Am Dienstag, 19. Mai 2026 eröffnet um 17 Uhr im Stadtteilzentrum (STZ) Ribbeck-Haus, Senftenberger Ring 54, 13435 Berlin, die Ausstellung „Die Berliner Mauer am Märkischen Viertel – Stasi-Fotos, Pressefotos und private Erinnerungen“. Kuratiert wird die Ausstellung von Elena Demke und dem „Viertelreporter“ Lux.
Im Mittelpunkt stehen historische Fotografien des Grenzverlaufs rund um das Märkische Viertel. Darunter bislang wenig bekannte Stasi-Aufnahmen, Pressebilder sowie private Erinnerungsfotos aus dem Kiez. Kiezreporter Lux sammelt und bearbeitet seit längerer Zeit private Fotodokumente aus dem Märkischen Viertel. Immer wieder taucht darin auch die Berliner Mauer als sichtbare Grenze im Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner auf.
„Die Berliner Mauer war für viele Menschen im Märkischen Viertel nicht nur Geschichte, sondern Teil ihres Alltags. Umso wichtiger ist es, dass diese Erinnerungen nicht verloren gehen. Die Ausstellung zeigt mit vielen persönlichen Fotos und Geschichten, wie die Menschen damals gelebt haben und wie sehr die Teilung auch unseren Kiez geprägt hat. Ich freue mich sehr, dass diese besonderen Erinnerungen jetzt im Ribbeck-Haus gezeigt werden“, betont Bezirksstadtrat für Kultur, Harald Muschner (CDU).
Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blick auf die Geschichte des Stadtteils und zeigt, wie eng persönliche Erinnerungen mit der deutschen Teilung verbunden sind. Die fotografischen Dokumente erzählen von Alltag, Nachbarschaft und den Veränderungen entlang der ehemaligen Grenze.
Die Ausstellung ist bis Samstag, 3. Oktober 2026 im STZ im Ribbeck-Haus zu sehen.