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Nächster Modularer Ergänzungsbau in Neukölln fertiggestellt.

MEB Sonnen-Grundschule Neukölln
MEB Sonnen-Grundschule Neukölln
Bild: BA Neukölln

27.05.2020

Vor kurzem wurde an der Neuköllner Sonnen-Grundschule ein weiterer Modularer Ergänzungsbau (MEB) fertiggestellt und übergeben. Am 3. Juni wird er im Beisein von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Schulstadträtin Karin Korte und Schulleiterin Karoline Pocko Moukoury der Medienöffentlichkeit präsentiert.

Dieser MEB wurde in konventioneller Bauweise erstellt. Auf insgesamt drei Etagen verfügt er über 16 Allgemeine Unterrichtsräume mit je ca. 60 qm, 10 Gruppenräume mit je ca. 25 qm, einen Lehrerstützpunkt, einen Lehreraufenthaltsraum, eine Mensa mit ca. 170 qm sowie eine Ausgabeküche mit ca. 40 qm. Zur Standardausstattung gehören auch Interaktive Displays, um einen zeitgemäßen Unterricht zu gewährleisten. Der MEB ermöglicht jetzt den schrittweisen Aufwuchs der Grundschule zur Vierzügigkeit in allen Klassenstufen. Damit wächst die Schule in den kommenden vier Jahren auf bis zu 576 Schülerinnen und Schüler an. Bisher lernen hier 355 Kinder.

Das Gebäude wurde im Rahmen der Schulbauoffensive in einjähriger Bauzeit durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für den Bezirk Neukölln realisiert. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist Bedarfsträgerin. Die Kosten betragen 5,25 Millionen Euro.

Schnell Schulplätze schaffen: Beschlüsse der Taskforce Schulbau

Mehrere Personen besprechen auf einem Tisch liegende Diagramme
Bild: pressmaster / Fotolia.com

07.05.2020

In ihrer Sitzung am 5. Mai fasste die Taskforce Schulbau weitere wichtige Beschlüsse, um vorrangig die Schaffung von dringend benötigten Schulplätzen und die Sanierung von Schulen voranzutreiben. Dadurch werden Abstimmungen der beteiligten Einrichtungen erleichtert, um die im Vorfeld notwendigen Planungen im Rahmen der Schulbauoffensive noch unbürokratischer anzugehen.

Die Beschleunigung im Schulbau wird vor allem durch den Beschluss
Neue Tranche Holzmodulschulen auf den Weg gebracht, den die Senatsbildungverwaltung zusammen mit den beteiligten Häusern erarbeitet hatte. Damit ist der Weg frei für die Vorbereitung einer neuen Tranche von Holzmodulschulen durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Die neue Tranche knüpft an die positiven Erfahrungen von bereits realisierten Pilotprojekten in den Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf an. Ergänzend dazu werden Aspekte des Berliner Lern- und Teamhauses und damit zeitgemäße räumlich-pädagogische Qualitäten berücksichtigt. Mit den geplanten Holzmodulschulen soll so eine kürzere Realisierungszeit und eine Umsetzbarkeit auch auf kleineren Grundstücksflächen ermöglicht werden. Das kommt nicht zuletzt dem Wunsch der Bezirke nach weiteren Schulbauten dieser Art entgegen.

Zudem beschloss die Taskforce Schulbau die Vorlage „Rolle der Bedarfsträgerschaft“, über die sich die Berliner Bezirke Ende Februar bereits umfassend informieren konnten. Mit der Entscheidung sind die für die beschleunigte Umsetzung der Schulbauoffensive zum Teil neu geregelten Zuständigkeiten der am Schulbau beteiligten Institutionen auf Senats- und Bezirksebene eindeutig definiert, womit Verzögerungen im Planungs- und
Bauprozess vermieden werden.

