Akteure

Aufsicht auf Tisch mit Geschäftsleute Tagung
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Wer macht was?

Die Gesamtsteuerung der Berliner Schulbauoffensive auf Landesebene liegt in der Zuständigkeit der Taskforce Schulbau. Die Taskforce entscheidet über Fragen grundsätzlicher und/oder politischer Art. Sie dient als zentraler Ort der Kommunikation und Abstimmung aller Akteure, die für die Umsetzung der Schulbauoffensive zuständig sind. Geleitet wird die Taskforce von der Staatssekretärin für Bildung.

Die Steuergruppe der Taskforce Schulbau ist der operative Unterbau der Taskforce. Sie ist zuständig für die Bearbeitung aller Themen rund um Schulneubau, Schulsanierung, Verfahrensoptimierung und Planung und bildet die Teilnehmenden der Taskforce auf Arbeitsebene ab. Stellvertretend für die Bezirke wurde hierfür die gemeinsame Geschäftsstelle Schulbauoffensive der Berliner Bezirke geschaffen, ebenso drei Regionalverbünde.

Zur Unterstützung der Berliner Schulbauoffensive wurde die Gemeinsame Geschäftsstelle Schulbauoffensive der Berliner Bezirke (GGSt BSO) geschaffen. Ihr obliegt die Koordination der Zusammenarbeit der Berliner Bezirke. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten sicherzustellen und zu verbessern. Zusätzlich haben sich die Berliner Bezirke zur besseren Koordination schulischer Belange in drei Regionalverbünden zusammengefunden.

Ein Schulbaubeauftragter wurde im Februar 2020 neu eingesetzt. Diese Stabsstelle ist der Staatssekretärin für Bildung zugeordnet. Zu den Aufgaben des Schulbaubeauftragten zählen Abstimmung Verwaltungs-, Planungs- und Bauprozesse auf Landes- und Bezirksebene sowie das Erzielen verbindlicher Absprachen. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für Bezirke und Schulen. Der Schulbaubeauftragte soll die Kommunikationsprozesse zwischen allen Akteuren verstetigen, Einzelfragen klären und das Berichtswesen unterstützen.

Als beratendes Gremium wurde der Landesbeirat Schulbau berufen. Das Gremium besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Berliner Bildungslandschaft. Es berät zu verschiedenen Fragen des Schulbaus, etwa der Ausgestaltung von Partizipationsverfahren und zur Sicherung von baulicher, ökologischer und pädagogischer Qualität.