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Trotz Corona: Schulbauoffensive geht mit guten Beispielen voran

14.04.2020

Denkmalgerechte Sanierung Elisabeth-Christinen-Grundschule
Sanierung: vorher und nachher
Bild: SenBJF, Bauer

Die meisten Maßnahmen der Berliner Schulbauoffensive laufen wie geplant weiter, auch wenn durch die coronabedingten Einschränkungen die Ressourcen bei Senatsverwaltungen, Bezirken und Baufirmen betroffen sind. Nach Angaben der Berliner Bezirke finden derzeit und mitten in den Osterferien an mehr als 240 Schulen notwendige Baumaßnahmen statt, größtenteils Sanierungen, Umbau oder Erweiterungen.

Der Bezirk Mitte meldet beispielsweise, dass einige wenige Maßnahmen sogar vorgezogen werden könnten. Die Projekte liefen aktuell weitgehend unbeeinflusst von den Einschränkungen durch Corona. Besonders gut soll die die Sanierung am Lessing-Gymnasium verlaufen. Im Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg werden die erfolgreich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an der Hausburg-Grundschule im Ortsteil Friedrichshain genannt. Dort finden derzeit nur noch Restarbeiten bis Mai 2020 statt. Das Bezirksamt Pankow arbeitet weiter mit Hochdruck an den laufenden Schulbaumaßnahmen. Neben den laufenden Maßnahmen wird von dort die Sanierung der Rudolf-Dörrier-Grundschule in Rosenthal als positives Beispiel vermeldet. In Marzahn-Hellersdorf wird die Sanierung der Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule hervorgehoben und darauf verwiesen, dass beauftragte Firmen sich nun auf Baustellen konzentrieren könnten, da andere Bauvorhaben nicht starten konnten. Auch in Lichtenberg verlaufen laut Angaben die begonnenen Schulbaumaßnahmen planmäßig weiter, als besonders positives Beispiel wird die Reaktivierung es Grundschulstandortes in der Wartiner Str. 6 genannt. Als weiteres Beispiel ist das Bauvorhaben Luise-Henriette-Gymnasium in der Germaniastraße erwähnenswert, das im Bezirk Tempelhof-Schöneberg liegt.