Heute hat sich die Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner mit dem Poznańer Stadtpräsidenten Jacek Jaśkowiak zu einem Gespräch über eine mögliche Städtepartnerschaft getroffen. Unter anderem fand ein Austausch zu den Themen Schule, Wirtschaft, Sport und Kultur statt.
Emine Demirbüken-Wegner sagte: „Wir haben in Reinickendorf eine große polnische Community. In unserem Bezirk leben tausende Bürgerinnen und Bürger mit polnischem Migrationshintergrund. So wird beispielsweise am 27.06.2026 vor dem Rathaus Reinickendorf erneut der Polonia-Tag gefeiert. Die Städtepartnerschaft mit Poznań wäre für viele im Fuchsbezirk lebende Polen eine echte Herzenssache und eine wunderbare Verbindung zur polnischen Heimat. Zugleich sind Touristen aus Deutschland die zahlenmäßig größte Gruppe in Posen.“
Stadtpräsident Jacek Jaśkowiak betonte, er sei äußerst interessiert an einer lebendigen Partnerschaft mit Berlin-Reinickendorf. Er sehe viele Möglichkeiten zu einem solchen Austausch. Er lud die Bezirksbürgermeisterin nach Poznań ein und kündigte an, dass er zwar nicht selbst am Polonia-Tag teilnehmen könne, er aber gern eine Stellvertretung entsenden werde. Der Präsident hob hervor, dass Poznań eine lange, innige Freundschaft mit Deutschland verbindet. Bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zogen Siedler aus Bamberg nach Poznań. Noch heute feiern diese in traditioneller Kleidung auf polnischen Festen. Die meisten Touristen, die Poznań besuchen, kämen außerdem aus Deutschland.