ÜBER UNS

Angelika Rigal

Beauftragte für Partizipation und Integration

Angelika Rigal hat migration studies (SOAS, University of London) und development studies (Universität Wien) studiert und ist ausgebildete systemische Coachin. Bevor sie Beauftragte für Partizipation und Integration für den Bezirk Reinickendorf wurde, hat sie in verschiedensten Projekten im Bereich Integration gearbeitet (Bildungs- und Ausstellungsprojekte zum Thema Flucht, Tage der politischen Bildung durchgeführt, Tätigkeit als student ambassador und aimhigher associate an der Universität, Kursleiterin für Menschen mit Migrationsgeschichte, Kursleiterin für Grundschulkinder mit Migrationsgeschichte, in der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, im Freiwilligendienst in der Entwicklungszusammenarbeit und in Einrichtungen für Geflüchtete) als Koordinatorin für Geflüchtete an der VHS Tempelhof-Schöneberg, als Koordinatorin eines Bildungsverbunds und als Beraterin für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte für die Bereiche Beruf/Bildung/Ausbildung. Ihre Schwerpunktthema ist Integration und Teilhabe durch Zugang zu Bildung und Beruf.

Geschäftszimmer

Nach ihrer zweiten Ausbildung als Bürokauffrau hat die Koordinatorin des Geschäftszimmers in einem Betreuungsbüro für gesetzliche Betreuungen gearbeit und wechselte 2021 ins Bezirksamt Reinickendorf. Dort war sie zunächst im Geschäftszimmerbereich der Beauftragen für Menschen mit Behinderungen und der Beauftragen für Partizipation und Integration beschäftigt. Seit Anfang des Jahres 2023 konnte sie komplett in den Bereich der Beauftragten für Partizipation und Integration wechseln. Sie ist für die Büroorganisation- und strukturierung sowie organisatorisch für den Migrationsbeirat Reinickendorf verantwortlich.

Telefon: 030 90294 2015

Koordination für Neuzuwanderung (Geflüchtete)

Die Koordinatorin für Neuzuwanderung (Flucht und Asyl) arbeitet seit 2020 im Büro für Partizipation und Integration. Sie hat Soziologie im Master mit Schwerpunkt Migration und Internationale Entwicklung im In- und Ausland studiert und befasst sich seit bald zwei Jahrzehnten beruflich mit dem Themenfeld Flucht. Zuvor war sie viele Jahre in unterschiedlichen Projekten und Einrichtungen für geflüchtete Menschen tätig und bringt Erfahrung im Qualitätsmanagement, in der Beratung sowie im Gewaltschutz mit.

Telefon: 030 90294 2013

Koordination Neuzuwanderung (EU und Süd/ Osteuropa)

Der Koordinator für Neuzuwanderung (EU und Süd/Osteuropa) ist seit 2020 Teil des Teams. Er hat Politik- und Geschichtswissenschaften im Bachelor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Osteuropastudien mit dem Schwerpunkt Recht im Master an der Freien Universiät Berlin studiert und hat sich in seiner Abschlussarbeit mit rechtlichen Instrumenten zur Verhütung und Bekämpfung von Antiziganismus befasst. Er wirkte während der Corona-Pandemie von 2020 bis 2022 zusätzlich im Corona-Lagezentrum des Bezirksamts mit.

Telefon: 030 90294 4125

Koordination Mehrsprachigkeit, migrationsgesellschaftliche Öffnung und Partizipation

Die Koordinatorin für Mehrsprachigkeit, migrationsgesellschaftliche Öffnung und Partizipationin arbeitet seit 2017 im Büro für Partizipation und Integration. Sie hat an der Universität Potsdam Erziehungswissenschaft und Soziologie mit den Schwerpunkten Migration und Bildungssoziologie studiert. Vor ihre Arbeit im Bezirksamt Reinickendorf koordinierte sie ein wissenschaftliches Projekt zur Integration von Mehrsprachigkeit in den schulischen Unterricht.

Telefon: 030 90294 2073

Koordination Fördermittelmanagement, Integrationsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit

Die Koordinatorin für Fördermittelmanagement des Integrationsfonds ist seit 2017 im Büro für Partizipation und Integration des Bezirksamts Reinickendorf tätig. Sie koordiniert für das Büro v. a. den Integrationsfonds und ist hierbei sowohl Ansprechpartnerin innerhalb des Bezirksamtes als auch für bezirkliche Projektträger. Sie ist Kulturwissenschaftlerin mit zusätzlichen Qualifikationen in Projektmanagement und Zuwendungsrecht.

Telefon: 030 90294 2070

Unsere Beauftragte, unser Team: Visionen und Ziele

Geschäftszimmer:
Hier stellen wir Ihnen unsere Integrationsbeauftragte und unser Team vor. Wir arbeiten gemeinsam im Büro für Partizipation und Integration in Reinickendorf. Um unsere Arbeit besser zu zeigen, stellen wir unserer Chefin Fragen aus unseren Fachbereichen.

  • Geschäftszimmer: Was hat Sie dazu gebracht, in diesem Bereich zu arbeiten?