Senat stellt Daten zum Schulbauprogramm vor – erstmals mehr als 500 Mio. Euro in einem Jahr verausgabt

mehrere Diagramme
Bild: vinnstock - Fotolia.com

29.04.2020

Der Senat hat am 28. April den 5. Bericht zum Maßnahmen- und Finanzcontrolling zum Schulbauprogramm des Landes Berlin auf Vorlage von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, beschlossen. Auch dieser Bericht entstand, wie bereits die Berichte zuvor, in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Familie, für Finanzen und für Stadtentwicklung und Wohnen sowie den Bezirken und der Berliner Immobilienmanagement GmbH.

Der Bericht zeigt auf, dass die Ausgaben im Bereich der Schulbauoffensive in 2019 zum ersten Mal seit ihrem Beginn die Grenze von 500 Mio. EUR überschritten haben. Mit 509,7 Mio. EUR stiegen die verausgabten Mittel im Vergleich zu 2018 um 15%. Im Vergleich zu 2016, dem Jahr vor Beginn der Schulbauoffensive, werden inzwischen nahezu doppelt so viele Mittel in Berliner Schulen verbaut. Im Bericht bereits enthalten ist eine vorläufige aktualisierte Zuordnung der BSO-Tranchen. Diese bedarf jedoch noch eines Beschlusses der Taskforce Schulbau, der zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes noch nicht vorlag.

Mit dem vorgelegten Bericht wird die strukturierte, umfassende und abgestimmte Darstellung der wesentlichen Daten zu den Bau-, Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive kontinuierlich fortgeführt.

Grundsteinlegung für Schulneubau in Lichtenberg

Grundstein-Wartiner-Str 1-3
Befüllung des Grundsteins mit Bezirksbürgermeister Grunst (Mitte) und Schulstadtrat Martin Schaefer (links).
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

16.04.2020

Die Schulbauoffensive geht auch in herausfordernden Zeiten weiter. In der Wartiner Straße 1-3 wurde am 9. April der Grundstein für einen weiteren Neubau gelegt. Am Standort entsteht eine Integrierte Sekundarschule für bis zu 725 Schülerinnen und Schüler mit Gymnasialzweig, also 5 Klassen je Altersgruppe in der Sekundarstufe I (Kl. 7-10) sowie je 3 Klassen in der Sekundarstufe II (Kl. 11-13). Dazu wird eine Dreifeld-Sporthalle errichtet, die am späten Nachmittag sowie abends und am Wochenende den Sportvereinen zur Verfügung stehen wird. Ausgehend von der derzeitigen Bauzeitenplanung ist die Eröffnung der Schule zum Schuljahresbeginn 2022 geplant. Umgesetzt wird das Bauvorhaben von der Berliner Architekten-Gesellschaft „Numrich Albrecht Klumpp“.

Im Lichtenberger Norden sind weitere Schulnetzerweiterungen geplant: So wird gleich nebenan in der Wartiner Straße 6 ein früheres Schulgebäude erneuert, um dort eine 2,5-zügige Grundschule einrichten zu können. Am Grünen Campus Malchow wird ein mobiler Ergänzungsbau errichtet, der voraussichtlich zum Schuljahr 2020/21 in Betrieb genommen werden kann. In der Straße Am Breiten Luch 3 wird ebenfalls ein Schulneubau errichtet und die Standorte Am Berl 23 sowie Klützer Straße 36/42 werden gegenwärtig im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für die mittelfristige Planung zum Neubau von Schulen vorbereitet.

Trotz Corona: Schulbauoffensive geht mit guten Beispielen voran

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Sanierung: vorher und nachher
Bild: SenBJF

14.04.2020

Die meisten Maßnahmen der Berliner Schulbauoffensive laufen wie geplant weiter, auch wenn durch die coronabedingten Einschränkungen die Ressourcen bei Senatsverwaltungen, Bezirken und Baufirmen betroffen sind. Nach Angaben der Berliner Bezirke finden derzeit und mitten in den Osterferien an mehr als 240 Schulen notwendige Baumaßnahmen statt, größtenteils Sanierungen, Umbau oder Erweiterungen.

