Konsequentes Vorgehen gegen illegale Müllentsorgung: Ergebnisse der Schwerpunktwoche „Sperrmüll“ in Reinickendorf

Pressemitteilung Nr. 2614 vom 29.04.2026

Das Ordnungsamt Reinickendorf hat sich im April an der berlinweiten Schwerpunktwoche „Sperrmüll“ beteiligt und dabei umfangreiche Kontrollen zur Bekämpfung illegaler Abfallablagerungen durchgeführt. „Illegale Müllablagerungen sind kein Kavaliersdelikt, sondern beeinträchtigen massiv das Stadtbild und verursachen erhebliche Kosten für die Allgemeinheit. Wir gehen hier konsequent vor und werden die Kontrollen auch weiterhin mit hoher Intensität fortführen. Dieser Bereich bleibt ein klarer Schwerpunkt unserer Arbeit im Ordnungsamt Reinickendorf“, erklärt Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt und Verkehr, Sebastian Pieper (CDU).

Im Rahmen der Maßnahmen waren die Einsatzkräfte insgesamt 6.054 Minuten im Außendienst präsent. Dabei wurden elf Autowracks festgestellt sowie 105 Ordnungswidrigkeitsanzeigen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und zwei Anzeigen nach dem Straßenreinigungsgesetz Berlin (StrReinG) gefertigt.

Die sogenannten „Waste Watchers“ konnten in diesem Zeitraum zwei Verursacher illegaler Müllablagerungen ermitteln. Darüber hinaus wurden in Zusammenarbeit mit den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes 42 Schrottfahrräder im Bezirk entfernt.

Ein weiterer Kontrollschwerpunkt lag im Umfeld eines Recyclinghofs. Dort wurde gezielt überprüft, ob Personen nach dem Hinweis auf kostenpflichtige Entsorgungen – etwa bei Abfällen, die nicht kostenfrei angenommen werden – das Gelände verlassen und diese anschließend unzulässig im öffentlichen Straßenraum ablagern. Im Rahmen dieser Kontrolle konnten jedoch keine entsprechenden Verstöße festgestellt werden.

Zu den festgestellten Verursachern wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.