weiteren Schulbauten dieser Art entgegen.

Zudem beschloss die Taskforce Schulbau die Vorlage „Rolle der Bedarfsträgerschaft“, über die sich die Berliner Bezirke Ende Februar bereits umfassend informieren konnten. Mit der Entscheidung sind die für die beschleunigte Umsetzung der Schulbauoffensive zum Teil neu geregelten Zuständigkeiten der am Schulbau beteiligten Institutionen auf Senats- und Bezirksebene eindeutig definiert, womit Verzögerungen im Planungs- und Bauprozess vermieden werden.

Senat stellt Daten zum Schulbauprogramm vor – erstmals mehr als 500 Mio. Euro in einem Jahr verausgabt

mehrere Diagramme
Bild: vinnstock - Fotolia.com

29.04.2020

Der Senat hat am 28. April den 5. Bericht zum Maßnahmen- und Finanzcontrolling zum Schulbauprogramm des Landes Berlin auf Vorlage von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, beschlossen. Auch dieser Bericht entstand, wie bereits die Berichte zuvor, in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Familie, für Finanzen und für Stadtentwicklung und Wohnen sowie den Bezirken und der Berliner Immobilienmanagement GmbH.

Der Bericht zeigt auf, dass die Ausgaben im Bereich der Schulbauoffensive in 2019 zum ersten Mal seit ihrem Beginn die Grenze von 500 Mio. EUR überschritten haben. Mit 509,7 Mio. EUR stiegen die verausgabten Mittel im Vergleich zu 2018 um 15%. Im Vergleich zu 2016, dem Jahr vor Beginn der Schulbauoffensive, werden inzwischen nahezu doppelt so viele Mittel in Berliner Schulen verbaut. Im Bericht bereits enthalten ist eine vorläufige aktualisierte Zuordnung der BSO-Tranchen. Diese bedarf jedoch noch eines Beschlusses der Taskforce Schulbau, der zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes noch nicht vorlag.

Mit dem vorgelegten Bericht wird die strukturierte, umfassende und abgestimmte Darstellung der wesentlichen Daten zu den Bau-, Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive kontinuierlich fortgeführt.

Grundsteinlegung für Schulneubau in Lichtenberg

Grundstein-Wartiner-Str 1-3
Befüllung des Grundsteins mit Bezirksbürgermeister Grunst (Mitte) und Schulstadtrat Martin Schaefer (links).
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

16.04.2020

Die Schulbauoffensive geht auch in herausfordernden Zeiten weiter. In der Wartiner Straße 1-3 wurde am 9. April der Grundstein für einen weiteren Neubau gelegt. Am Standort entsteht eine Integrierte Sekundarschule für bis zu 725 Schülerinnen und Schüler mit Gymnasialzweig, also 5 Klassen je Altersgruppe in der Sekundarstufe I (Kl. 7-10) sowie je 3 Klassen in der Sekundarstufe II (Kl. 11-13). Dazu wird eine Dreifeld-Sporthalle errichtet, die am späten Nachmittag sowie abends und am Wochenende den Sportvereinen zur Verfügung stehen wird. Ausgehend von der derzeitigen Bauzeitenplanung ist die Eröffnung der Schule zum Schuljahresbeginn 2022 geplant. Umgesetzt wird das Bauvorhaben von der Berliner Architekten-Gesellschaft „Numrich Albrecht Klumpp“.

Im Lichtenberger Norden sind weitere Schulnetzerweiterungen geplant: So wird gleich nebenan in der Wartiner Straße 6 ein früheres Schulgebäude erneuert, um dort eine 2,5-zügige Grundschule einrichten zu können. Am Grünen Campus Malchow wird ein mobiler Ergänzungsbau errichtet, der voraussichtlich zum Schuljahr 2020/21 in Betrieb genommen werden kann. In der Straße Am Breiten Luch 3 wird ebenfalls ein Schulneubau errichtet und die Standorte Am Berl 23 sowie Klützer Straße 36/42 werden gegenwärtig im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für die mittelfristige Planung zum Neubau von Schulen vorbereitet.

