Reinickendorf hisst Flagge zum Internationalen Tag der lesbischen Sichtbarkeit

Pressemitteilung Nr. 2602 vom 24.04.2026

Anlässlich des Internationalen Tages der lesbischen* Sichtbarkeit am 26. April hat das Bezirksamt Reinickendorf am heutigen Freitag auf dem Vorplatz des Rathauses Reinickendorf die Flagge zur lesbischen Sichtbarkeit gehisst. Mit der Aktion setzte der Bezirk ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander. Die Flaggenhissung ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, mit denen die Vielfalt der Berliner Stadtgesellschaft sichtbar gemacht wird.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister, Uwe Brockhausen (SPD), eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Darin betonte er: „Aktuelle Zahlen zeigen, dass viele Lesben weiterhin Diskriminierung erfahren. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam ein Zeichen für Respekt, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe setzen. Reinickendorf steht klar gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt.“

Im Anschluss sprach Atti Thießen vom Projekt „Q*Topia – Queere Jugendarbeit in Reinickendorf“ des LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e. V. und gab Einblicke in die queere Jugendarbeit sowie in die Herausforderungen queerer Jugendlicher und lesbischer Menschen im Bezirk.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation der bezirklichen Beauftragten für Antidiskriminierung, queere Lebensweisen (LSBTIQ+) und gegen Antisemitismus mit der Gleichstellungsbeauftragten organisiert.

Der Internationale Tag der lesbischen Sichtbarkeit wurde 2008 auf Initiative einer spanischen LSBTIQ*-Organisation ins Leben gerufen und wird jährlich am 26. April weltweit begangen. Ziel ist es, lesbische Lebensrealitäten sichtbar zu machen, ihre Vielfalt anzuerkennen und auf bestehende Diskriminierung aufmerksam zu machen.

  • Gemeinsames Gruppenfoto der bezirklichen Beauftragten für Antidiskriminierung, queere Lebensweisen (LSBTIQ+) und Gleichstellung mit den Bezirksstadträten, BVV-Vertretern sowie weiteren Gästen

    Gemeinsames Gruppenfoto der bezirklichen Beauftragten für Antidiskriminierung, queere Lebensweisen (LSBTIQ+) und Gleichstellung mit den Bezirksstadträten, BVV-Vertretern sowie weiteren Gästen