Mit Musik, Sport, Kreativität und einer klaren Botschaft gegen Intoleranz hat das fünfte HEATWAVE Festival am 3. und 4. Juli die Festwiese am Seggeluchbecken im Märkischen Viertel erneut in einen lebendigen Treffpunkt für junge Menschen verwandelt. Das Festival wurde – wie in den Vorjahren – vollständig von Jugendlichen aus Reinickendorf organisiert und bot ein vielfältiges Programm mit DJs, Live-Acts, Rap-Battle, Tanz sowie zahlreichen Sport- und Mitmachangeboten. Über 50 Künstlerinnen und Künstler in 20 Live-Acts standen auf der Festivalbühne. Unter dem Motto „HEATWAVE. Der Sound gegen Intoleranz.“ setzten die Organisatorinnen und Organisatoren ein deutliches Zeichen für Respekt, Toleranz und Vielfalt.
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU), die das Festival seit seiner Premiere begleitet, war in diesem Jahr nicht mit einem klassischen Grußwort auf der Bühne vertreten, sondern stellte sich den Fragen der Jugendlichen in einem Interview. Dabei würdigte sie insbesondere das außergewöhnliche Engagement des Organisationsteams: „Die Jugendlichen zeigen eindrucksvoll, was möglich ist, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen. Sie gestalten ihre Nachbarschaft, bringen neue Ideen ein und setzen ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung – und für Respekt, Toleranz und Vielfalt.“
Am Freitag hatte Jugendstadtrat und Schirmherr Alexander Ewers (SPD) das Festival eröffnet: „Vielen Dank besonders an das Vorbereitungsteam für euren Einsatz und eure Kreativität. Inzwischen habt ihr schon zum fünften Mal bewiesen, was in euch steckt und was für tolle Gastgeber ihr seid.“
Das partizipative Jugendprojekt hat inzwischen 15 Mitglieder als Festival-Team, das in diesem Jahr von insgesamt 20 weiteren jugendlichen Helferinnen und Helfern unterstützt wurde. Nikola, 22 Jahre und Ausbildende sagte: „Das Besondere an HEATWAVE ist, dass wir nicht einfach nur gefragt werden, was wir gut finden. Wir entscheiden wirklich mit und übernehmen Verantwortung. Am Anfang ist da nur eine Idee – und dann entsteht daraus Schritt für Schritt ein echtes Festival mit Bühne, Künstlerinnen und Künstlern, Publikum und allem, was dazugehört. Das macht stolz, weil man sieht: Wir können gemeinsam etwas Großes auf die Beine stellen.“
Das Motto „Der Sound gegen Intoleranz“ steht für Toleranz, Respekt, Vielfalt und eine Jugendkultur, die Haltung zeigt: gegen Ausgrenzung und Diskriminierung – für ein offenes Reinickendorf. Alle Eindrücke vom Festival 2026 sind auf dem Instagram-Kanal @heatwave_festival zu sehen und zu hören.