Pankstraße / Orthstraße, 13357 Berlin
Das Beteiligungsverfahren für die neue Gemeinschaftsschule ist an der Albert-Gutzmann-Schule erfolgt. Auf dem Gelände entsteht eine Gemeinschaftsschule als Inklusive Schwerpunktschule mit Förderzentrum Autismus. Das Gebäude wird nach dem Compartmentprinzip von der HOWOGE errichtet.
Gemeinsam mit der dort ansässigen Schulgemeinschaft wurde ein pädagogisches Raumkonzept für die neue Schule erarbeitet und Handlungsempfehlungen formuliert. Nach der Auftaktveranstaltung folgte ein Workshop für Schülerinnen und Schüler, die ihre Wünsche und Vorstellungen unter fachkundiger Anleitung zu Papier brachten. Auf die Frage nach ihrer Traumschule standen viel Natur und Grün, viel Platz zum Spielen, aber auch viel Farbe und Ruhe ganz oben auf der Wunschliste. Die abschließende Präsentation fand in Form eines Galerierundgangs statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Werke vorstellen konnten. Im folgenden Termin, der sog. „Visionenwerkstatt“, konnten Elternvertreter und die Schulgemeinschaft ihre Ideen zu der neuen Schule zusammenstellen und präsentieren.
Im Rahmen einer „Weiterdenkenwerkstatt“ wurden die Bedarfe, Ideen und Ergebnisse der „Visionenwerkstatt“ mit den Teilnehmenden konkretisiert, mit dem Berliner Compartmentmodell abgeglichen und spezifiziert. Einzelne Funktionen wurden in Beziehung gesetzt und Spielräume herausgearbeitet. Pädagogische und räumliche Bedarfe der zukünftigen Gemeinschaftsschule wurden diskutiert und strukturiert. Die erarbeiteten Empfehlungen sind in die weiteren Planungen eingeflossen.
Die Schulgemeinschaft wird bis zur Fertigstellung ihrer neuen Schule an den ebenfalls neuen Standort in der nahe gelegenen Schulstraße ziehen. Dort kann sie gewonnene Erkenntnisse und Ergebnisse des erfolgten Partizipationsverfahrens erproben.
Videoreihe zu Partizipationsverfahren