Trotz Corona: Schulbauoffensive geht mit guten Beispielen voran

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Sanierung: vorher und nachher
Bild: SenBJF

14.04.2020

Die meisten Maßnahmen der Berliner Schulbauoffensive laufen wie geplant weiter, auch wenn durch die coronabedingten Einschränkungen die Ressourcen bei Senatsverwaltungen, Bezirken und Baufirmen betroffen sind. Nach Angaben der Berliner Bezirke finden derzeit und mitten in den Osterferien an mehr als 240 Schulen notwendige Baumaßnahmen statt, größtenteils Sanierungen, Umbau oder Erweiterungen.

Der Bezirk Mitte meldet beispielsweise, dass einige wenige Maßnahmen sogar vorgezogen werden könnten. Die Projekte liefen aktuell weitgehend unbeeinflusst von den Einschränkungen durch Corona. Besonders gut soll die die Sanierung am Lessing-Gymnasium verlaufen. Im Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg werden die erfolgreich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an der Hausburg-Grundschule im Ortsteil Friedrichshain genannt. Dort finden derzeit nur noch Restarbeiten bis Mai 2020 statt. Das Bezirksamt Pankow arbeitet weiter mit Hochdruck an den laufenden Schulbaumaßnahmen. Neben den laufenden Maßnahmen wird von dort die Sanierung der Rudolf-Dörrier-Grundschule in Rosenthal als positives Beispiel vermeldet. In Marzahn-Hellersdorf wird die Sanierung der Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule hervorgehoben und darauf verwiesen, dass beauftragte Firmen sich nun auf Baustellen konzentrieren könnten, da andere Bauvorhaben nicht starten konnten. Auch in Lichtenberg verlaufen laut Angaben die begonnenen Schulbaumaßnahmen planmäßig weiter, als besonders positives Beispiel wird die Reaktivierung es Grundschulstandortes in der Wartiner Str. 6 genannt. Als weiteres Beispiel ist das Bauvorhaben Luise-Henriette-Gymnasium in der Germaniastraße erwähnenswert, das im Bezirk Tempelhof-Schöneberg liegt.

Sanierung schafft neue Räume in Richard-Wagner-Schule

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Neuer Raum in der Richard-Wagner-Schule
Bild: BA Lichtenberg

07.04.2020

Keine Pause für die Schulbauoffensive! Seit kurzem sind in der Lichtenberger Richard-Wagner-Schule neue und zeitgemäße Räumlichkeiten verfügbar. Die bisherigen Räume wurden völlig neu aufgeteilt, dabei entstanden moderne Aufenthalts- und Schulräume für Lehrerinnen und Lehrer, die auch zur Nutzung für die Unterrichtung in Kleingruppen und den offenen Ganztagesbetrieb dienen können.

2014 wurde bereits ein Schulergänzungsbau mit 12 Klassenräumen in Betrieb genommen. Die Sporthalle wurde in der Zeit von März 2017 bis August 2018 für 2,3 Mio. Euro grundhaft erneuert.

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) freute sich über diese Ertüchtigung: „Unser vorrangiges Ziel in Lichtenberg ist die Schaffung von neuen Grund- und Oberschulplätzen. Aber auch die Sanierung von Schulen und die Instandhaltung müssen wir im Blick haben. Das Bezirksamt Lichtenberg hat für die Sanierung in der Richard-Wagner-Schule rund 170.000 Euro investiert. Durchgeführt wurde dies in zwei Bauabschnitten in der Zeit von Juli 2019 bis März 2020. Damit haben wir mehr Platz für mehr Bildung. Die Schulbauoffensive läuft unter Hochdruck weiter. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten! “

Feierliche Eröffnung der 35. Grundschule in Lichtenberg

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Unsere Schule ist eröffnet!
Bild: SenBJF

09.03.2020

Die 35. Grundschule Lichtenberg wurde am 9. März im Beisein des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, dem Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, Michael Grunst und dem Bezirksstadtrat Martin Schaefer feierlich eingeweiht.

