200 Jahre Elisabethstift: Bürgermeisterin würdigt außergewöhnliches Engagement für Kinder und Familien

Pressemitteilung Nr. 2625 vom 06.05.2026

Mit einem Festgottesdienst und einer anschließenden Geburtstagsfeier beging die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Elisabethstift“ am 5. Mai 2026 ihr 200-jähriges Bestehen. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU), die zugleich Schirmherrin ist, würdigt das traditionsreiche Haus als einen Ort der Menschlichkeit und Fürsorge für junge Menschen im Fuchsbezirk.

„200 Jahre Elisabethstift: Das ist ein beeindruckendes Jubiläum und ein ganz besonderer Anlass für unseren Bezirk. Über zwei Jahrhunderte hinweg ist hier ein Ort gewachsen, der weit über eine Einrichtung der Jugendhilfe hinausgeht. Kinder und Jugendliche finden hier Halt, Vertrauen und neue Perspektiven. Das Elisabethstift steht für eine Haltung, die heute wichtiger ist denn je: nah an den Menschen, aufmerksam für ihre Bedürfnisse und getragen von dem festen Willen, jungen Menschen echte Chancen zu eröffnen“, betont Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner. Ihr besonderer Dank gelte allen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, die sich tagtäglich mit großer Hingabe für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzen.

Das Elisabethstift zählt zu den ältesten Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen Berlins. Gegründet wurde es bereits im Jahr 1826 von Caroline Weiße in Berlin-Pankow. Namensgeberin war Prinzessin Elisabeth von Preußen, die das Protektorat übernahm und die Einrichtung über viele Jahre unterstützte. Seit 1904 befindet sich das Hauptgelände in Berlin-Hermsdorf.

Heute ist das Elisabethstift mit mehr als 15 Standorten in Berlin und Brandenburg aktiv und begleitet Kinder, Jugendliche und Familien mit vielfältigen Angeboten, von stationären und ambulanten Hilfen über Tagesgruppen bis hin zu Kitas, Familienhilfe und pädagogischen Wohnformen. Rund 215 Kinder und Jugendliche werden aktuell betreut.

Für die Zukunft wünscht die Bezirksbürgermeisterin dem Elisabethstift weiterhin viel Kraft, Mut und die notwendige Unterstützung, um diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen. Zugleich appelliert sie daran, die gesellschaftliche Bedeutung dieser Arbeit weiterhin sichtbar zu machen und anzuerkennen.

  • Bezirksbürgermeisterin und das Team vom Elisabethstift bei der Scheckübergabe
  • Der Mitarbeiterchor des Elisabethstifts