Am 3. und 4. Juli 2026 veranstalten Jugendliche aus Reinickendorf bereits zum fünften Mal ihr eigenes Festival. Wie jedes Jahr gestalten sie alles ganz nach eigenen Wünschen und Vorstellungen und mit ihren Botschaften. Im Rahmen der sechsmonatigen Projektarbeit haben die Jugendlichen das Konzept einmal mehr weiterentwickelt. Doch das Motto bleibt „HEATWAVE. DER SOUND GEGEN INTOLERANZ. „Mit unserem Festival wollen wir uns für eine gerechte, tolerante und vor allem vielfältige Welt einsetzen,“ sagt der 20-jährige Student Timur.
Das Programm ist neu: Musik und Tanz, DJs, Live-Acts, einen Rap-Battle mit über 20 jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie Sport und Aktivitäten an den Ständen der Jugendfreizeiteinrichtungen. Für Essen und Trinken zu fairen Preisen ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Das Line-Up wird auf der Webseite Festival Reinickendorf veröffentlicht.
Der 18-jährige Al-amin wünscht sich: „Es soll eine lässige Open Air Party werden – zum Ferienbeginn zwei Tage noch mal richtig feiern.“
Am Freitag, den 3. Juli, eröffnet Schirmherr und Jugendstadtrat Alexander Ewers (SPD) das Festival: „Ich sehe mit Freude, dass wieder einmal viele junge Menschen dazu gekommen sind und Mitmachen. Sie sind ein starkes Team, das sich auch immer wieder neu erfindet! Das erste kleine Jubiläum ist schon etwas Besonderes. Dazu gratuliere ich allen sehr gern persönlich.“
Am 3. Juli startet das Festival um 16 Uhr und geht bis 22 Uhr. Am Samstag, den 4. Juli, wird von 14 bis 22 Uhr gefeiert. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) wird um 15 Uhr zum Grußwort erwartet. Veranstaltungsort ist die Festwiese am Seggeluchbecken im Märkischen Viertel, Calauer Straße, Ecke Finsterwalder Straße.
Das partizipative Jugendprojekt wird seit 2022 von der PARTIVA gGmbH (ehemals Kulturcoaching gUG) organisiert. Initiator und Förderer sind das Bezirksamt Reinickendorf sowie die Stiftung Zukunft Kinder. Ausgezeichnet wurden die Jugendliche aus dem Festival-Team 2023 mit dem Reinickendorfer Ehrenamtspreis 2023.