Die Grundschule gehört als Modellvorhaben zu drei Neubauten, die erstmalig in Berlin in Holzmodulbauweise erstellt wurden. Es handelt sich um eine 3-zügige Schule mit Sporthalle und Außenanlagen, die für Lichtenberg dringend benötigte zusätzliche Schulplätze schafft. Mit ihren 26 Unterrichtsräumen, einem Mehrzweckraum mit Küche, Lernwerkstätten und Verwaltungsräumen wird die Grundschule im offenen Ganztagsbetrieb rund 430 Schülerinnen und Schüler samt Lehrkräften aufnehmen. Die Gesamtkosten für den Neubau der Gebäude und Außenanlagen belaufen sich auf ca. 25 Mio. €.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller: „Berlin kann pünktlich bauen, und Berlin kann sehr schnell bauen. Das zeigt das Beispiel der neuen Grundschule in der Sewanstraße. Dieses Projekt ist Teil unserer Schulbauoffensive, die ein wichtiger Bestandteil unserer Anstrengungen ist, die Infrastruktur der wachsenden Stadt dem wachsenden Bedarf anzupassen.“

Sandra Scheeres: „Durch solche Neubauten können wir viele zusätzliche Schulplätze im Boom-Bezirk Lichtenberg anbieten. Gemeinsam mit den Bezirken werden wir weiter dafür sorgen, dass die Bautätigkeit zügig vorangeht. Das sind wir unseren Schülerinnen und Schülern sowie dem pädagogischen Personal schuldig. Ein solch modernes Gebäude bietet eine ganz besondere Lernatmosphäre.“

Grundsteinlegung: Neubau für Elektromobilität am OSZ Kraftfahrzeugtechnik

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Die Zeitkapsel wird versenkt.
Bild: SenBJF

03.03.2020

Am 3. März wurde der Grundstein für den Neu- und Erweiterungsbau am Oberstufenzentrum für Kraftfahrzeugtechnik im Beisein von Senatorin Katrin Lompscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Staatssekretärin Barbro Dreher, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Arne Herz, Stadtrat und Stellvertretender Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf sowie dem Architekten Grant Kelly gelegt. Bereits im Dezember letzten Jahres stellten Bildungssenatorin Sandra Scheeres und der Schulleiter Ronald Rahmig das Bauvorhaben vor und verwiesen auf die anstehende Mobilitätswende.

Der Neubau in Berlin-Charlottenburg besteht aus zwei Etagen und einem Untergeschoss. Er bietet Platz für vier Werkstatt-Labore mit kompletter Einrichtung, vier Seminarräumen und einem großen Mehrzweckraum. Darüber hinaus sind eine kleine PV-Anlage und ein Windrad als Lehrmittel vorhanden. Die rund 950 Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums erhalten ein modernes Schulgebäude, welches das Thema erneuerbare Energien berücksichtigt und die Mobilität der Zukunft in der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung verankert. Zudem wird ein Labor für die besonderen Anforderungen elektrifizierter Fahrzeuge ausgestattet sein.

Die Kosten liegen bei 10,7 Mio. Euro und stammen zu 90% aus dem Programm “Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW). Die Ko-Finanzierung erfolgt durch das Land Berlin im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive. Der Spatenstich erfolgte im Dezember 2019, die Eröffnung ist für Ende 2021 vorgesehen.

Taskforce Schulbau beschließt Mindestanforderung für temporäre Schulbaumaßnahmen

Mehrere Personen an einem Tisch. Einige von ihnen notieren sich etwas.
Bild: contrastwerkstatt - Fotolia.com

26.02.2020

Die Taskforce Schulbau hat in ihrer letzten Sitzung die Mindestanforderungen für temporären Schulbau beschlossen. Ziel war die Erarbeitung allgemeingültiger Standards zur Sicherung schulischer Qualitäten. Die Mindestanforderungen umfassen unter anderem: die prinzipielle Barrierefreiheit für Ausweich- und Zusatzmaßnahmen mit einer Standzeit von unter fünf Jahren, die fußläufige Erreichbarkeit für Grundschulen und die Mindestgröße von 50 Quadratmeter pro Raum für allgemeinen Unterricht. Zusammen mit dem kürzlich unterzeichneten Verfahren zur Umsetzung des 100-Millionen-Euro-Programm ist nun der Weg frei für die schnelle Schaffung von temporären Schulplätzen.

In dieser Sitzung fasste die Taskforce weitere Beschlüsse zum Mustererbbaurechts- und -mietvertrag zur Verwendung durch die Bezirke und zu der Neustrukturierung der BSO-Tranchen.

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100-Millionen-Euro-Programm schafft temporäre Schulplätze

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Das fliegende Klassenzimmer
Bild: SenBJF

24.02.2020

Berlin wird mit temporären Schulbaumaßnahmen in den kommenden Jahren mindestens 3.500 zusätzliche Schulplätze schaffen. Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Finanzsenator Matthias Kollatz haben dazu ein entsprechendes Bedarfsprüfungs- und Mittelabrufverfahren unterzeichnet.

