Vortrag von Prof. Dr. Hanne Bergius über Hannah Höch

Pressemitteilung Nr. 2681 vom 10.06.2026

Nelly van Doesburg, Piet Mondrian, Hannah Höch, Paris 1924

Nelly van Doesburg, Piet Mondrian, Hannah Höch, Paris 1924

Am Samstag, 13. Juni 2026, um 15 Uhr findet im Garten von Hannah Höch, An der Wildbahn 33 in Berlin-Heiligensee, der zweite Vortrag der Sommervortragsreihe über Hannah Höch statt. Unter dem Titel „‚Verrauschende Zeitlichkeit‘ – Hannah Höch in Paris 1924 und 1925” spricht Prof. Dr. Hanne Bergius über Höchs Zeit in Paris und deren Bedeutung für ihr künstlerisches Werk. Die Veranstaltung wird vom Museum Reinickendorf in Kooperation mit dem Förderverein Künstlerhaus Hannah Höch e. V. ausgerichtet.

Höch gehörte in den 1920er-Jahren zu einer Generation internationaler Künstlerinnen, für die die Möglichkeiten mobiler Lebenserfahrungen zu den modernen Herausforderungen zählten, die nach dem I. Weltkrieg neue transnationale Kulturräume eröffneten. Das Reisen signalisierte daher eine emanzipatorische kreative Lust an Grenzüberschreitungen und eine „Schrankenlose Freiheit für Hannah Höch“ seit 1919.

Kulturstadtrat Harald Muschner (CDU) betont: „Das Museum Reinickendorf versteht sich als Ort der Begegnung und des Austauschs. Durch die enge Zusammenarbeit mit Vereinen können wir ein vielfältiges Kulturprogramm realisieren und Veranstaltungen ermöglichen, die das kulturelle Erbe des Bezirks lebendig vermitteln.“

Dr. Hanne Bergius ist Kunsthistorikerin und emeritierte Professorin, die als führende Expertin für die Dada-Bewegung und den Berliner Dadaismus gilt.

Adresse: An der Wildbahn 33, 13503 Berlin
Der Eintritt kostet 7 Euro. Anmeldung ausschließlich per E-Mail: museum@reinickendorf.berlin.de

Die Veranstaltung findet im Freien statt. Besucherinnen und Besucher werden daher gebeten, wetterfeste Kleidung zu tragen. Weitere Informationen unter:” www.museum-reinickendorf(Link)