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Projekte im Fokus

Schule am Park, Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, 12S04

MEB-Schule-am-Park
Bild: SenBJF, Bauer

Im August 2019 wurde der 50. Modulare Ergänzungsbau (MEB) im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive feierlich eröffnet. Nach einer einjährigen Bauzeit konnte der Bau pünktlich zum Schulbeginn fertiggestellt werden. Das Gebäude bietet Platz für 95 Schulkinder. Dieser MEB ist ein sogenannter MEB „GE“, d. h. er ist speziell für den Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ ausgerichtet. Daher verfügt er über eine besondere Ausstattung wie z. B. eine Fußbodenheizung.

Bei diesem Typ sind neben den Stammgruppenräumen auch Teilungsräume mit einer Küchenzeile, zwei Therapieräume mit Sprossenwand und Schaukel, zusätzliche Pflege- und Duschbereiche sowie Aufzüge mit ausreichend Platz für eine Krankentrage vorhanden.

Derzeit läuft die europaweite Ausschreibung für eine neue Tranche MEB GE. Es ist geplant, im ersten Halbjahr 2021 mit dem Bau des nächsten MEB 16 GE zu beginnen.

Sonnen-Grundschule, 08G20

Modularer Ergänzungsbau Sonnenschule
Bild: BA Neukölln
Bildvergrößerung: MEB Sonnen-Grundschule Klassenraum
Essensausgabe
Bild: SenBJF

Am 3. Juni 2020 wurde der MEB wurde in konventioneller Bauweise an der Sonnen-Grundschule in Neukölln eingeweiht. Auf insgesamt drei Etagen verfügt er über 16 Allgemeine Unterrichtsräume mit je ca. 60 m², 10 Gruppenräume mit je ca. 25 m², einen Lehrerstützpunkt, einen Lehreraufenthaltsraum, eine Mensa mit ca. 170 m² sowie eine Ausgabeküche mit ca. 40 m².

Bildvergrößerung: Sonnen-Grundschule Essensausgabe
Klassenraum
Bild: SenBJF

Zur Standardausstattung gehören auch Interaktive Displays, um einen zeitgemäßen Unterricht zu gewährleisten. Der MEB ermöglicht jetzt den schrittweisen Aufwuchs der Grundschule zur Vierzügigkeit in allen Klassenstufen. Das Gebäude wurde im Rahmen der Schulbauoffensive in einjähriger Bauzeit durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für den Bezirk Neukölln realisiert. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist Bedarfsträgerin. Die Kosten betrugen 5,25 Mio. Euro.