Spione, Stars und Sardinen: Alexander Smoltczyk liest aus „Lissabon 1941“

Pressemitteilung Nr. 2901 vom 01.10.2026

Portrait von Alexander Smoltczyk

Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 18.30 Uhr stellt der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Autor Alexander Smoltczyk in der Bibliothek am Schäfersee, Markstraße 36, sein Buch „Lissabon 1941“ vor. Im Rahmen des Lesefestivals „Lettekiez liest“ nimmt Smoltczyk das Publikum mit in das Lissabon des Jahres 1941, das während des Zweiten Weltkriegs zum Zufluchtsort für Menschen auf der Flucht, aber auch zum Treffpunkt für Diplomaten, Spione und internationale Geschäftsleute wurde.

„Geschichte wird besonders greifbar, wenn wir sie anhand von Menschen und ihren persönlichen Geschichten kennenlernen. Die Lesung von Alexander Smoltczyk bietet einen spannenden Einblick in eine bewegte Zeit und zeigt, welche Bedeutung Lissabon während des Zweiten Weltkriegs als Zufluchtsort und internationaler Treffpunkt hatte“, sagt Bezirksstadtrat für Kultur Harald Muschner (CDU).

Im Jahr 1941 war Lissabon einer der letzten offenen Häfen Europas. Nach dem Vormarsch der Wehrmacht wurde die portugiesische Hauptstadt zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Verfolgte und Intellektuelle auf der Flucht. Gleichzeitig trafen dort Diplomaten, Spione und internationale Händler aufeinander. Smoltczyk erzählt von einer Stadt zwischen Hoffnung und Unsicherheit und beleuchtet dabei auch den Handel mit kriegswichtigen Rohstoffen.

In seinem Buch folgt der Autor den Spuren bekannter Persönlichkeiten, die sich damals in Lissabon aufhielten. Dazu gehörten unter anderem die Schriftsteller Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger und Hannah Arendt, die Künstler Marc Chagall und Salvador Dalí sowie die Sängerin und Schauspielerin Josephine Baker.

Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter www.stadtbibliothek-reinickendorf.de.