    Schon als Schülerin habe ich mich intensiv mit Fragen von gesellschaftlicher Ungleichheit und ihren Ursachen beschäftigt und das Thema hat mich nicht mehr losgelassen. Im Studium und auf Reisen und bei Einsätzen in Freiwilligeneinsätzen habe ich mich auf das Thema spezialisiert, wollte Ungleichheitsdynamiken und -strukturen verstehen. Mich für eine gerechte Migrationsgesellschaft einzusetzen ist auf diese Weise zu meinem Schwerpunkt geworden und wird es auch immer bleiben.

  • Koordinatorin für Neuzuwanderung (Flucht und Asyl): Welche strategischen Ziele verfolgen Sie im Bereich Flucht und Unterbringung, um geflüchteten Menschen in Reinickendorf verlässliche Strukturen, Schutz und Orientierung zu bieten?

    Für mich steht im Mittelpunkt, dass geflüchtete Menschen nach ihrer Ankunft auf zuverlässige Strukturen treffen – sowohl in der Unterbringung als auch im Zugang zu Beratung und Unterstützung. Dafür müssen komplexe Abläufe ineinandergreifen: Unterkünfte, Träger, Verwaltung und psychosoziale Angebote. Ich arbeite daran, diese Schnittstellen zu stärken, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam handlungsfähig zu bleiben. Ein verlässliches System entsteht dort, wo Informationen transparent sind, Zuständigkeiten klar definiert werden und Menschen spüren, dass sie nicht alleine sind

  • Koordination Neuzuwanderung (EU und Süd/ Osteuropa): Welche zentralen Aufgaben sehen Sie für unser Büro für Partizipation und Integration im Bereich der EU- und Südosteuropa-Zuwanderung, einschließlich mit Blick auf Sinti und Roma Communities?

    Unser Aufgabenfeld reicht deutlich über klassische Unterstützungsangebote hinaus. Wir verstehen uns als verbindende Kraft innerhalb der Verwaltung: Wir machen Schnittstellen sichtbar, bringen Akteure zusammen und schaffen Sensibilität für die vielfältigen Lebensrealitäten der Zielgruppen. Ein wesentlicher Teil ist die systematische Vernetzung zwischen Behörden, zivilgesellschaftlichen Trägern und Selbstorganisationen, damit Wissen geteilt wird und gemeinsam tragfähige Lösungen entstehen. Gleichzeitig vertreten wir die fachlichen Interessen der Communities: Wir tragen ihre Perspektiven in verwaltungsinterne Prozesse, damit ihre Bedarfe bei Konzepten, Planungen und Maßnahmen von Beginn an berücksichtigt werden

  • Koordinatorin für Mehrsprachigkeit, migrationsgesellschaftliche Öffnung und Partizipation: Welche Visionen und strategischen Ziele verfolgen Sie, um die migrationsgesellschaftliche Kompetenz in der Verwaltung nachhaltig zu stärken?

    Meine Vision ist, dass migrationsgesellschaftliche Kompetenz in Zukunft nicht mehr als eigene, besondere Kompetenz aufgelistet werden muss, sondern die Tatsache, dass wir in einer vielfältigen Gesellschaft leben, so zur Selbstverständlichkeit in unserem kollektiven Bewusstsein geworden ist, dass wir dementsprechend denken und handeln.
    Als Beauftragte möchte ich den Fokus auf die Gemeinsamkeiten aller Beschäftigten in den Vordergrund stellen und Trennendes überwinden. Die Anerkennung und Wertschätzung der Vielfalt unter den Beschäftigten ist mir ein zentrales Anliegen. Dies umfasst die Förderung einer offenen und respektvollen Arbeitsumgebung, in der sich alle Mitarbeitenden wertgeschätzt fühlen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der aktiven Rekrutierung von Menschen mit Migrationsgeschichte, um die Vielfalt in der Belegschaft zu erhöhen und die migrationsgesellschaftliche Kompetenz der Verwaltung zu stärken. Dies wird durch spezifische Regelungen des Partizpationsgesetzes unterstützt, die die Teilhabe und Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte fördern. Transparente und faire Entscheidungsprozesse sollen sicherstellen, dass alle Beschäftigten die Möglichkeit haben, sich einzubringen und an Entscheidungen teilzuhaben. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, eine inklusive und vielfältige Verwaltung zu schaffen, die die Herausforderungen einer migrationsgesellschaftlichen Kompetenz erfolgreich meistert.

  • Koordinatorin für Fördermittelmanagement und Integrationsprojekte: Was ist der Integrationsfonds?

    Der “Integrationsfonds – bezirkliches Nachbarschaftsprogramm” ist ein Förderprogramm zur Unterstützung und Teilhabe von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte und gleichzeitig zur Stärkung des Miteinanders aller im Bezirk lebenden Menschen. Hierfür erhält der Bezirk jährlich Mittel von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt unn Antidiskriminierung, die dann in eine Vielzahl von geförderten Maßnahmen für unterschiedlichen Bereiche und Zielgruppen in Reinickendorf fließen. Dazu gehören u. a. Projekte die das Ankommen im Bezirk erleichtern und den Zugang zu bezirklichen Regelstrukturen fördern, Sprach-, Kultur- und Bildungs- und Nachbarschaftsprojekte, Projekte für die berufliche Teilhabe und Projekte zur Vernetzung des bezirklichen Engagements.

Kontakt

Bezirksamt Reinickendorf
Büro für Partizipation und Integration

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