Das Programm ermöglicht nun die rasche Umsetzung von Bedarfen, die zum Schuljahresbeginn 2020/21 oder zum Schuljahresbeginn 2021/22 realisiert werden sollen. Das können unter anderem Container oder so genannte „Pavillons“ sein, mit einer Standzeit von unter fünf Jahren, die nicht Teil einer bestehenden Baumaßnahme sind. Es gibt Modelle mit und ohne Sanitäranlagen und teilweise mit Mensa. Ebenso können weitere temporäre Baumaßnahmen, die bereits gemeldet sind, ohne Prüfverfahren schneller gebaut werden. Das entlastet nicht nur die Bezirke, sondern schafft dringend benötigte temporäre Schulplätze.

Auch das fliegende Klassenzimmer, kurz „DFK“ ist Teil des Schnellbauprogramms. Dieses temporäre Gebäude verbindet architektonische, bauphysikalische und ökologische Qualität mit Nachhaltigkeit und erfüllt dabei hohe pädagogische Anforderungen.

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Außenräume und Freiflächen an Schulen - Chancen und Möglichkeiten

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Landesbeirat Schulbau im Gespräch
Bild: SenBJF

21.02.2020

Der Berliner Landesbeirat für Schulbau lud am 20. Februar 2020 in Kooperation mit dem Bund deutscher Landschaftsarchitekten Berlin / Brandenburg und dem Arbeitskreis „Grün macht Schule“ mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zu einem Werkstattgespräch in Berlin-Kreuzberg ein. Den Anstoß zu dem Thema gaben die aktuellen Musterraum- und Funktionsprogramme der Frei- und Sportflächen für Schulneubauten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Ziel war es, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Perspektiven und konkrete Wege zur besseren Qualifizierung schulischer Außenräume und Freiflächen von Schulen zu entwickeln.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Budde, Vorsitzender des Landesbeirats Schulbau, boten drei Vortragende anschauliche Einblicke in die unterschiedlichen Facetten des Themenfeldes. Danach hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, an einem geführten Rundgang über die Freiflächen der benachbarten Reinhardswald-Grundschule teilzunehmen, um dort mehr über die Entwicklungspotenziale schulischer Außenräume zu erfahren. Im anschließenden Programmteil konnten die Gäste in vier Arbeitsgruppen unterschiedliche Sichtweisen diskutieren und konkrete Vorschläge erarbeiten.

Bedarfsträgerschaft: Aufgaben und Zuständigkeiten innerhalb der Berliner Schulbauoffensive

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Verwaltung und Bezirke im Gespräch
Bild: SenBJF

21.02.2020

Die Berliner Bezirke konnten sich am 20. Februar umfassend zu der Rolle der Bedarfsträgerschaft für den Neubau und Ersatzneubau von allgemeinbildenden Schulen informieren. Die Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Familie sowie für Stadtentwicklung und Wohnen stellten die jeweiligen Arbeitsschritte mit den dazugehörigen Aufgaben und Zuständigkeiten vor und standen für Fragen zur Verfügung.

Die Steuergruppe der Taskforce Schulbau hat das vorgestellte Verfahren erarbeitet, mit dem Ziel, die Aufgabenverteilung bei der Projektentwicklung von BSO-Neubaumaßnahmen zu regeln, die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen umgesetzt werden. Darüber hinaus wird auch die Rolle der Bedarfsträgerschaft definiert, die bis zur Genehmigung der Erweiterten Vorplanungsunterlagen von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie übernommen wird. Die Vorlage soll in Kürze der Taskforce Schulbau zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Wilfried Nünthel zum Schulbaubeauftragten berufen

