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Projekte im Fokus

Herrmann-Hesse-Gymnasium, 02Y08

Ansicht Hermann-Hesse-Gymnasium
Außenfassade der Schule
Bild: SenBJF, Bauer
Bildvergrößerung: Ansicht Hermann-Hesse-Gymnasium
Hublift am Gebäude
Bild: SenBJF, Bauer

Der denkmalgeschützte Schulstandort des Hermann-Hesse-Gymnasiums zwischen Böckh- und Dieffenbachstraße wurde denkmalgerecht und umfangreich saniert und im August 2019 feierlich eingeweiht. Saniert wurden unter anderem die Fassaden, Fenster und Außentüren sowie die historische Hofmauer einschließlich der Ballfangzäune. Barrierefreie Zugänge wurden errichtet, ein Aufzug angebaut und die Haustechnik nach neuen Energiestandards umgebaut. Mit der umfassenden Instandsetzung des alten Backsteinbaus ist die Schule den Ansprüchen einer modernen Bildungseinrichtung gerecht geworden.

Bildvergrößerung: Ansicht Hermann-Hesse-Gymnasium
Medienraum nach Sanierung
Bild: SenBJF, Bauer

Eine besondere Herausforderung für die Schulgemeinschaft bestand darin, den Schulbetrieb während der gesamten Bauzeit und Sanierung weiter laufen zu lassen. Dafür wurden die Schülerschaft und das Lehrpersonal auf drei Schulen im näheren Umfeld verteilt: die Albrecht-von-Graefe-Schule, das Robert-Koch-Gymnasium und die Lemgo-Grundschule. Die Schulleitung wechselte in das dafür hergerichtete ehemalige Dienstwohngebäude.

Derzeit sind rund 570 Schülerinnen und Schüler am Standort. Vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfs an Schulplätzen ist das Gymnasium über den Graefekiez hinaus von großer Bedeutung. Die Durchführung der Maßnahmen ermöglicht den zeitgemäßen Betrieb der Schule für die kommenden Jahre.

Die Mittel für die Sanierung stammten u. a. aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz, i. H. v. 5,5 Mio. Euro. Hinzu kamen Gelder in Höhe von 1,5 Mio. Euro für den Umbau der naturwissenschaftlichen Fachräume aus der bezirklichen Investitionsplanung.

Elisabeth-Christinen-Grundschule, 03G36

Ansicht Elisabeth-Christinen Schule
Sanierungsmaßnahme ehemalige Turnhalle
Bild: SenBJF, Bauer
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Außenansicht Schulgebäude
Bild: SenBJF, Bauer

Am 19. August 2019 wurde die Elisabeth-Christinen-Grundschule nach umfangreicher Sanierung mit einem Sommerfest feierlich eröffnet. Zurückgezogen war die Schulgemeinschaft schon im Februar 2019, nachdem zwei der drei Gebäude am neuen Standort in der Blankenburger Straße grundsaniert und modernisiert waren. Auch das dritte Gebäude, Baujahr 1907, wurde in diesem Zuge formal übergeben.

Bildvergrößerung: Ansicht Elisabeth-Christinen Schule
Plakat zur Sanierung
Bild: SenBJF, Bauer

Seit 2016 hatte der Bezirk Pankow die beiden Hauptgebäude A und C nach den Plänen von Hagemann+Liss Architekten grundlegend saniert. So wurde das Dach von Haus A ertüchtigt und der Keller in Haus C komplett trockengelegt und für die schulische Nutzung zugänglich gemacht. Des Weiteren wurden Fenster, Fußböden und Wände erneuert. Beide Gebäude sind barrierefrei und auch brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Alle Klassenzimmer verfügen über Smartboards, es gibt auch eine Mensa mit Schülerküche. Bis zu 432 Schulkinder können nun wieder in dieser 3-zügigen Schule unterrichtet werden. Der vormalige Standort der Schule in der Lindenberger Straße soll ebenfalls saniert und dann zu einem weiteren Grundschulstandort ausgebaut werden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme beliefen sich auf insgesamt 11 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgte aus dem Schulsportsanierungsprogramm sowie aus SIWA – und SIWANA-Mitteln.

Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg, 08K13

Baustelle Campus-Efeuweg
Sanierungsmaßnahme am Gebäude
Bild: SenBJF, Bauer
Bildvergrößerung: Sanierung der Doppelsporthalle
Sanierung der Doppelsporthalle
Bild: SenBJF

Auf dem Gelände finden umfassende Sanierungs-, Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen statt. Nach mehrmonatiger Nutzung als Flüchtlingsunterkunft hat im Sommer 2020 die Sanierung der Doppelsporthalle begonnen. Der Umfang erstreckt sich von der energetischen Sanierung (Fassaden, Dachdämmung, neue Fenster) bis zur Neuorganisation der Sanitärbereiche, Hausmeisterwohnung, Lager und Nebenräume.

Bildvergrößerung: Abriss Modulbau
Abriss Modulbau
Bild: SenBJF

Auch am Erweiterungsgebäude gehen die Arbeiten weiter, die Finanzierung von rund 1 Mio. Euro erfolgt über SIWA-Mittel. Auf dem Gelände findet derzeit der Abriss des alten Modulbaus als bauvorbereitende Maßnahme statt, um Platz für die Errichtung des Zentrums für Sprache und Bewegung zu schaffen. Das Gebäude wird städtebaulich und programmatisch als Vermittler zwischen dem Campus und Quartier fungieren.