Im Rahmen der Reinickendorfer Strategie gegen Einsamkeit wurden am 23. Juni 2026 drei weitere Standorte der beliebten „Quasselbänke“ offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mit den neuen Plätzen in Borsigwalde, Wittenau und dem Märkischen Viertel wächst das Netzwerk der farbenfrohen Bänke im öffentlichen Raum weiter an. Ziel bleibt es, der sozialen Isolation entgegenzuwirken und die Kommunikation in den Kiezen unkompliziert zu stärken. Mit den heutigen Enthüllungen sind nun bereits 18 von insgesamt 20 bis Ende 2026 geplanten Bänken im Bezirk Reinickendorf erfolgreich aufgestellt.
Die drei neuen Standorte wurden sorgfältig ausgewählt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen in den Ortsteilen gerecht zu werden.
Borsigwalde: Ernststraße / Ecke Räuschstraße, 13509 Berlin. Die Aufstellung an diesem Ort geht auf einen ausdrücklichen Bürgervorschlag aus dem Kiezdialog Borsigwalde des Teams der sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) zurück. Damit zeigt sich einmal mehr, wie direkt Bürgerwünsche im Bezirk umgesetzt werden können.
Wittenau: Kirschblütenplatz, 13437 Berlin. Der zentrale Platz ist bereits ein viel genutzter Treffpunkt für die Anwohnerinnen und Anwohner. Die neue Quasselbank lädt hier ab sofort noch gezielter zum Verweilen, Innezuhalten und zum nachbarschaftlichen Austausch ein.
Märkisches Viertel: Seggeluchbecken, 13435 Berlin. Als kleines, grünes Idyll bietet dieser Standort am Wasser ein wahres Kleinod zum Entspannen. Die Bank schafft hier eine wunderbare Gelegenheit, in ruhiger Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) weihte die neuen Standorte mit der Einsamkeitsbeauftragten Katharina Schulz ein und betonte: „Unsere Quasselbänke sind eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie wichtig kleine, niedrigschwellige Angebote im Kiez sind. Mit den neuen Standorten an der Ernststraße, dem Kirschblütenplatz und am Seggeluchbecken setzen wir ein klares Zeichen gegen Einsamkeit. Besonders freut mich, dass wir mit Borsigwalde einen direkten Wunsch aus der Bürgerschaft realisieren konnten. Das zeigt: Die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer wollen ihre Gemeinschaft aktiv mitgestalten.“
Sie dankte im Besonderen den Auszubildenden des Straßen- und Grünflächenamtes für das Aufstellen der Bänke.
Das erfolgreiche Projekt nähert sich damit bereits seinem Abschluss für dieses Jahr. Am 10. September 2026 werden die beiden letzten Bänke für das Jahr 2026 feierlich übergeben Die finale, 20. Bank wird anschließend auf dem Landeseigenen Friedhof Reinickendorf aufgestellt. Dieser hat erstmals Grabstellen für muslimische Bestattungen in Reinickendorf eingerichtet – ein wichtiger Schritt hin zu einer Bestattungskultur, die die Vielfalt unseres Bezirks sichtbar widerspiegelt.
Alle Anlaufstellen und Stammtische finden Sie hier: https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/einsamkeit/