Die vom Bezirksamt Reinickendorf am 15. Juli 2026 ausgesprochene Nutzungsuntersagung für den „Entenkeller 2.0“ in Alt-Tegel konnte bereits nach wenigen Tagen wieder aufgehoben werden. Nachdem die erforderlichen Sofortmaßnahmen umgesetzt und durch die Stellungnahme eines qualifizierten Brandschutzfachingenieurs die notwendige Sicherheit für einen temporären Weiterbetrieb nachgewiesen wurde, kann der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Dazu Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU):
„Der Entenkeller gehört seit vielen Jahren zu Alt-Tegel und ist für viele Menschen ein beliebter Treffpunkt. Umso mehr freue ich mich, dass durch das konstruktive Zusammenwirken aller Beteiligten in kurzer Zeit eine sichere Lösung gefunden werden konnte. Damit konnte zügig Klarheit für alle Beteiligten geschaffen werden.“
Auslöser der Überprüfung war eine Meldung über mögliche brandschutzrechtliche Mängel. Bei der anschließenden Kontrolle wurden Defizite festgestellt. Zwischen der Gefahrenmeldung, der behördlichen Überprüfung, einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Brandschutzfachingenieur, der Vorlage seiner Stellungnahme und der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen durch die Betreiberin lagen nur wenige Tage.
Bezirksstadträtin Korinna Stephan erklärt: „Unser Ziel war von Beginn an, den Betrieb so schnell wie möglich wieder zu ermöglichen – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Sicherheit der Gäste und Beschäftigten zweifelsfrei gewährleistet ist. Genau das konnte nun innerhalb weniger Tage gemeinsam erreicht werden. Dieses Verfahren zeigt, dass konsequenter Brandschutz und eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung kein Widerspruch sind.“
Die Betreiberin setzte die empfohlenen Sofortmaßnahmen unverzüglich um. Auf dieser Grundlage konnte die Nutzungsuntersagung für den temporären Weiterbetrieb aufgehoben werden.
Korinna Stephan betont: „Wir verstehen uns als Partner der Unternehmen im Bezirk. Wo immer es möglich ist, handeln wir schnell, pragmatisch und lösungsorientiert. Gleichzeitig gibt es beim Brandschutz keine Kompromisse. Wer einen Ort betreibt, an dem sich viele Menschen aufhalten, trägt eine besondere Verantwortung. Unser Anspruch ist deshalb beides: wirtschaftliche Perspektiven ermöglichen und die Sicherheit der Menschen jederzeit gewährleisten.“
Das Bezirksamt bedankt sich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und die schnelle Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen, die eine zügige Wiederaufnahme des Betriebs ermöglicht haben.