Der Bezirk Mitte meldet beispielsweise, dass einige wenige Maßnahmen sogar vorgezogen werden könnten. Die Projekte liefen aktuell weitgehend unbeeinflusst von den Einschränkungen durch Corona. Besonders gut soll die die Sanierung am Lessing-Gymnasium verlaufen. Im Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg werden die erfolgreich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an der Hausburg-Grundschule im Ortsteil Friedrichshain genannt. Dort finden derzeit nur noch Restarbeiten bis Mai 2020 statt. Das Bezirksamt Pankow arbeitet weiter mit Hochdruck an den laufenden Schulbaumaßnahmen. Neben den laufenden Maßnahmen wird von dort die Sanierung der Rudolf-Dörrier-Grundschule in Rosenthal als positives Beispiel vermeldet. In Marzahn-Hellersdorf wird die Sanierung der Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule hervorgehoben und darauf verwiesen, dass beauftragte Firmen sich nun auf Baustellen konzentrieren könnten, da andere Bauvorhaben nicht starten konnten. Auch in Lichtenberg verlaufen laut Angaben die begonnenen Schulbaumaßnahmen planmäßig weiter, als besonders positives Beispiel wird die Reaktivierung es Grundschulstandortes in der Wartiner Str. 6 genannt. Als weiteres Beispiel ist das Bauvorhaben Luise-Henriette-Gymnasium in der Germaniastraße erwähnenswert, das im Bezirk Tempelhof-Schöneberg liegt.

Alle weiteren Angaben zu Neubau, Sanierung, Umbau oder Erweiterung sind in der Übersicht zum Maßnahmen- und Finanzcontrolling abgebildet.

Sanierung schafft neue Räume in Richard-Wagner-Schule

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Neuer Raum in der Richard-Wagner-Schule
Bild: BA Lichtenberg

07.04.2020

Keine Pause für die Schulbauoffensive! Seit kurzem sind in der Lichtenberger Richard-Wagner-Schule neue und zeitgemäße Räumlichkeiten verfügbar. Die bisherigen Räume wurden völlig neu aufgeteilt, dabei entstanden moderne Aufenthalts- und Schulräume für Lehrerinnen und Lehrer, die auch zur Nutzung für die Unterrichtung in Kleingruppen und den offenen Ganztagesbetrieb dienen können. Unter anderem wurden so ein neues Lehrerzimmer mit PC-Arbeitsplätzen, ein Raum für die Verwaltungsleitung, ein PC- und Kopierraum und ein Kleinküchenbereich für den Alltagsbetrieb geschaffen. Das Sekretariat und die Schulleitungsräume wurden im gleichen Zug mitsaniert. Pädagogische Nutzungsaspekte wurden berücksichtigt, eine Modernisierung von Akustik und technischen Gegebenheiten wurde vorgenommen. Der sanierte Bereich umfasst dabei rund 200 m² und 9 Räume im 1.OG. Und in Kürze wird es auch ein digitales schwarzes Brett geben.

2014 wurde bereits ein Schulergänzungsbau mit 12 Klassenräumen in Betrieb genommen. Die Sporthalle wurde in der Zeit von März 2017 bis August 2018 für 2,3 Mio. Euro grundhaft erneuert.

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) freute sich über diese Ertüchtigung: „Unser vorrangiges Ziel in Lichtenberg ist die Schaffung von neuen Grund- und Oberschulplätzen. Aber auch die Sanierung von Schulen und die Instandhaltung müssen wir im Blick haben. Das Bezirksamt Lichtenberg hat für die Sanierung in der Richard-Wagner-Schule rund 170.000 Euro investiert. Durchgeführt wurde dies in zwei Bauabschnitten in der Zeit von Juli 2019 bis März 2020. Damit haben wir mehr Platz für mehr Bildung. Die Schulbauoffensive läuft unter Hochdruck weiter. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten! “

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