Berufung Schulbaukoordinator W. Nünthel
Bild: SenBJF

11.02.2020

Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat den ehemaligen Lichtenberger Stadtrat für Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr, Wilfried Nünthel, zum Berliner Schulbaubeauftragten berufen. Er wird der Staatssekretärin für Bildung, Beate Stoffers, als Stabstelle zugeordnet. Im Rahmen dieser neu geschaffenen Funktion soll Wilfried Nünthel die Verwaltungs-, Planungs- und Bauprozesse auf Landes- und Bezirksebene miteinander abstimmen und verbindliche Absprachen treffen. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für die an der Schulbauoffensive beteiligten Bezirke und Schulen. Der Schulbaubeauftragte soll die Kommunikationsprozesse zwischen allen Akteuren verstetigen, Einzelfragen klären und das Berichtswesen unterstützen.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Wilfried Nünthel einen erfahrenen Verwaltungsfachmann für unsere Schulbauoffensive gewinnen konnten. Die Personalie zeigt auch, dass der umfassende Neubau und die Sanierung von Schulen eine große Aufgabe ist, an der sich Verwaltungsexperten unabhängig ihres Parteibuchs beteiligen. Denn es geht darum, in welchem Umfeld unsere Kinder in Zukunft lernen werden.“

Zur Pressemitteilung.

Grundsteinlegung für 1. Typensporthalle erfolgt

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Bild: SenBJF

16.01.2020

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank legten am 15. Januar den Grundstein für die erste Typensporthalle am Lily-Braun-Gymnasium in Berlin-Spandau. Anfang 2021 soll die neue Halle mit einer Galerie für etwa 60 Gäste fertig gebaut sein. Dieser neue Typenbau ist Teil des „Schulsporthallen Schnellbauprogramm“ der Berliner Schulbauoffensive und bietet einen zeitgemäßen Standard für Schul- und Vereinssport. Die Kosten sind mit rund neun Millionen Euro veranschlagt. In den kommenden Jahren werden acht weitere baugleiche Sporthallen mit Dreifachteilung entstehen, davon zwei in Spandau. Klarer Bau-Vorteil: Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades und der Modulbauweise lassen sich neuen Hallen schnell, wirtschaftlich und nachhaltig errichten.

Sandra Scheeres: „Kinder brauchen viel Bewegung für ihre Entwicklung als Ausgleich und auch als soziales Erlebnis. Mit diesen Typensporthallen gelingt das in Berlin sehr gut. Diese Sporthallen, die im Rahmen der Schulbauoffensive entstehen, können schnell und zügig errichtet werden. Und sie sehen wirklich gut aus. Die Berliner Schulbauoffensive nimmt nun wirklich Tempo auf.“

Standort-Check: Senatsbildungsverwaltung unterstützt Bezirke

Besprechung Diskussion
Bild: depositphotos_pressmaster
14.01.2020

Die Bereitstellung von baureifen Grundstücksflächen hat sich als entscheidender Faktor für den termingerechten Neubau von Schulen und damit für die Umsetzung der Berliner Schulbauoffensive erwiesen.
Um eine möglichst schnelle und umfassende Bereitstellung aller verfügbaren Grundstücke für potenzielle Maßnahmen weiterführender Schulen zu sichern, wandte sich die Steuergruppe der Taskforce Schulbau im Oktober 2019 an die Bezirke. Mit einer weiteren Abfrage sollen nun möglichst viele verfügbare Grundstücke für geplante Grundschulmaßnahmen erfasst werden. Dabei sind insbesondere die Maßnahmen im Fokus, deren Bearbeitung noch nicht von der Senatsbauverwaltung begonnen wurde.
Mit dieser Abfrage sollen einerseits bereits jetzt verfügbare Grundstücke identifiziert werden, die in der Prioritätenliste nach vorne rücken könnten, andererseits problembehaftete Grundstücke benannt werden, für die dann schnell und individuell eine Lösung gefunden werden muss, um diese in einen bebauungsfähigen Zustand zu bringen. Durch eine unbürokratische ämterübergreifende Kooperation möchte die federführende Senatsbildungsverwaltung erreichen, dass dringend gebrauchte Schulplätze schneller verfügbar werden.

Die Staatssekretärin für Bildung, Beate Stoffers, betont: „Durch unser Angebot, die Bezirke zu unterstützen, kommen wir wieder einen Schritt weiter in der Schulbauoffensive. Der Bezirk, der zuerst baureife Grundstücke liefert, rückt in der Bauplanung nach vorne und bekommt somit kurzfristig seine neue Schule. Das ist nur möglich durch die gute Zusammenarbeit der Partner in der Schulbauoffensive.“

Die Bezirke haben nun bis Ende Januar Zeit, den Standort-Check an die Senatsbildungsverwaltung zurückzureichen.

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