Zum 14. Mal wurde der Polonia-Tag am Samstag, den 27. Juni auf dem Rathausvorplatz in Reinickendorf gefeiert und verwandelte das Herz des Bezirks in einen lebendigen Ort der deutsch-polnischen Begegnung. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt der Berliner Polonia zu erleben und gemeinsam ein Fest der Freundschaft, des Austauschs und der Verständigung zu feiern.
In diesem Jahr stand die Veranstaltung zudem im Zeichen des 35. Jubiläums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) besuchte die zahlreichen Informations- und Kulturstände, führte Gespräche mit Gästen und Ehrenamtlichen und verfolgte das abwechslungsreiche Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Gesang. Trotz hochsommerlicher Temperaturen sorgten die Künstlerinnen und Künstler mit großem Engagement für eine besondere Atmosphäre und begeisterten das Publikum.
„Der Polonia-Tag ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie gelebte Vielfalt und gegenseitiger Respekt unsere Gesellschaft bereichern. Gerade im Jubiläumsjahr des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für Freundschaft, Verständigung und ein gutes Miteinander. Besonders freue ich mich über das Interesse des Oberbürgermeisters von Poznań an einer Städtepartnerschaft mit Reinickendorf. Ich bin zuversichtlich, dass wir diesen wichtigen Schritt gemeinsam gehen und unsere Beziehungen weiter vertiefen werden“, erklärte Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner.
Ihr besonderer Dank gilt dem Polnischen Rat Landesverband Berlin e. V. sowie dessen Vorsitzendem Ferdynand Domaradzki, die den Polonia-Tag mit großem ehrenamtlichem Einsatz seit vielen Jahren organisieren. Das Bezirksamt Reinickendorf sieht in der Veranstaltung ein wichtiges Zeichen für den interkulturellen Dialog und das enge Miteinander der Menschen im Fuchsbezirk.